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Piëch Mark Zero: Porsche-Nachfahre baut eigenen E-Sportwagen

Ein berühmter Name in der Automobilindustrie, der aber noch nie auf einem Fahrzeug stand - das soll sich ändern: Anton Piëch, Sohn des ehemaligen VW-Chefs Ferdinand Piëch, stellt im kommenden Monat bei der Genfer Automesse den Elektrosportwagen Piëch Mark Zero vor.

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Piëch Mark Zero: modulare Plattform mit bis zu 60 Varianten
Piëch Mark Zero: modulare Plattform mit bis zu 60 Varianten (Bild: Piëch Automotive)

Der Vater baute Verbrennungsmotoren, der Sohn konstruiert lieber Elektroautos: Anton Piëch, Sohn des ehemaligen Volkswagen-Chefs Ferdinand Piëch, wird auf der Automesse in Genf einen elektrischen Sportwagen vorstellen.

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Piëch Mark Zero heißt der Wagen des Schweizer Unternehmens Piëch Automotive. Viele Details sind noch nicht bekannt: Das Fahrzeug soll etwa 1,8 Tonnen wiegen, die Reichweite wird nach dem Zyklus Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure (WLTP) 500 Kilometer betragen. Weitere Daten wie Leistung des Antriebs, Höchstgeschwindigkeit oder Speicherkapazität des Akkus hat Piëch Automotive noch nicht angekündigt.

Die Akkus werden die Schweizer von einem chinesisch-deutschen Joint-Venture beziehen, dessen Akkus bis dato noch nicht in Elektroautos verbaut wurden. Das Unternehmen nutzt eine andere Technik für seine Energiespeicher. Diese Akkus sollen sich schneller laden lassen bei einer geringeren Wärmeentwicklung. Dadurch kommen sie mit einer Luftkühlung aus, was Gewicht spart.

Der Mark Zero soll sich wie ein Porsche fahren

Auch die Verteilung der Akkus ist anders: Bei vielen Elektroautos sind sie platzsparend im Fahrzeugboden untergebracht. Im Mark Zero hingegen sitzen sie an der Hinterachse und im Mitteltunnel. Diese Anordnung soll ein ähnlich sportliches "Fahrverhalten wie beim klassischen Porsche 911" ermöglichen, sagte Piëch dem Handelsblatt-Magazin Edison.

Allerdings beschränkt sich Piëch nicht auf Elektromobilität: Die Fahrzeugplattform ist flexibel. Darauf soll sich ein Brennstoffzellenantrieb ebenso aufsetzen lassen wie ein Hybridantrieb oder ein konventioneller Verbrennungsmotor. Aber nicht nur unterschiedliche Antriebe, auch unterschiedliche Fahrzeugtypen sollen auf dieser Plattform aufgebaut werden: Neben dem Sportwagen seien eine viersitzige Limousine und ein Sports Utility Vehicle (SUV) geplant, sagte Piëch. Bis zu 60 Varianten sollen auf der modularen Plattform basieren.

Der Mark Zero soll unter anderem dem Porsche Taycan Konkurrenz machen. Ironie der Geschichte: Anton Piëch ist der Urenkel von Gründer Ferdinand Porsche. Der 2012 verstorbene Ferdinand Alexander Porsche, der den berühmten Porsche 911 entworfen hat, war ein Cousin von Antons Vater Ferdinand Piëch. Der Mark Zero wird voraussichtlich um die 200.000 Euro kosten.

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Anonymer Nutzer 27. Feb 2019

Bis auf den Porsche 918 waren alle genannten Autos 12-Zylinder, Veyron und Chiron sogar...

berritorre 25. Feb 2019

Dann sind wir uns ja relativ einig. Neue Gesetze und Grenzwerte: Ja, das ist ja alles...

Lifecoach 22. Feb 2019

Taurig, was da auf die Strasse kommen soll und das von einem Piëch als Porsche-Konkurrenz...

Ach 22. Feb 2019

Kann ich dir nur zustimmen. Um die ganzen Sportwagen mit Ottomotoren zu ersetzen ist die...

Ach 21. Feb 2019

Solange braucht es eben in aller Regel von den ersten fertigen Entwurfszeichnungen bis...


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