Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Wirtschaft

Infineon: Kompakte DDR2-Speichermodul für Sub-Notebooks

"Mezzanine Connector" mit 214 Pins. Infineon hat mit dem DDR2-Micro-DIMM (Dual-Inline Memory Module) ein Speichermodul speziell für Sub-Notebooks vorgestellt. Das neue, den Spezifikationen des Jedec-Konsortiums entsprechende Miniatur-Speichermodul belegt bei gleicher Speicherkapazität nur etwa 65 Prozent des Platzbedarfes eines herkömmlichen SO-DIMMs (Small Outline - DIMM).

Sun: Software-Abos auch für Windows und HP-UX

Middleware und Opteron-Server im Paket für $100 pro Jahr und Mitarbeiter. Sun weitet sein Abo-Modell für das Java Enterprise System aus und will dieses ab 2005 auch für Windows auf der x86-Plattform und HP-UX auf der PA-Risc-Plattform anbieten. Sun bietet seine Middleware-Software Java Enterprise System für 100,- US-Dollar pro Jahr und Mitarbeiter an.

BITKOM: Ministerium soll Umfrage zu Softwarepatenten stoppen

Verwendung des Begriffs Softwarepatente sei irreführend. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) hat das Bundeswirtschaftministerium aufgefordert, eine bei der Fachhochschule Gelsenkirchen in Auftrag gegebene Umfrage zur Patentierbarkeit Computer-implementierter Erfindungen zu stoppen. Die Umfrage sei irreführend formuliert, so dass die vom Ministerium eigentlich angestrebte sachliche Aufklärung des Themas nicht erreicht werden könne.

Lycos Europe: Mehr Verluste im zweiten Quartal

Umsatz klettert im ersten Halbjahr 2004 um 12 Prozent. Lycos Europe steigerte seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2004 von 42,4 Millionen Euro im Vorjahr um 12 Prozent auf nun 47,6 Millionen Euro. Der Verlust schrumpfte zwar für das erste Halbjahr um 3 Prozent auf 26,3 Millionen Euro, im zweiten Quartal weitete Lycos Europe seine Verluste aber erheblich aus.

AMD: Kein Preisanstieg - außer beim Athlon 64 FX-53

Prozessorhersteller listet bei Desktop-CPUs neuerdings Boxed- statt Tray-Preise. AMD hat gegenüber Golem.de den Preisanstieg bei einigen Prozessoren erklärt, der in der am 26. Juli 2004 vom Prozessorhersteller veröffentlichten Preisliste auffiel. Zwar wurde der Athlon 64 FX-53 tatsächlich teurer, doch würden nun bei den Desktop-CPUs generell die Preise der Processor-in-a-Box-Version (PiB) inkl. Kühler und dreijähriger Garantie genannt.

AMD-Opteron-CPUs in neuen Sun-Servern und Workstations

Neue Vier-Wege-Server und Ein- und Zwei-Wege- Workstations. AMD teilte mit, dass der AMD Opteron Prozessor als Herzstück der neuen Vier- Wege-Server Sun Fire V40z sowie der Zwei- und Ein-Wege-Workstations W1100z und W2100z von Sun Microsystems zum Einsatz kommt. Die neuen Server und Workstations sind die jüngsten Mitglieder einer Produktfamilie von Sun, die den Opteron- Prozessor enthalten. Als erstes Produkt aus der Allianz zwischen AMD und Sun ist der Sun Fire V20z entstanden, der seit April 2004 ausgeliefert wird.

Offene Netzwerke der Zukunft sichern

Allianz für robuste, sichere und offene Netzwerksysteme gegründet. Die Unternehmen AT&T, Alcatel, HP und Qualcomm wollen über einen Zeitraum von 3 Jahren gemeinsam 9 Millionen US-Dollar in ein universitäres Forschungszentrum für sichere, offene Netzwerksysteme investieren. Es soll an der University of California San Diego (UCSD) entstehen und dort in diesem Bereich von bereits laufenden Forschungsprogrammen profitieren.

Google: Aktien sollen 108 bis 135 US-Dollar kosten

Unternehmen mit 30 bis 36 Milliarden US-Dollar bewertet. Googles Aktien sollen zwischen 108,- und 135,- US-Dollar kosten, das geht aus einem erweiterten Verkaufsprospekt hervor, den Google jetzt bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht hat.

Hoffnung für Amiga? KMOS kaufte Amiga Inc.

AmigaOS 4.0 soll Ende 2004 erscheinen. Die Zukunft des Amiga bleibt weiterhin spannend: Wie KMOS-Geschäftsführer Garry Hares auf der US-Amiga-Messe AmiWest bekannt gab, hat man nun - nach dem Erwerb der Rechte am AmigaOS im März 2004 - auch den Rest von Amiga Inc. aufgekauft. Ziel sei es, schnelle, stabile, sichere, peer-to-peer-fähige und für Multimedia-Anwendungen geeignete Betriebssysteme für Handys und Computer zu schaffen.
Die Golem Newsletter : Das Wichtigste für Techies und IT-Leader auf einen Blick. Jetzt abonnieren

Athlon 64 wird billiger - der Athlon 64 FX-53 teurer...

Auch Athlon XP teils im Preis gesenkt, teils angehoben. AMD hat zum 26. Juli 2004 die Preise seiner Athlon-64-Prozessoren gesenkt, auch die Athlon-XPs wurden günstiger. Kurioser Weise wurde gleichzeitig der Preis des mit dem Opteron verwandten Athlon 64 FX-53 leicht angehoben - von 799,- (Stand: 18. Juli) auf nunmehr 827,- US-Dollar.
undefined

Rosner bringt Jacke mit MP3-Player und Bluetooth

Infineon-Elektronik integriert. Immer mehr Bekleidungs-Hersteller gehen dazu über, auch Anziehsachen mit integrierter Elektronik in ihr Programm aufzunehmen. Rosner etwa hat mit der "mp3blue" jetzt eine Herren-Jacke vorgestellt, die mobiles Telefonieren per Bluetooth ermöglicht und über einen eingebauten MP3-Player verfügt.

Studie: Open Source ist gut für die Gesellschaft

Markus Pasche und Sebastian von Engelhardt kritisieren MICE-Studien. In Reaktion auf die volkswirtschaftlichen Studien des "Muenster Institute for Computational Economics" (MICE), die zum einen Microsoft als Impulsgeber für den deutschen IT-Markt und zum anderen geringere Wertschöpfungspotenziale für Open-Source-Software sehen, haben jetzt Markus Pasche und Sebastian von Engelhardt von der Friedrich-Schiller-Universität Jena ein Arbeitspapier zu den "Volkswirtschaftlichen Aspekten der Open-Source-Softwareentwicklung" veröffentlicht. Darin kritisieren sie die Thesen der MICE-Studien heftig.

Sharp steigt in Smartphone-Markt ein

Sharp entwickelt gemeinsam mit Hiptop-Machern neue Smartphones. Sharp will mit dem Hiptop-Hersteller Danger gemeinsam neue Smartphones entwickeln, fertigen und verkaufen, wie das Unternehmen bekannt gab. Als Zielmarkt nannte Sharp die Gebiete Nordamerika und Europa, wo entsprechende Geräte vertrieben werden sollen.

Zypries: Kein Recht auf Privatkopie!

Interview mit dem Computermagazin c't. In einem Interview mit dem Computermagazin c't wurden Bundesjustizministerin Brigitte Zypries und Ministerialdirektor Elmar Hucko unter anderem zu derzeit sehr kontrovers diskutierten Themen wie Privatkopie, DRM-Systeme und Software-Patente befragt. Dabei betonte Zypries, dass es im Urheberrecht kein explizites Recht auf eine Privatkopie gebe.

Tele2: Telekom betreibt Irreführung der Kunden

Einstweilige Verfügung verbietet Werbespot mit Günther Jauch. Die Badezimmer-Spots der Deutschen Telekom mit TV-Moderator Günther Jauch dürfen im deutschen Fernsehen vorerst nicht mehr ausgestrahlt werden. Das Landgericht Hamburg hat auf Antrag von Tele2 eine entsprechende einstweilige Verfügung gegen die Deutsche Telekom wegen der Irreführung von Verbrauchern durch die beiden TV-Spots erlassen.

Microsoft mit starkem Geschäftsjahresabschluss

Hohe Umsatz- und Gewinnzuwächse. Microsoft hat sein Geschäftsjahr, das Ende Juni 2004 endete, sehr erfolgreich abgeschlossen. Der Umsatz lag alleine für das letzte Quartal bei 9,29 Milliarden US-Dollar. Dies markiert einen Umsatzzuwachs von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Netto-Gewinn des vierten Quartals lag bei 2,69 Milliarden US-Dollar (Vorjahresquartal: 1,48 Milliarden US-Dollar).

Amazon.com mit Gewinn

Hervorragendes 2. Quartal. Amazon.com konnte im abgelaufenen 2. Quartal einen Nettoumsatz von 1,39 Milliarden US-Dollar einfahren - verglichen mit den 1,1 Milliarden im Vergleichszeitraum des Vorjahres ist das ein Plus von 26 Prozent. Abzüglich von Gewinnen aus Währungsdifferenzen betrug der Nettoumsatzzuwachs 22 Prozent.

Transmeta: Umsatzsteigerung von 18 Prozent

1,7-GHz-90-Nanometer-Efficeon wird ausgewählten Kunden zur Verfügung gestellt. Der Prozessorhersteller Transmeta hat im abgelaufenen zweiten Bilanzquartal 2004 einen Nettoumsatz von 6 Millionen US-Dollar und damit 18 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres erzielt.

Iomega rutscht in die roten Zahlen

Starke Umsatzeinbrüche bei Zip- und optischen Laufwerken. Iomega musste für das abgelaufene zweite Bilanzquartal 2004 einen Nettoverlust von 19,8 Millionen US-Dollar bzw. 0,38 US-Dollar pro Aktie mitteilen. Im gleichen Quartal des Vorjahres erzielte man noch einen Nettogewinn von 4,4 Millionen US-Dollar bzw. 0,09 US-Dollar pro Anteilsschein. Allerdings hatte man damals eine 4,6 Millionen US-Dollar schwere Steuerabschreibung verbuchen können - sonst wäre auch damals ein Verlust angefallen.

Kaum noch Schnäppchen auf eBay?

Preisvergleiche tun Not. Der Ruf von eBay, ein Schnäppchenmarkt zu sein, hat nach einer Umfrage der Unternehmensberatung Sta-Consult eine erhebliche Schramme bei den Internet-Nutzern bekommen. 77 Prozent der Befragten meinten, dass man bei eBay nicht günstiger einkaufen könne, als anderswo.

Studie: Jeder 2. deutsche Newsletter rechtlich mangelhaft

Formale Fehler in 96,4 Prozent aller elektronischen Kundenzeitschriften moniert. Die Unternehmensberatung Absolit Schwarz Consulting untersuchte 278 deuschsprachige E-Mail-Newsletter und kam dabei zu dem Schluss, dass nur die E-Mails von 10 Unternehmen rechtlich einwandfrei sind. Nur 34,8 Prozent hätten ein komplettes Impressum und 9,4 Prozent der Newsletter würden gar den gesetzlich geforderten Hinweis auf eine Abbestellmöglichkeit vermissen lassen.

Entwickler des Online-Rollenspiel Horizons in Nöten

Artifact Entertainment beantragt Gläubigerschutz in den USA. Die Entwickler und Betreiber des Online-Rollenspiels "Horizons: Empire of Istaria" haben in dieser Woche in den USA Gläubigerschutz nach Chapter 11 angemeldet, nachdem man sich mit einem Dienstleister nicht auf einen Zahlungsaufschub einigen konnte. Das in finanziellen Nöten steckende Unternehmen Artifact Entertainment soll nun restrukturiert werden - der Spielebetrieb aber weitergehen.

Präsidentin der Mozilla-Stiftung: Wir brauchen Angestellte

Mozilla Foundation erklärt die Gründe für die Einstellung von Festangestellten. In einem Weblog erläutert die Präsidentin der Mozilla Foundation, Mitchell Baker, die Gründe dafür, warum die Browser-Stiftung kurz nach ihrer Gründung 11 Vollzeitmitarbeiter eingestellt hat. Damit solle garantiert werden, dass die Arbeit an dem Projekt auf Dauer effizient weiter geführt werden kann.

Bezahldienste sorgen für Umsatzplus bei Web.de

Web.de-Club zählt 275.000 zahlende Mitglieder. Web.de konnte im zweiten Quartal 2004 erstmals Umsätze von über 10 Millionen Euro erwirtschaften. Im zweiten Quartal des Vorjahres lag der Umsatz noch bei 7,9 Millionen Euro. Das Unternehmen erzielte dabei einen Konzern-Nettogewinn von 0,2 Millionen Euro, das EBITDA liegt bei 1,1 Millionen Euro.

SAP kann Umsatz und Gewinn steigern

Walldorfer Softwareanbieter kann vor allem in den USA zulegen. Die Walldorfer SAP AG hat ihren Umsatz im zweiten Quartal 2004 gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro gesteigert. Das Konzernergebnis lag bei 249 Millionen Euro, was einem Anstieg von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

eBay versteigert nun auch Medikamente

Apotheker können über eBay nicht verschreibungspflichtige Medikamente verkaufen. Auf eBay können ab sofort auch Medikamente versteigert werden, wie das Online-Auktionshaus ankündigte. In der Unterkategorie "Medikamente" des Bereichs "Beauty & Gesundheit" dürfen aber ausschließlich Apotheker, die über eine behördliche Erlaubnis zum Versand von Arzneimitteln verfügen, mit nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten handeln.

Logitech kann Gewinn fast verdreifachen

Umsatz klettert im ersten Quartal um 22 Prozent. Logitech hat im ersten Quartal seines laufenden Geschäftsjahres 2005 einen Rekordumsatz und -gewinn erzielt. Der Umsatz stieg von 218 Millionen US-Dollar im Vorjahr um 22 Prozent auf 267 Millionen US-Dollar.

eBays Wachstum geht weiter

Waren für 8 Milliarden US-Dollar im zweiten Quartal über eBay gehandelt. eBay hat im zweiten Quartal 2004 einmal mehr die Erwartungen übertroffen und einen Umsatz von 773,4 Millionen US-Dollar erzielt - ein Plus von 52 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der operative Gewinn kletterte auf 253,9 Millionen US-Dollar, was einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 108 Prozent entspricht. Der Nettogewinn liegt bei 197,7 Millionen US-Dollar.

Colt: Stellenabbau trotz Umsatzplus

Zentrale Abteilungen sollen nach Indien verlagert werden. Der europäische Telekommunikationsanbieter Colt Telecom konnte seinen Umsatz im zweiten Quartal 2004 erneut steigern, auch in Deutschland. Auch konnte die deutsche Tochtergesellschaft Colt Telecom GmbH im ersten Halbjahr 2004 einen positiven Free-Cashflow und ein positives Betriebsergebnis (EBIT) erwirtschaften. Dennoch sollen in Frankfurt 300 Stellen abgebaut und nach Indien verlagert werden.

Gericht verbietet Bücherrabatte von Amazon.de und Buch.de

Amazon.de und Buch.de verstoßen gegen das Gesetz zur Buchpreisbindung. Die beiden Versandbuchhändler Amazon.de und Buch.de haben nach Ansicht des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt am Main gegen das Buchpreisbindungsgesetz verstoßen, indem sie ihren Kunden widerrechtlich Preisnachlässe beim Bücherkauf einräumten. Im Falle von Amazon.de wurde der "Fünf-Euro-Startgutschein" für Neukunden verhandelt, während das Gericht bei Buch.de das Angebot von Prämienmeilen verboten hat.

o2 steigert Kundenzahl deutlich

336.000 neue Kunden im ersten Quartal 2004 - 1,3 Millionen im letzten Jahr. Der Mobilfunkanbieter o2 hat in den 12 Monaten bis zum 30. Juni 2004 seine Kundenzahl um knapp 1,3 Millionen auf 6,3 Millionen gesteigert. Das entspricht einem Wachstum von 25 Prozent. Gleichzeitig verbesserte sich der durchschnittliche jährliche Umsatz je Kunde (ARPU) um 5 Prozent auf 367,- Euro.

Seagate will neue Aktien ausgeben

Festplattenhersteller meldet Quartalsverlust. Seagate will durch die Ausgabe neuer Aktien zusätzliches Kapital einsammeln, Ein entsprechender Antrag wurde bei der US-Börsenaufsicht (SEC) eingereicht. Zudem gab das Unternehmen seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2004 bekannt.

Sun: Erfolgreich dank Microsoft

Umsatz klettert um 4,3 Prozent - Quartalsgewinn bei 795 Millionen US-Dollar. Sun Microsystems hat zum 30. Juni 2004 sein Geschäftsjahr 2004 beendet und erzielte im vierten Quartal einen Gewinn von 795 Millionen US-Dollar. Im vierten Quartal des Vorjahrs hatte man noch einen Verlust von 1,039 Milliarden US-Dollar zu verbuchen. Der Umsatz kletterte im vierten Quartal um 4,3 Prozent auf 3,110 Milliarden US-Dollar.

Microsoft zahlt 75 Milliarden US-Dollar aus

Aktionäre erhalten höhere Dividende. Microsoft verfügt seit Jahren über enorme Barreservern, Dividenden zahlte man hingegen nicht oder zuletzt eher spärlich. Doch nun hat sich das Unternehmen entschlossen, in den nächsten vier Jahren rund 75 Milliarden US-Dollar im Rahmen einer Dividendenerhöhung und eines Aktienrückkaufprogramms auszuschütten.

Lexmark erfreut sich hoher Gewinnzuwächse

32 Prozent höheren Gewinn pro Aktie für das zweite Quartal 2004. Der Druckerhersteller Lexmark hat seine Ergebnisse des zweiten Quartals 2004 veröffentlicht. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent auf 1,248 Milliarden US-Dollar, der Gewinn pro Aktie kletterte um 32 Prozent auf nunmehr 1,02 US-Dollar.
undefined

Vodafone gegen 'Vodaklau'

Bürgerrechts-Organisation im Kampf gegen Mobilfunkunternehmen. Gegen die "Vodaklau"-Kampagne der Bürgerorganisation Attac scheint sich der Mobilfunkanbieter Vodafone nun per Anwalt sowie mit Hilfe der Polizei zur Wehr setzen zu wollen. Wie Attac berichtet, bat Vodafone in Göttingen am vergangenen Wochenende die örtliche Polizei um Hilfe, um zu verhindern, dass Mitglieder der lokalen Attac-Gruppe in der Nähe einer Vodafone-Filiale Flugblätter verteilten.

Infineon profitiert von höheren Speicherpreisen

Rückstellungen wegen DRAM-Wettbewerbsverfahren drücken das Ergebnis. Dank höherer Speicherpreise konnte Infineon seinen Umsatz im dritten Quartal seines Geschäftsjahres 2004 gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent auf 1,908 Milliarden Euro steigern. Gegenüber dem Vorquartal entspricht dies einem Plus von 30 Prozent.

Softwarepatente: Plant Microsoft Angriff auf Open Source?

Internes HP-Memo warnt vor Gefahr für Open Source durch Microsoft. In einem zwei Jahre alten internen HP-Memo, das jetzt erst an die Öffentlichkeit gelangte, warnt HP-Manager Gary Campbell eindringlich vor der Gefahr, die Microsoft für Open Source darstellt. Microsoft könne sein Patent-Portfolio nutzen, um gegen Open Source vorzugehen, und dies könne auch die Geschäfte von HP beeinträchtigen - obwohl HP und Microsoft sich ihre Patent-Portfolios gegenseitig lizenziert haben (Cross-Licensing-Agreement).

Breitband schafft Geschäftsmodelle für den Massenmarkt

Internationalisierung tut Not. Jeder vierte Internet-Nutzer in Deutschland surft bereits über schnelle Zugangstechnologien. Allerdings schöpfen nach einer Studie des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und T-Online die Content-Anbieter das Potenzial bislang noch nicht optimal aus.

Zend erzielt 8 Millionen US-Dollar in 3. Finanzierungsrunde

Verlagerung des Hauptsitzes und erweitertes Management-Team. Der israelische PHP-Spezialist Zend Technologies plant einen offensiven Ausbau seines Geschäfts als Anbieter von Produkten zum Entwickeln, Implementieren und Managen geschäftskritischer Webapplikationen. Das Unternehmen verlegt seinen Hauptsitz nun in die USA und konnte in einer dritten Finanzierungsrunde (Series C Funding) acht Millionen US-Dollar Wagniskapital einheimsen.
undefined

Online-RPGs Lineage II und City of Heroes kommen nach Europa

Koreanischer Online-Spieleentwickler NCsoft gründete Niederlassung in London. Der erfolgreiche koreanische Onlinespiele-Entwickler NCsoft, der bereits für seine US-Niederlassung die Ultima-Schöpfer Richard Garriott alias "Lord British" und Robert Garriott ("Starr Long") verpflichten konnte, will nun auch in Europa aktiv werden. Entsprechend sollen die Online-Rollenspielen Lineage II und City of Heroes auch in unsere Breitengrade kommen.

Neue Pentium-M-Modelle der ULV- und LV-Klasse

Gerüchten zufolge soll Centrino 2 erst Anfang 2005 kommen. Intel bietet nun erstmals auch die stromsparenderen Low-Voltage- und Ultra-Low-Voltage-Modelle des Pentium M mit dem neueren Dothan-Kern. Außerdem wurden die Preise einiger Notebook-Prozessoren leicht gesenkt.

Microsoft: Neue Gruppe für Medien und Unterhaltungstechnik

Blair Westlake soll die neue Gruppe leiten. Microsoft will mit einer neu gegründeten Abteilung seine Beziehungen zur Medien- und Unterhaltungsindustrie verbessern. Die neue "Media/Entertainment & Technology Convergence Group" soll sich um Microsofts Strategien für die Konvergenz von Unterhaltungs- und PC-Technologien kümmern, mit speziellem Fokus auf die Geschäfts- und Marktentwicklung, Regelungen für Technik und geistiges Eigentum sowie Initiativen zu Industrie-Standards.

eBay erhält Vergleichsfunktion für Auktionen und Sofortkäufe

Online-Auktionshaus mit einigen Neuerungen. Das Online-Auktionshaus eBay will seinen Nutzern mit einigen Verbesserungen das Kaufen und Verkaufen von Artikeln erleichtern. So bietet eBay nun die Möglichkeit, verschiedene Angebote mit einem Knopfdruck zu vergleichen, um sich die jeweiligen Optionen in einer übersichtlichen Ansicht zu betrachten.

Deutsche Bank warnt vor Softwarepatenten

"Softwarepatente können Innovationen behindern". Die Deutsche Bank Research spricht sich in einem Papier für "Mehr Wachstum in Deutschland" gegen die Einführung von Softwarepatenten aus. Die Idee, durch stärkeren Schutz geistigen Eigentums mehr Wachstum zu schaffen, sei falsch, insbesondere wenn es um die Einführung von Softwarepatenten gehe, heißt es in dem Report.

MSN übernimmt Suchanbieter Lookout

Outlook-Plug-In zur Suche nach E-Mails und Dateien soll MSN-Suche erweitern. MSN übernimmt den Suchspezialisten Lookout Software, um mit Hilfe von dessen Technik die eigene Suche zu verbessern. Lookout bietet mit dem "Lookout Personal Search Tool" für Office Outlook 2003 ein Werkzeug an, mit dem sich E-Mails, Dateien, der Desktop und andere Daten in Outlook durchsuchen lassen.

Ärger für Red Hat

Falsche Bilanzen sollen Aktienkurs in die Höhe getrieben haben. Red Hat hatte in dieser Woche angekündigt, seine Bilanzen zu überarbeiten. Nach dem turnusmäßigen Wechsel des Witschaftsprüfers hatte man sich entschieden, die Abonnements des Red Hat Network nicht mehr monatsweise in der Buchhaltung zu erfassen, sondern auf Tagesbasis. Zwar hat dies keine großen Auswirkungen auf Red Hats Ergebnis, doch sieht sich der Linux-Anbieter nun diversen Sammelklagen gegenüber - das Unternehmen habe die Anleger getäuscht.

IBM legt zu

Gewinn klettert um 15 Prozent auf 2,0 Milliarden US-Dollar. IBM konnte seinen Gewinn im zweiten Quartal um 15 Prozent auf 2,0 Milliarden US-Dollar steigern. Der Umsatz legte unterdessen um 7 Prozent auf 21,6 Milliarden US-Dollar zu. IBM-Chef Samuel J. Palmisano freut sich vor allem über eine steigende Akzeptanz von IBMs "On Demand Businesses".