Abo
  • Services:

Softwarepatente: Plant Microsoft Angriff auf Open Source?

Internes HP-Memo warnt vor Gefahr für Open Source durch Microsoft

In einem zwei Jahre alten internen HP-Memo, das jetzt erst an die Öffentlichkeit gelangte, warnt HP-Manager Gary Campbell eindringlich vor der Gefahr, die Microsoft für Open Source darstellt. Microsoft könne sein Patent-Portfolio nutzen, um gegen Open Source vorzugehen, und dies könne auch die Geschäfte von HP beeinträchtigen - obwohl HP und Microsoft sich ihre Patent-Portfolios gegenseitig lizenziert haben (Cross-Licensing-Agreement).

Artikel veröffentlicht am ,

Laut Campbell stehen die Projekte Samba, Apache und Sendmail ganz oben auf Microsofts Liste. Er geht davon aus, dass Samba das erste Opfer Microsofts sein wird. Auf Unternehmensseite seien OEMs ohne Cross-Licensing-Agreement die ersten Opfer. Hier nennt Campbell Sun als Beispiel, die mittlerweile aber eine Kooperation mit Microsoft geschlossen haben. Aber auch Unternehmen, die wie HP ein Cross-Licensing-Agreement mit Microsoft haben, sieht er gefährdet: Microsoft könnte verlangen, dass diese Unternehmen auf den Einsatz von Open Source verzichten, wenn sie weiterhin Microsofts Patente nutzen wollen. Auch Intel, Red Hat, SuSE und Oracle könnten zu den ersten Angriffszielen gehören, so Campbell.

Stellenmarkt
  1. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  2. Hays AG, Frankfurt am Main

Dabei argumentiert Campbell unter anderem mit §7 der GPL, der verhindert, dass patentierte Technologien unter der GPL verbreitet werden. Campbell steht mit seiner Auslegung dabei zwar im Widerspruch zu FSF-Justiziar Eben Moglen, Campbells grundsätzliche Einschätzung bleibt davon aber weitgehend unberührt.

HP hat gegenüber Newsforge die Echtheit des Memos bestätigt, misst diesem aber offiziell keine große Bedeutung bei, vor allem da es aus dem Jahre 2001 stammt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate.de

Barney 24. Jul 2004

Sorry, ihr habt natürlich recht. Ich hatte nur den Namen dieses, für'n Appel und n' Ei...

aldi-guten-sachen 22. Jul 2004

Ich kenn die Geschichte so: IBM brauchte BS, Billy kaufte DOS (Dirty Operating System...

Michael - alt 22. Jul 2004

Doch natürlich. Es kann sich auch jeder seinen Klingelton gegen Gebühr downloaden und...

Michael - alt 21. Jul 2004

Das ist nicht "wahr". Das PC-DOS war die Marke des ersten PC-Betriebssystems der IBM...

Barney 21. Jul 2004

Wie wahr das damals mit MS-DOS? Die haben doch nur dieses PC-DOS abgekupfert. Welch...


Folgen Sie uns
       


Golem.de lässt Alexa schlecht lachen und rappen

Alexa kann komisch lachen und schlecht rappen - wie man im Video hört.

Golem.de lässt Alexa schlecht lachen und rappen Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

    •  /