• IT-Karriere:
  • Services:

Deutsche Bank warnt vor Softwarepatenten

"Softwarepatente können Innovationen behindern"

Die Deutsche Bank Research spricht sich in einem Papier für "Mehr Wachstum in Deutschland" gegen die Einführung von Softwarepatenten aus. Die Idee, durch stärkeren Schutz geistigen Eigentums mehr Wachstum zu schaffen, sei falsch, insbesondere wenn es um die Einführung von Softwarepatenten gehe, heißt es in dem Report.

Artikel veröffentlicht am ,

Stärkerer Schutz von geistigem Eigentum sei nicht immer besser, und Softwarepatente, wie sie in den USA schon heute existieren und in Europa eingeführt werden sollen, könnten Innovationen behindern. Europa habe aber noch immer die Chance, den Kurs zu wechseln, so DB Research in dem Papier vom 22. Juni 2004.

Stellenmarkt
  1. AKDB, München, Regensburg, Villingen-Schwenningen
  2. CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Kiel

Auch wenn es so scheine, dass die Einführung von Logikpatenten die logische Fortsetzung des klassischen Patentsystems sei, so unterscheide sich die Entwicklung von Software doch grundlegend von der Entwicklung von Maschinen und Ähnlichem. Software sei in besonderem Maße sequenziell - d.h. eine Erfindung baut auf einer früheren auf - und komplementär.

So würden Softwarepatente Forschung und Entwicklung substituieren, schreibt DB Research unter Berufung auf eine Studie der MIT-Forscher Bessen und Maskin. Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass Immitation im Softwarebereich ein Schritt zu mehr Innovation darstellt, Softwarepatente hingegen Innovationen eher behindern. Sie sprechen sich wie auch andere Forscher dafür aus, das Urheberrecht zum Schutz von Software zu nutzen, nicht das Patentrecht.

Deutschland und Europa sollten daher auf das althergebrachte Urheberrecht zum Schutz von Software setzen statt Softwarepatente in Europa einzuführen, so DB Research. Andernfalls würden vor allem kleine und mittelständische Unternehmen leiden, die ihrerseits für grundlegende Innovationen verantwortlich seien.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 299,00€
  2. 399€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. Battlefleet Gothic: Armada 2 für 11,99€, Star Trek Bridge Crew für 6,66€, Rage 2 für...
  4. 89,99€

Kuchenbäcker 21. Jul 2004

Hier dieselbe Umfrage zum online-Ausfüllen: http://swpat.ffii.org/papiere/bmwa0407...

Frage 18. Jul 2004

Sind Logikpatente dasselbe wie Softwarepatente?

Ratatosk 18. Jul 2004

Traurig, aber leider wahr. Bleibt zu hoffen daß es sich die DB nicht doch noch anders...

alfred morhammer 17. Jul 2004

ich denke wer sich ernsthaft mit dem auseinandersetzt was läuft wird entdecken, dass die...

alfred morhammer 17. Jul 2004

die gesuchte stadt ist wörgl, der bürgermeister hieß michael unterguggenberger. + all das...


Folgen Sie uns
       


Projekt Mare - DLR

Helga und Zohar sind zwei anthropomorphe Phantome, ihre Körper simulieren die Struktur des menschlichen Gewebes. DLR-Forscher wollen messen, wie sich die Strahlung auf den Körper auswirkt.

Projekt Mare - DLR Video aufrufen
Dauerbrenner: Bis dass der Tod uns ausloggt
Dauerbrenner
Bis dass der Tod uns ausloggt

Jedes Jahr erscheinen mehr Spiele als im Vorjahr. Trotzdem bleiben viele Gamer über Jahrzehnte hinweg technisch veralteten Onlinerollenspielen wie Tibia treu. Woher kommt die anhaltende Liebe für eine virtuelle Welt?
Von Daniel Ziegener

  1. Unchained Archeage bekommt Parallelwelt ohne Pay-to-Win
  2. Portal Knights Computerspielpreis-Gewinner bekommt MMO-Ableger

Wolcen im Test: Düster, lootig, wuchtig!
Wolcen im Test
Düster, lootig, wuchtig!

Irgendwo zwischen Diablo und Grim Dawn: Die dreckige Spielwelt von Wolcen - Lords Of Mayhem ist Schauplatz für ein tolles Hack'n Slay - egal ob offline oder online, alleine oder gemeinsam. Und mit Cryengine.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Project Mara Microsoft kündigt Psychoterror-Simulation an
  2. Active Gaming Footwear Puma blamiert sich mit Spielersocken
  3. Simulatoren Nach Feierabend Arbeiten spielen

Videostreaming: Was an Prime Video und Netflix nervt
Videostreaming
Was an Prime Video und Netflix nervt

Eine ständig anders sortierte Watchlist, ein automatisch startender Stream oder fehlende Markierungen für Aboinhalte: Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Spaß am Streaming vermiesen - eine Hassliste.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. Dispatch Open-Source-Krisenmanagement à la Netflix
  2. Videostreaming Netflix integriert Top-10-Listen für Filme und TV-Serien
  3. WhatsOnFlix Smartphone-App für bessere Verwaltung der Netflix-Inhalte

    •  /