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Studie: Open Source ist gut für die Gesellschaft

Markus Pasche und Sebastian von Engelhardt kritisieren MICE-Studien

In Reaktion auf die volkswirtschaftlichen Studien des "Muenster Institute for Computational Economics" (MICE), die zum einen Microsoft als Impulsgeber für den deutschen IT-Markt und zum anderen geringere Wertschöpfungspotenziale für Open-Source-Software sehen, haben jetzt Markus Pasche und Sebastian von Engelhardt von der Friedrich-Schiller-Universität Jena ein Arbeitspapier zu den "Volkswirtschaftlichen Aspekten der Open-Source-Softwareentwicklung" veröffentlicht. Darin kritisieren sie die Thesen der MICE-Studien heftig.

Software sei ein Erfahrungsgut mit besonderen Eigenschaften, das erst in Verbindung mit Humankapital, das im Umgang mit Software aufgebaut wird, zu einem Kundennutzen führe. Zudem weise Software starke Netzwerk-Externalitäten auf, die zu der bekannten Lock-In-Problematik führen. Darüber hinaus wird Software durch starke Skaleneffekte in Bezug auf die abgesetzten Lizenzen charakterisiert, was zu sehr engen oligopolistischen oder monopolistischen Marktstrukturen führe, so Pasche und Engelhardt.

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Software, bzw. das im im Quellcode enthaltene Wissen, könne aber auch ein öffentliches Gut darstellen, bei dem durch Kompilierung und Lizenzierung das Ausschlussprinzip wieder hergestellt werden kann. Die Entwickler von Open-Source-Software (OSS) tragen daher nach Ansicht der Wissenschaftler in erheblichem Maße zu einem Wissenskapitalstock bei, der den Charakter eines öffentlichen Gutes hat.

Die Produktion von Open-Source-Software ziehe dabei Humankapital nur in geringem Umfang aus dem kommerziellen Sektor ab, schaffe dafür aber in viel höherem Maße zusätzliches Humankapital und sorge für dessen bessere Auslastung durch seine Fähigkeit, Programmierer zu freiwilligen Kooperationsleistungen zu motivieren.

Darüber hinaus trage die Entwicklung von Open Source direkt und indirekt zu einer Erhöhung der Wettbewerbsintensität im kommerziellen Sektor bei und erhöhe so dessen Effzienz, die aufgrund produktionsbedingter oligopolistischer und monopolistischer Strukturen Defzite aufweise.

So entwickle Open Source dank der durch hohe Netzwerkexternalitäten entstehenden Vorteile einer Standardisierung positive Wohlfahrtseffekte, während bei proprietärer Software die Tendenz zur Monopolbildung zu negativen Wohlfahrtseffekten führe.


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Jan 03. Okt 2004

Schau an, ein Heisetroll.

Captain_Sisko 30. Sep 2004

OHOH welche Diskusion ist das denn hier? ABM für Microsoftangestellte? Naja ich sach da...

Deeproot 29. Aug 2004

Ich finde ich arbeite schon so genug, für mich gillt das als Freizeit es macht Spaß am...

Deeproot 29. Aug 2004

Vieleicht ist es dir nicht aufgefallen, oder der WIndows XPerimental User, konnte nicht...

gut2004 27. Jul 2004

Hallo! Da ich zum ersten mal in diesem Forum gepostet habe und auch sonst noch nicht viel...



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