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Entwickler des Online-Rollenspiel Horizons in Nöten

Artifact Entertainment beantragt Gläubigerschutz in den USA. Die Entwickler und Betreiber des Online-Rollenspiels "Horizons: Empire of Istaria" haben in dieser Woche in den USA Gläubigerschutz nach Chapter 11 angemeldet, nachdem man sich mit einem Dienstleister nicht auf einen Zahlungsaufschub einigen konnte. Das in finanziellen Nöten steckende Unternehmen Artifact Entertainment soll nun restrukturiert werden – der Spielebetrieb aber weitergehen.
/ Christian Klaß
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In einer Pressemitteilung vom 20. Juli 2004 erklärte Artifact, dass man sich bereits in Gesprächen mit anderen Unternehmen aus der Spielebranche befindet, und hofft auf die Übernahme durch ein "ernsthaft interessiertes" Unternehmen. Seit 7 Monaten versucht Artifact bereits, den Cash-Flow zu verbessern, sei nun jedoch daran gescheitert, dass man keine zufriedenstellende Vereinbarung mit einem wichtigen Partner habe treffen können.

Dabei soll das für den weiteren Betrieb benötigte Schlüsselpersonal die Fortführung von Horizons – dem bisher einzigen Spiel von Artifact – sicherstellen. Horizons wird in Asien, Europa und Nordamerika gespielt und soll mehrere zehntausende Abonnenten versammeln. Um Horizons-Spielern die Angst vor einem vorzeitigen Aus zu nehmen, bekräftigte der Artifact-Chef und Kreativ-Direktor David Bowman, dass trotz der Probleme und des beantragten Gläubigerschutzes Horizons weiter betrieben werden soll. Mehr zum Spiel steht im Golem.de-Test vom Januar 2004.

Artifact Entertainment wurde im November 1999 gegründet, Horizons startete offiziell im Dezember 2003.


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