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Neue Pentium-M-Modelle der ULV- und LV-Klasse

Gerüchten zufolge soll Centrino 2 erst Anfang 2005 kommen. Intel bietet nun erstmals auch die stromsparenderen Low-Voltage- und Ultra-Low-Voltage-Modelle des Pentium M mit dem neueren Dothan-Kern. Außerdem wurden die Preise einiger Notebook-Prozessoren leicht gesenkt.
/ Christian Klaß
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Zu den Pentium-M-LV-Prozessoren kam nur das Modell Pentium M 738 LV (1,4 GHz) mit 2 MByte Level-2-Cache hinzu; das bisherige Topmodell (Pentium M 718 LV) bot nur 1,3 GHz und 1 MByte Level-2-Cache.

Beim Pentium M ULV gab es mehr Zuwachs: Hier listet Intel nun auch den Pentium M 733 ULV mit 1,1 GHz und den Pentium M 723 ULV mit 1 GHz, die beide mit dem 2 MByte Level-2-Cache des Dothan-Kerns bestückt sind. Das zuvor schnellste ULV-Modell, der Pentium M 713 ULV, bot ebenfalls 1,1 GHz, aber nur einen 1-MByte-Level-2-Cache. Unter 1 GHz listet Intel beim Pentium M LV bzw. ULV keinen Prozessor mehr.

Die Preise wurden um jeweils rund 8 Prozent bei den mit 1 MByte Level-2-Cache ausgestatteten Pentium-M-ULV-Modellen gesenkt, dem Celeron M 333 (900 MHz, 512 KByte Level-2-Cache), den beiden untersten Mobile- Pentium-4-Modellen mit 2,8 GHz sowie dem – hier etwas aus dem Rahmen fallenden – normalen Desktop-Prozessor Pentium 4 520 mit 2,8 GHz für den LGA775-Sockel. Die genaue Preis- und Modellliste der Intel-Prozessoren findet sich auf Intel.com(öffnet im neuen Fenster)

Eine weitere interessante, aber von Intel noch nicht bestätigte Nachricht bezüglich Intels Centrino-Zukunft geistert derzeit durchs Netz: CNet berichtet(öffnet im neuen Fenster) , dass laut einer nicht genannten Quelle die nächste Centrino-Chipsatz-Generation mit Codenamen "Alviso" nicht vor dem ersten Quartal 2005 fertig sein wird.

Ursprünglich sollte die mit Codenamen Sonoma benannte Kombination aus neuem und selbst verspätet eingeführten Pentium M Dothan und Alviso schon Mitte 2004 erscheinen und Notebooks PCI-Express, Fernsehausgang, DDR2-Speicher, 533-MHz-Systembus und eine neue WLAN-Komponente für 802.11a, 802.11b und 802.11g bescheren.

Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, muss man darauf nun bis zum nächsten Jahr warten – Schuld sollen Qualitätsprobleme und die höhere Komplexität der Bauteile sein.


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