Abo
  • IT-Karriere:

Studie: Jeder 2. deutsche Newsletter rechtlich mangelhaft

Formale Fehler in 96,4 Prozent aller elektronischen Kundenzeitschriften moniert

Die Unternehmensberatung Absolit Schwarz Consulting untersuchte 278 deuschsprachige E-Mail-Newsletter und kam dabei zu dem Schluss, dass nur die E-Mails von 10 Unternehmen rechtlich einwandfrei sind. Nur 34,8 Prozent hätten ein komplettes Impressum und 9,4 Prozent der Newsletter würden gar den gesetzlich geforderten Hinweis auf eine Abbestellmöglichkeit vermissen lassen.

Artikel veröffentlicht am ,

Unkenntnis herrsche vor allem bei den gesetzlich geforderten Pflichtangaben, so Schwarz. Das Teledienstegesetz fordert Angaben zur schnellen elektronischen Kontaktaufnahme im Impressum. Nur 41,7 Prozent der E-Mails nennen neben der Postanschrift auch eine E-Mail-Adresse oder eine Telefonnummer. 33,8 Prozent der Versender würden hingegen Abmahnungen riskieren, weil sie gar keine Kontaktdaten nennen.

Stellenmarkt
  1. telent GmbH, Oberhausen, Reutlingen
  2. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Fürstenfeldbruck

Im Rahmen seiner Studie "Newsletter Survey Q2 2004" untersuchte Torsten Schwarz die von Absolit und DCI im "Newsletter-Zentralarchiv" zusammengetragenen Newsletter. Getestet wurde die zum Stichtag 15.07.2004 dem Zentralarchiv vorliegende, aktuelle Ausgabe. Vier formale Kriterien wurden geprüft: Betreff, Anrede, Abbestellfunktion und Impressum. Nur zwei Newsletter erreichten die volle Punktzahl. Nur insgesamt zehn wären ohne Beanstandungen: Braumanager, co.Tec, ComputerWissenClub, Genussreich, Office Discount, Rabbit, Ratioform, Sport-Thieme, T-Com und Zinsler.

"Unternehmen blamieren sich mit ihren Newslettern, die doch als elektronische Visitenkarte gedacht seien", kritisiert Schwarz. Enttäuscht zieht er die Bilanz der aktuellen Studie: "Wir kamen uns vor wie Autotester, die neue Modelle danach beurteilen, ob die Bremsen funktionieren und der Wagen auf Anhieb anspringt."

Damit Firmen in Zukunft ihre Newsletter selbst testen können, bevor diese im Internet unterwegs sind, hat Schwarz unter www.absolit.de/5Regeln.htm einen Selbsttest bereitgestellt, mit dem der eigene Newsletter geprüft werden kann.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Corsair K70 RGB MK.2 Tastatur für 119,99€, Elgato Stream Deck mini für 74,99€, Corsair...
  2. 199,90€
  3. (u. a. PS4 Slim 500 GB inkl. 2 Controller & Fortnite Neo Versa Bundle für 249,99€, PS4 500 GB...
  4. 89,99€ (Release 24. September)

igg 15. Okt 2007

Auch ganz spannend ist diese Newsletterstudie, es wurden sogar über 1.000 Newsletter...

knock 29. Jul 2004

Das hat sich wohl gerade geändert... ;-) Mittlerweile ist alles drin..

Werner 23. Jul 2004

Solange es ja nur die "deusch_sprachigen" Newsletter betrifft ist es ja halb so schlimm ;-)

RaMei 23. Jul 2004

Dein Name scheint bei Dir ja wirklich Programm zu sein. Sorry, aber bei dem verbalen...

Roger 23. Jul 2004

nun ja, wer sich da schon wieder zum Richter aufschwingt - Nach diesem Maßstab ist auch...


Folgen Sie uns
       


Razer Blade Stealth 13 mit GTX 1650 - Hands on (Ifa 2019)

Von außen ist das Razer Blade Stealth wieder einmal unscheinbar. Das macht das Gerät für uns besonders, da darin potente Hardware steckt, etwa eine Geforce GTX 1650.

Razer Blade Stealth 13 mit GTX 1650 - Hands on (Ifa 2019) Video aufrufen
Golem Akademie: Von wegen rechtsfreier Raum!
Golem Akademie
Von wegen rechtsfreier Raum!

Webdesigner, Entwickler und IT-Projektmanager müssen beim Aufbau und Betrieb einer Website Vorschriften aus ganz verschiedenen Rechtsgebieten mitbedenken, um Ärger zu vermeiden. In unserem neuen eintägigen Workshop in Berlin erklären wir, welche - und wo die Risiken lauern.

  1. In eigener Sache Wie sich Unternehmen und Behörden für ITler attraktiv machen
  2. In eigener Sache Unser Kubernetes-Workshop kommt auf Touren
  3. In eigener Sache Golem.de sucht Developer (w/m/d)

Verkehrssicherheit: Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall
Verkehrssicherheit
Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall

Soll man tonnenschwere SUV aus den Innenstädten verbannen? Oder sollten technische Systeme schärfer in die Fahrzeugsteuerung eingreifen? Nach einem Unfall mit vier Toten in Berlin mangelt es nicht an radikalen Vorschlägen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Torc Robotics Daimler-Tochter testet selbstfahrende Lkw
  2. Edag Citybot Wandelbares Auto mit Rucksackmodulen gegen Verkehrsprobleme
  3. Tusimple UPS testet automatisiert fahrende Lkw

Kryptomining: Wie Bitcoin die Klimakrise anheizt
Kryptomining
Wie Bitcoin die Klimakrise anheizt

Die Kryptowährung Bitcoin baut darauf, dass Miner darum konkurrieren, wer Rechenaufgaben am schnellsten löst. Das braucht viel Strom - und führt dazu, dass Bitcoin mindestens so viel Kohlendioxid produziert wie ein kleines Land. Besserung ist derzeit nicht in Sicht.
Von Hanno Böck

  1. Kryptowährungen China will Bitcoin, Ethereum und Co. komplett verbieten
  2. Quadrigacx 137 Millionen US-Dollar in Bitcoins verschwunden
  3. Landkreis Zwickau Krypto-Mining illegal am Stromzähler vorbei

    •  /