Der Smartphone-Markt hat sich im vierten Quartal 2010 beinahe verdoppelt. Davon profitiert vor allem Google mit der Android-Plattform und übernimmt die Marktführerschaft. Die Markteinführung von Windows Phone 7 macht sich in den Zahlen nicht bemerkbar.
Das Open-Source-Projekt Hudson soll künftig unter dem Namen Jenkins weiterentwickelt werden. Oracle hat darauf bestanden, die Namensrechte zu behalten.
Der chinesische Handyhersteller ZTE hat überraschend Apple bei den Handyverkäufen im vierten Quartal 2010 auf dem Weltmarkt abgehängt. Der iPhone-Hersteller muss sich mit dem fünften Platz begnügen.
Elpida Memory, der drittgrößte DRAM-Hersteller der Welt, plant eine Übernahme. Powerchip aus Taiwan ist angeschlagen und muss sich offenbar von seinen DRAM-Fabriken trennen.
Facebook startet nun auch in Deutschland mit Partnern Rabatte, Gutscheine und Treueangebote. Dazu müssen Nutzer allerdings mit der Funktion Facebook-Orte virtuell in Geschäften, Kinos und Restaurants mit ihrem Smartphone einchecken.
Die 40 US-Bundesstaaten und Google haben vereinbart, den Streit um die WLAN-Datensammlung außergerichtlich beizulegen. Google gibt zu, Daten unrechtmäßig gesammelt zu haben, muss diese aber nicht aushändigen.
Das soziale Netz LinkedIn hat bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Börsengang beantragt. Ein Termin sowie die Preisspanne für die Aktien wurden noch nicht genannt.
Samsung steigert seinen Konzerngewinn durch Erfolge mit seinen Smartphones. Die Chip- und die LCD-Sparte verzeichneten niedrigere Gewinne. Mit Fernsehern, PCs und Consumer Electronics machten die Südkoreaner erneut Verluste.
Microsoft hat im Weihnachtsgeschäft mehr Gewinn erzielt als Apple. Das Unternehmen machte Kasse mit Kinect und Office. Beim Umsatz lag der weltgrößte Softwarehersteller jedoch weit hinter dem Konkurrenten.
Amazon hat im letzten Quartal 2010 mehr Umsatz gemacht als jemals zuvor. Die hohen Investitionen in neue Lieferzentren und die Werbung für den Kindle haben den Gewinn jedoch gedrückt.
Der zum Axel Springer Verlag gehörende Onlinespielespezialist Gamigo beteiligt sich am MMORPG-Pionier Reakktor aus Hannover und kauft alle Rechte am kommenden Weltraumactionspiel Black Prophecy.
Intel darf McAfee übernehmen. Andere IT-Sicherheitsunternehmen dürfen aber nicht beim Zugang zu Intels Prozessoren und Chipsätzen behindert werden. Das hat die EU-Kommission mit dem US-Konzern ausgehandelt.
Mit viel Aufwand feiert Nintendo das 25. Jubiläum von Super Mario Bros - der Bilanz hilft das nicht: Umsatz und Gewinn sind in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres zweistellig eingebrochen, die Aussichten für das Gesamtjahr sind schlecht.
Nokia leidet weiter unter sinkendem Gewinn und Marktanteil, kann aber beim Umsatz zulegen. Konzernchef Elop hält es für notwendig, dass der Handyhersteller sich schnell ändert, um den Anschluss nicht zu verlieren.
Der Hauptentwickler des Hudson-Projekts sieht seine Befürchtungen bestätigt, dass Oracle an dem Open-Source-Projekt festhalten wird. Der Grund: Oracle hat auf die Namensrechte bestanden und einen stabilen Anwendungskern gefordert.
Amazons Kindle-Shop hat eine neue Abteilung: Bei Kindle Singles finden Leser längere Reportagen, Essays oder Erzählungen. Außerdem veröffentlicht Amazon dort schriftliche Ausarbeitungen der renommierten TED-Talks.
Der Frontmann der Popband Black Eyed Peas, will.i.am, arbeitet ab sofort auch für Intel. Was sich hinter seinem vollmundigen Titel des "Director of creative innovation" verbirgt, weiß jedoch auch Intel noch nicht so recht.
Ob Speichern in Cloudprogrammen oder Löschen des Facebook-Accounts - an vielen Stellen wird uns Kontrolle nur simuliert. Es macht uns trotzdem glücklich.
Drei große US-Zeitungsverlage haben sich zusammengetan, um Nachrichten online zu vermarkten. Das Projekt Ongo startet mit einer Website und wird bald auch per iPad-App verfügbar sein.
Manche Passwörter bei Amazon sind nicht so sicher wie die Nutzer vielleicht glauben. So ist es unter bestimmten Umständen möglich, sich mit diversen Varianten des Passworts anzumelden.
Mobiles Internet ist jetzt für E-Plus zum Schwerpunkt geworden. Der Netzbetreiber will in die vierte Generation des Mobilfunks hineinwachsen. Das bedeutet aber nicht zwingend LTE.
Auf Basis von Marktprojektionen der Halbleiterbranche kommt Festplattenhersteller Seagate zu einem klaren Schluss: In Flash-Fabriken nur wegen SSDs zu investieren, lohnt sich nicht. Noch lange soll das Gros der Flash-Produktion in Consumergeräten landen, nicht in SSDs.
Yahoos Umsatz ist im letzten Quartal zurückgegangen. Der Ausblick für das neue Quartal liegt unter den Analystenprognosen. Und während Google 6.000 Neueinstellungen vornimmt, kündigt Yahoo erneut Entlassungen an.
Barnes & Noble hat über den Onlinekiosk Nooknewsstand über 650.000 Einzeltitel und Abonnements verkauft. Über das Angebot bietet die US-Buchhandelskette seit Oktober 2010 Zeitungen und Zeitschriften für den E-Book-Reader Nook Color an.
Google verhandelt offenbar über den Kauf der Website Fflick, die Tweets zu Kinofilmen zusammenfasst. Die Plattform, die auf Twitter zugreift, scheint dem Internetkonzern zehn Millionen US-Dollar wert zu sein.
Ericsson profitiert vom Ausbau des mobilen Internets durch die Mobilfunkbetreiber. Die Nachfrage ist so stark, dass der schwedische Mobilfunkausrüster nicht alle Kunden bedienen kann.
Bis Mitte 2011 soll entschieden werden, in welcher Stadt der Mobile World Congress von 2013 bis 2017 stattfindet. Darum ringen nun die Finalistenstädte Barcelona, Mailand, München und Paris.
Rund die Hälfte der Mitarbeiter von Disney Interactive muss gehen, berichten US-Medien. Angeblich plant die Firma eine Neuausrichtung - weg vom Verkauf von verpackten Spielen, hin zu 'online only'.
Mit dem "Virtual Desktop for Smart Business" stellt IBM einen mobilen Arbeitsplatz vor. Damit sollen Mitarbeiter in Unternehmen auch vom Smartphone oder Tablet aus auf Desktopapplikationen zugreifen können, die unter Windows und Linux laufen.
Toshiba muss sparen und lagert einen Teil seiner SoC-Fertigung an Globalfoundries aus. Die einfacheren Produkte in dem Bereich wird der japanische Konzern künftig bei Samsung produzieren lassen.
Nach Mozilla stellt auch Google einen Ansatz vor, mit dem Nutzer verhindern können, dass sie von Werbenetzwerken getrackt werden. Google setzt dabei auf eine Chrome-Erweiterung namens "Keep My Opt-Outs".
Qwiki erstellt aus im Internet verfügbaren Daten automatisch multimediale Geschichten, die von Menschen weiter verbessert werden können. Das US-Startup wurde dafür schon vor dem Start ausgezeichnet.
Laut der Studie Medienkonvergenz Monitoring nutzen 50 Prozent der Jugendlichen in sozialen Netzwerken keine Sperren zum Schutz ihrer persönlichen Daten. Wer viele Onlinefreunde will oder einen Partner sucht, der verzichtet darauf.
Der Rücktritt von Schmidt von der Konzernführung bei Google ist nicht so unproblematisch erfolgt, wie es öffentlich dargestellt wird. Der Vorstandschef soll den Konzern nach einem Streit um Googles Kurs in China vor einem Jahr lustlos geführt haben.
Kingston will seinen Zugang zu Controllerchips für SSDs sichern und erwirbt dafür Anteile an JMicron Technology. Kingston kauft bereits 30 Prozent der Controllerchips, die JMicron Technology für SSDs herstellt.
Die Shoppingtour geht weiter: Erneut übernimmt der Socialgames-Anbieter Zynga ein anderes Unternehmen. Diesmal ist es das Entwicklerstudio Area/Code, das ab sofort als Zynga New York firmiert.
Sonys Musikstreamingangebot Music Unlimited kommt nach Deutschland. Über den Dienst können Nutzer Musikstücke mieten und auf verschiedene Endgeräte des Herstellers streamen.
Unbestätigten chinesischen Berichten zufolge hat Apple neue Lieferanten für die Bestandteile des für Mitte 2011 erwarteten iPhone 5 ausgewählt. Neben Standardbauteilen wie LEDs und dem Kopfhöreranschluss sollen auch die Platinen des Smartphones von zusätzlichen Unternehmen kommen.
Asus wird wegen übermäßigen Überstunden in seinen taiwanischen Fabriken bestraft. Das Arbeitsministerium hat herausgefunden, dass Arbeiter über 46 Überstunden im Monat geleistet haben. Doch die Strafen sind lächerlich niedrig.
Gravis braucht dringend Geld, um im Konkurrenzkampf gegen die Media-Saturn-Holding und den Apple Retail Store bestehen zu können. Komme kein Investor, sei auch ein Gesamtverkauf möglich, sagte der Firmengründer.
Verizon hat Klage gegen die von der FCC durchgesetzte Netzneutralität eingereicht. Der Netzbetreiber glaubt, dass die US-Regulierungsbehörde nicht die Kompetenz hat, solche Regeln zu erlassen.
Google Offers wird als Konkurrent zu Groupon derzeit in den USA aufgebaut. Das hat der Internetkonzern bestätigt. Google hatte im November 2010 vergeblich versucht, Groupon für sechs Milliarden US-Dollar zu kaufen.
Solar Flow ist eine Solarthermieanlage, die nicht nur warmes Wasser zum Heizen und Duschen erzeugt, sondern mit Hilfe eines Stirlingmotors auch elektrischen Strom.
NEC kann seine PC-Sparte nicht mehr aus eigener Kraft betreiben und braucht einen Partner. Lenovo will den Bereich kaufen und über ein Joint Venture eng mit NEC zusammenarbeiten.
Der neue AMD-Chef sieht das Unternehmen im Jahr 2011 durch neue Produkte wieder auf Wachstumskurs. Das vergangene Quartal verlief besser als von Analysten erwartet.
Google-Vorstandschef Eric Schmidt, der dem Unternehmen künftig als Aufsichtsratsvorsitzender dienen will, hat mitgeteilt, dass im neuen Jahr hohe Investitionen in zukünftiges Wachstum geplant sind. Google werde in neue Bereiche investieren.
Google-Chef Eric Schmidt kündigt nach zehn Jahren seinen Abschied als Vorstandschef des Unternehmens an. Sein Nachfolger wird Google-Gründer Larry Page.