Trotz Absatzproblemen: AMD kann die Verluste verringern
AMD konnte trotz schwächerer Nachfrage der Endkunden im PC-Bereich, im dritten Quartal 2010 die Verluste verringern und den Umsatz steigern. AMD-Chef Dirk Meyer betonte "die solide Bruttomarge und die anhaltende Konzentration auf die Profitabilität, trotz einer schwächeren Nachfrage der Verbraucher als erwartet."
AMD hatte Ende September davor gewarnt, dass der Umsatz im dritten Quartal unter den Erwartungen liegen werde. Schuld sei ein geringeres Wachstum der Nachfrage, in erster Linie für Consumer-Notebooks in Westeuropa und Nordamerika. Der durchschnittliche Verkaufspreis pro Prozessor ging gegenüber dem zweiten Quartal leicht zurück.
Der Verlust des Chipunternehmens lag bei 118 Millionen US-Dollar (17 Cent pro Aktie), nach 128 Millionen US-Dollar (18 Cent pro Aktie) im Vorjahreszeitraum. Die jüngsten Ergebnisse beinhalteten einen Verlust von 3 Cent pro Aktie zur Schuldentilgung. Ohne die ausgegliederte Firma Globalfoundries und vor Sonderposten lag der Gewinn bei 15 Cent pro Aktie. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurde ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt. Analysten erwarteten vor Sonderposten 6 Cent pro Aktie. Der Umsatz legte um 16 Prozent auf 1,62 Milliarden US-Dollar zu. Die Bruttomarge stieg von 41,9 Prozent auf 45,7 Prozent.
Intel hatte vor wenigen Tagen ebenfalls Quartalszahlen vorgelegt. Der Weltmarktführer erzielte einen Gewinn von 2,96 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz wuchs um 18 Prozent auf 11,1 Milliarden US-Dollar. Intel sah eine robuste Nachfrage durch Unternehmenskunden, hatte Ende August aber auch eine Umsatzwarnung abgegeben, weil die Nachfrage für mobile Computer in den USA und Europa zurückgegangen war.
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