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Sony Ericsson: "Wir wollen Weltmarktführer bei Android-Handys werden"

Sony Ericsson konnte im dritten Quartal zwar einen schmalen Gewinn ausweisen, verfehlte aber die Erwartungen der Analysten. Dafür setzt sich das Joint Venture hohe Ziele für seine Android-Mobiltelefone.
/ Achim Sawall
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Der Handyhersteller Sony Ericsson hat im dritten Quartal 2010 einen Gewinn von 49 Millionen Euro verbucht. Die Analysten hatten aber einen Gewinn von 67 Millionen Euro erwartet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte das japanisch-schwedische Gemeinschaftsunternehmen noch einen Verlust von 164 Millionen Euro erlitten. Der Umsatz fiel minimal von 1,62 Milliarden Euro auf 1,60 Milliarden Euro. Hier hatten die Analysten mit 1,84 Milliarden Euro aber ebenfalls erheblich mehr erwartet.

Sony Ericsson konnte ab diesem Jahr nach einer längeren Verlustphase wieder Gewinne ausweisen. "Unsere Strategie, uns auf das Smartphone-Segment zu konzentrieren, war erfolgreich. Smartphones machen nun mehr als 50 Prozent unseres Gesamtumsatzes aus", sagte Sony-Ericsson-Chef Bert Nordberg. "Während des Quartals haben wir unsere Android-basierten Modelle Xperia auf neuen Märkten wie China und den USA gestartet, und es ist unser Bestreben, die globale Nummer eins für Mobiltelefone auf der Android-Plattform zu werden."

Im September 2010 hatte Sony Ericsson erklärt, vorerst keine neuen Symbian-Smartphones mehr herauszubringen. Sony Ericsson bleibe aber weiterhin Mitglied der Symbian Foundation. Noch zum Mobile World Congress 2010 hatte die Firma mit dem Vivaz Pro ein Symbian-Smartphone vorgestellt. Ebenfalls im September sagte Gartner Android für das Jahr 2010 einen weltweiten Marktanteil von 17,7 Prozent voraus. Bis zum Jahr 2014 sollen 29,6 Prozent erreicht werden. Der Marktanteil von Symbian werde kontinuierlich abnehmen, von 40,1 Prozent im Jahr 2010 bis auf 30,2 Prozent im Jahr 2014.

Sony Ericsson konnte im Berichtszeitraum 10,4 Millionen Endgeräte ausliefern. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag bei 154 Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 14,1 Millionen Handys für durchschnittlich 114 Euro abgesetzt.


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