IBM: Gewinn steigt auf 3,6 Milliarden US-Dollar
IBM steigerte im dritten Quartal 2010 den Gewinn um 12 Prozent auf 3,6 Milliarden US-Dollar (2,82 US-Dollar pro Aktie), nach 3,2 Milliarden US-Dollar (2,40 US-Dollar pro Aktie) im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz wuchs um 3 Prozent auf 24,3 Milliarden US-Dollar. Die Analysten hatten nur einen Gewinn von 2,75 US-Dollar pro Aktie und einen Umsatz von 24,2 Milliarden US-Dollar erwartet.
In Amerika wuchs der Umsatz um 3 Prozent auf 10,2 Milliarden US-Dollar. Im Wirtschaftsraum EMEA, eine Abkürzung, die für Europe (West- und Osteuropa), Middle East (Naher Osten) und Afrika steht, ging der Gewinn um 6 Prozent auf 7,4 Milliarden US-Dollar zurück. Im asiatisch-pazifischen Raum gab es dagegen einen Anstieg um 14 Prozent auf 5,9 Milliarden US-Dollar. IBM erzielte auf seinen Wachstumsmärkten Brasilien, Russland, Indien und China ein Wachstum um 16 Prozent. Dort machte IBM 21 Prozent seines Gesamtumsatzes. IBM bezeichnet auch die Länder Südafrika, Vietnam und die Tschechische Republik als Wachstumsmärkte. Hier konnte der Umsatz um 16 Prozent gesteigert werden. "Wirklich eingeschlagen haben in diesem Quartal die Wachstumsmärkte", sagte Mark Loughridge, IBMs Finanzchef. Die Verkäufe des Großrechners IBM-System-Z legten 15 Prozent zu.
IBMs Umsatzvolumen mit neuen IT-Services-Verträgen ging um 7 Prozent auf 11 Milliarden US-Dollar zurück. Zehn der Verträge hatten ein Volumen von über 100 Millionen US-Dollar. Hauptsächlich deshalb büßte die Aktie nach Börsenschluss in New York 3 Prozent ihres Wertes ein.
Den Ausblick für das Gesamtjahr erhöhte der IT-Konzern auf mindestens 11,40 US-Dollar pro Aktie. Bisher lag die Eigenprognose bei 11,25 US-Dollar pro Aktie.



