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Flattr: Peter Sunde tritt zurück

Peter Sunde verlässt den Flattr-Aufsichtsrat. Er wird aber weiter für das von ihm mitgegründete soziale Mikrobezahlsystem arbeiten.
/ Christian Klaß
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Peter Sunde(öffnet im neuen Fenster) wird künftig nicht mehr zum Aufsichtsrat von Flattr gehören. Als Erklärung heißt es bei Twitter von Sunde(öffnet im neuen Fenster) nur, dass er weiterhin für Flattr arbeite. Es ziehe es generell vor, nicht im Aufsichtsrat zu sitzen, so seine Erklärung auf Twitter.

Flattr - Interview mit Peter Sunde auf der republica 2010
Flattr - Interview mit Peter Sunde auf der republica 2010 (03:18)

Ein weiterer Grund für Peter Sundes Rücktritt aus der Geschäftsführung könnte aber auch das in Schweden laufende Urheberrechtsverfahren gegen die Gründer der Tauschbörse The Pirate Bay sein. Sunde zählte zu ihnen und muss sich nun vor Gericht mitverantworten.

Flattr(öffnet im neuen Fenster) wurde 2007 ins Leben gerufen, legte aber erst 2010 richtig los. Mit Flattr können Webseitenbetreiber eine zusätzliche Einnahmequelle erschließen. Die Nutzer zahlen dabei jeden Monat einen festen Betrag an Flattr, der dann an die Urheber ausgeschüttet wird. Wer wie viel bekommt, bestimmen die Nutzer, indem sie auf Webseiten mit Flattr-Button mit einem Klick Geld hinterlassen können.


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