Shantanu Narayen

Adobe will keine Übernahme durch Microsoft

Adobe-Chef Shantanu Narayen ist vor die Fox-Fernsehkameras getreten, um über eine mögliche Übernahme durch Microsoft und ein Bündnis gegen Apple zu sprechen. Doch viel mehr als die üblichen Phrasen waren Narayen nicht zu entlocken.

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Shantanu Narayen
Shantanu Narayen

Adobe hat sich ablehnend zu einer Übernahme durch Microsoft geäußert. Firmenchef Shantanu Narayen hatte dem Fernsehsender Fox Business Network erklärt: "Microsoft ist einer der Partner, mit dem wir eng zusammenarbeiten. Aber wissen Sie, wir schätzen unsere Unabhängigkeit, und wir sind weiterhin der Meinung, dass wir als Unternehmen noch enorme Möglichkeiten haben." Eine eindeutige Antwort auf die Frage, ob Adobe eine Fusion oder Übernahme mit Microsoft ausschließe, gab Narayen jedoch nicht.

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Die New York Times hatte unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, die Konzernspitzen von Microsoft und Adobe hätten sich getroffen, um ein Bündnis gegen Apple auf dem Mobiltelefonmarkt zu verhandeln. An dem über einstündigen Treffen bei Adobe hätten Microsoft-Chef Steve Ballmer und Narayen teilgenommen. Auch über eine mögliche Übernahme von Adobe durch Microsoft sei gesprochen worden. Adobe hat einen Börsenwert von 15,1 Milliarden US-Dollar.

Der Softwarehersteller unterhalte wichtige strategische Partnerschaften, sagte Narayen dem Fernsehsender. "Aber nicht nur mit Microsoft. Wir haben durchaus auch Partnerschaften mit Google und Apple, sowie mit allen Medienunternehmen, die unsere kreativen Werkzeuge verwenden, um Inhalte zu produzieren." Zur Auseinandersetzung mit Apple um Flash sagte Narayen lediglich: "Es sind die Konsumenten, die darunter leiden."

Auf die Frage der Fernsehjournalistin Liz Claman, ob es ein Treffen mit Ballmer gegeben habe, um ein Bündnis gegen Apple zu besprechen, wiederholte Narayen: "Nun, wir haben eine Partnerschaft mit Microsoft, die dazu dient, dass unsere Anwendungen gut mit der Windows-Plattform zusammenarbeiten. Das ist der Inhalt der Zusammenarbeit mit Microsoft." Zugleich unterhalte Adobe auch Partnerschaften mit vielen anderen Unternehmen. Narayen sagte damit weniger als seine Sprecherin Holly Campbell, die das Treffen von Ballmer und Narayen bereits bestätigt hatte. "Adobe und Microsoft haben Millionen gemeinsame Kunden und die Vorstandschefs der beiden Unternehmen treffen sich von Zeit zu Zeit", so Campbell. Die Firmen äußerten sich aber nicht öffentlich zum Inhalt solcher vertraulichen Treffen.

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MESH 20. Okt 2010

genau, alle die flash gern nutzen machen etwas falsch, da hast du völlig recht. und...

Chrissie 20. Okt 2010

Und was ist in Sachen Sicherheit und Stabilität soviel anders als bei MS? Die...

DASPRiD 20. Okt 2010

Zugunsten von SilverLight? Nein danke ;)

borstel 20. Okt 2010

also ich denke auch, dass dieses dann der absolute Todestoss für flash ... Man müsste ja...



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