Steve Jobs: "Wir haben noch ein paar Überraschungen bis Jahresende"
Apple hat heute seinen Bericht über sein viertes Finanzquartal 2009/2010 vorgelegt. Konzernchef Steve Jobs kündigte an: "Wir haben noch einige Überraschungen für den Rest des Kalenderjahres übrig." Spekuliert wird über ein neues Macbook Air und Mac OS X 10.7.
"Wir sind wie umgehauen, angesichts von über 20 Milliarden US-Dollar Umsatz und über 4 Milliarden US-Dollar Gewinn, beides sind Rekordwerte für Apple", sagte Jobs. Apple erzielte einen Gewinn von 4,31 Milliarden US-Dollar (4,64 US-Dollar pro Aktie), nach 2,53 Milliarden US-Dollar (2,77 US-Dollar pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz legte um 67 Prozent auf 20,34 Milliarden US-Dollar zu. Die Analysten erwarteten einen Gewinn von nur 4,10 US-Dollar pro Aktie und einen Umsatz von 18,9 Milliarden US-Dollar. Im Ausland machte der US-Konzern 57 Prozent seines Umsatzes.
Wichtigster Umsatzbringer war das iPhone, das sich im Berichtszeitraum 14,1 Millionen Mal verkaufte. Damit wurde der Absatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum fast verdoppelt. Das iPhone 4 war Ende Juni 2010 erschienen. Apple erklärte, fast 4,2 Millionen iPads verkauft zu haben. Hier hatten die Analysten mit 4,8 Millionen mehr erwartet. Der Absatz des iPod lag mit 9,05 Millionen ebenfalls unter den Analystenprognosen von 9,6 Millionen. Der Umsatz mit Mac-Computern stieg um 28 Prozent auf 3,89 Million. Die Analysten schätzten hier einen Absatz von 3,8 Millionen.
Im Dezemberquartal erwartet Apple einen Gewinn pro Aktie von 4,80 US-Dollar und einen Umsatz von 23 Milliarden US-Dollar, sagte Finanzchef Peter Oppenheimer.
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