Western Digital: Absatz auf 50,7 Millionen Festplatten erhöht
Western Digital hat in seinem ersten Finanzquartal 2010/2011 einen Gewinn von 197 Millionen US-Dollar (84 Cent pro Aktie) verzeichnet, nach 288 Millionen US-Dollar (1,25 US-Dollar pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Der Umsatz stieg um 9 Prozent von 2,2 Milliarden Dollar auf 2,4 Milliarden US-Dollar. Die Analysten hatten nur einen Umsatz von 2,35 Milliarden US-Dollar prognostiziert.
Der Absatz für Festplatten stieg um 16 Prozent auf 50,7 Millionen. Der Berichtszeitraum war von einem "aggressiven" Preiskampf gekennzeichnet, sagte Western-Digital-Chef John Coyne. Der Hersteller habe dennoch "seine solide Profitabilität behauptet, den Umsatz und die Stückzahlen gesteigert und einen operativen Gewinn von 390 Millionen US-Dollar generiert", so Coyne. "Unser Low-Cost-Geschäftsmodell und die starke Bilanz haben es uns ermöglicht, die Saisonalität und die Zyklen der Festplattenbranche in den letzten zwei Quartalen zu überstehen." Durch das ungebremste Wachstum der digitalen Inhalte am Arbeitsplatz und zu Hause seien die Absatzchancen auch in Zukunft gut.
"Künftig werden wir nach Möglichkeiten für strategisches Wachstum Ausschau halten, sowohl organisch, als auch durch Akquisitionen", sagte Coyne. Die Festplattenbranche sei bei der Fertigung über die bisherige Nachfrage hinausgeschossen und habe die letzten sechs Monate damit verbracht, diesen Fehler zu korrigieren.
Im Jahr 2010 werde das Marktvolumen der ausgelieferten Festplatten wahrscheinlich dennoch um 15 Prozent wachsen. Die durchschnittliche Wachstumsrate in den letzten zehn Jahren habe nur bei 12,5 Prozent gelegen.