Abo
  • IT-Karriere:

Projektabspaltung

Oracle steht zu Openoffice.org

Mit Openoffice.org und LibreOffice gibt es mittlerweile zwei offene Sammlungen von Büroprogrammen. Oracle und die Document Foundation stehen hinter ihren jeweiligen Projekten und bekräftigen, dass sie die Office-Programme weiter vorantreiben wollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Projektabspaltung: Oracle steht zu Openoffice.org

Oracle will Openoffice.org weiterentwickeln und ist dabei, die Anzahl der eigenen Entwickler zu erhöhen. Das gibt der Konzern anlässlich der bald startenden ODF Plugfest bekannt. Auch die Anzahl der Tester soll sich erhöhen. Konkrete Zahlen nennt Oracle aber nicht.

Stellenmarkt
  1. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  2. BWI GmbH, Stetten am kalten Markt

Stattdessen wird auf die 7,5 Millionen Codezeilen verwiesen, auf die Oracle aufbauen kann. Das Unternehmen lädt Entwickler ein, weiter an Openoffice.org zu arbeiten. Mit der Unterstützung von MySQL, Linux, Apache und anderen Open-Source-Projekten wurde nach Oracles Überzeugung gezeigt, dass die Firma zu solchen Projekten steht.

Vielsprachigkeit für alle

Nachdem sich mit der Document Foundation ein Teil des Openoffice.org-Teams von Oracle losgesagt hatte und Oracle selbst nicht der Document Foundation den Namen Openoffice.org übergeben wollte, wird LibreOffice nun als Abspaltung des Openoffice.org-Projekts angesehen.

Derweil hat die Document Foundation ein Manifest zur Entwicklung von LibreOffice, dem Fork von Openoffice.org, als PDF veröffentlicht. Darin bekennt sich das Team dazu, auch im nächsten Jahrzehnt des Projektes die freie Office-Programmsammlung allen anzubieten und so die digitalen Grenzen in der Gesellschaft aufzuheben. Offene Standards und Dokumentenformate sowie der Versuch, möglichst viele Sprachen zu unterstützen, gehören ebenfalls dazu. Die Document Foundation will so verhindern, dass Nutzer erst eine andere Sprache lernen müsse, bevor sie sich mit Computern beschäftigen könne.

Die Aktivitäten der Foundation sollen unabhängig sein, es soll demokratisch entschieden werden.

Die Document Foundation hatte kürzlich erste Erfolge vermeldet und von einem großen Interesse an LibreOffice gesprochen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 0,49€
  3. 17,99€
  4. (-50%) 2,50€

noch_ein_Gast 31. Okt 2010

nun, ich komputere schon etwas länger (seit CP/M) und ich habe heute keine Software mehr...

profitistalles 16. Okt 2010

Wenn juckt es, was M$ in einem proprietären Videoformat über offene Standard...

koffice-hacker 14. Okt 2010

Generalisieren bringt nichts. Wenn du ein Dokument findest das in KOffice vs OO.org ganz...

klar 14. Okt 2010

http://de.wikipedia.org/wiki/Namensstreit_zwischen_Debian_und_Mozilla

micron_d 13. Okt 2010

Das mag sein, wäre aber mit einer noch schwächeren Lizenz auch möglich gewesen. Bei...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Ideapad S540 - Hands on (Ifa 2019)

Das Ideapad S540 hat ein fast unsichtbares Touchpad, das einige Schwierigkeiten bereitet. Doch ist das Gerät trotzdem ein gutes Ryzen-Notebook? Golem.de schaut es sich an.

Lenovo Ideapad S540 - Hands on (Ifa 2019) Video aufrufen
Vision 5 und Epos 2 im Hands on: Tolinos neue E-Book-Reader-Oberklasse ist gelungen
Vision 5 und Epos 2 im Hands on
Tolinos neue E-Book-Reader-Oberklasse ist gelungen

Die Tolino-Allianz bringt zwei neue E-Book-Reader der Oberklasse auf den Markt. Der Vision 5 hat ein 7 Zoll großes Display, beim besonders dünnen Epos 2 ist es ein 8-Zoll-Display. Es gibt typische Oberklasse-Ausstattung - und noch etwas mehr.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Tolino Page 2 Günstiger E-Book-Reader erhält Displaybeleuchtung

Pixel 4 im Hands on: Neue Pixel mit Dualkamera und Radar-Gesten ab 750 Euro
Pixel 4 im Hands on
Neue Pixel mit Dualkamera und Radar-Gesten ab 750 Euro

Nach zahlreichen Leaks hat Google das Pixel 4 und das Pixel 4 XL offiziell vorgestellt: Die Smartphones haben erstmals eine Dualkamera - ein Radar-Chip soll zudem die Bedienung verändern. Im Kurztest hinterlassen beide einen guten ersten Eindruck.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Google Pixel 4 entsperrt auch bei geschlossenen Augen
  2. Live Captions Pixel 4 blendet auf dem Gerät erzeugte Untertitel ein
  3. Google Fotos Pixel 4 kommt ohne unbegrenzten unkomprimierten Fotospeicher

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

    •  /