Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Like This: Facebook macht Bing sozial

Microsoft wird in die Ergebnisse seiner Suchmaschine Bing künftig Empfehlungen von Facebook -Nutzern integrieren. Außerdem durchforstet Bing bei der Suche nach Personen das soziale Netz.
/ Werner Pluta
43 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Microsofts Suchmaschine Bing wird künftig Bewertungen von Facebook in die Suchergebnisse aufnehmen. Das hat Facebooks Technikchef Bret Taylor im Blog des Unternehmens(öffnet im neuen Fenster) bekannt gegeben. US-Medien hatten kürzlich berichtet , dass Microsoft und Facebook über eine solche Zusammenarbeit verhandeln.

Sucht ein Nutzer auf Bing beispielsweise nach einem Film oder einem Restaurant, bekommt er neben den Suchergebnissen angezeigt, ob seine Freunde auf Facebook diese mögen und mit dem sogenannten Like-Button entsprechend gekennzeichnet haben.

Kooperation von Bing und Facebook
Kooperation von Bing und Facebook (00:48)

Sucht ein Nutzer mit Bing nach einer Person, bekommt er künftig auch die Facebook-Profile der Nutzer, die diesen Namen tragen, angezeigt. Diese Personen kann der Nutzer dann aus Bing heraus kontaktieren oder ihnen Nachrichten schreiben.

Um die neuen Funktionen nutzen zu können, muss der Nutzer aktuell bei Facebook angemeldet sein. Facebook-Chef Mark Zuckerberg versuchte auf einer Veranstaltung mit Microsoft zudem, Datenschutzbedenken zu zerstreuen, berichtet die Financial Times Deutschland(öffnet im neuen Fenster) . In den Suchergebnissen würden keine privaten Nutzerdaten auftauchen. Bing zeige nur das, was Facebook-Nutzer sähen, wenn sie das Profil eines anderen Nutzers anschauten, beteuerte Zuckerberg.

Es besteht bereits eine Partnerschaft bei der Suche zwischen beiden Unternehmen. So setzt Facebook seit einiger die Zeit Microsofts Suchmaschine Bing ein. 2007 hat Microsoft einen Anteil an Facebook gekauft. Seinerzeit zahlte Microsoft 240 Millionen US-Dollar für einen Anteil von 1,6 Prozent an dem sozialen Netz.


Relevante Themen