Novell hat ein Übernahmeangebot über 2,2 Milliarden US-Dollar von dem Softwareunternehmen Attachmate angenommen. Einen Teil der Urheberrechte Novells übernimmt zudem ein von Microsoft angeführtes Konsortium von Technologieunternehmen.
Bei Premier Image Technology, einem Kamerahersteller, der zum Foxconn-Konzern gehört, ist in der vergangenen Woche gestreikt worden. 7.000 Arbeiter sollen für eine höhere Lohnerhöhung auf die Straße gegangen sein.
Der Medienkonzern News Corporation entwickelt eine digitale Tageszeitung, die ausschließlich auf dem iPad erscheinen soll. Daily soll Anfang kommenden Jahres für knapp einen US-Dollar pro Woche erhältlich sein.
Die Telekom bietet über ihre Geschäftkundensparte T-Systems ab sofort Infrastrukturleistungen nach Bedarf an. Das Cloud-Computing-Angebot richtet sich an Großkunden, die in wenigen Minuten zusätzliche Rechenkapazität über ein Webportal buchen können.
Google plant laut Medienberichten den Kauf der Gutscheinplattform für Gruppenrabatte Groupon. Groupon hatte im Mai 2010 seinen deutschen Klon Citydeal übernommen.
Das LinkedIn-Profil von Ari Jaaksi bestätigt offiziell, dass Jaaksi bei HP als Senior Vice President angestellt wurde. Mitte Oktober 2010 war berichtet worden, Jaaksi sei von der HP-Abteilung Palm eingestellt worden und solle dort künftig für WebOS zuständig sein.
Good Old Games (GOG) will das Actionrollenspiel The Witcher 2 als Bezahldownload ohne DRM-Schutz anbieten. Eigentlich verkauft der Downloadshop nur Spieleklassiker, er dürfte aber dadurch so einige neue Kunden für alte Spiele gewinnen.
Die Bundesregierung hat den elektronischen Einkommensnachweises Elena für zwei Jahre ausgesetzt. Der innenpolitische Sprecher der Grünen nannte die Entscheidung aber ein Täuschungsmanöver.
Die für Java Developer Kit (JDK) verantwortlichen Entwickler haben die Pläne für die Veröffentlichung von JDK 7 konkretisiert: Als Erscheinungstermin wurde der 28. Juli 2011 festgelegt. Bis dahin sollen zahlreiche nicht näher terminierte Release Candidates erscheinen.
Eine Zählung der Stellenausschreibungen von Google hat ergeben, dass der Internetkonzern derzeit 2.076 neue Mitarbeiter sucht. Bei Google Deutschland gibt es circa 83 offene Stellen.
Twitter hat laut einem Medienbericht ein milliardenschweres Übernameangebot von Google erhalten. Das Management des Startups soll darauf aber beleidigt reagiert haben. Auch Microsoft soll Interesse an Twitter haben.
Mozilla hat im Jahr 2009 einen Umsatz von 104 Millionen US-Dollar erzielt, 34 Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus Mozillas Jahresbericht "The State of Mozilla" hervor.
Dell hat im letzten Quartal den Gewinn mehr als verdoppelt. Der Umsatz lag jedoch unter den Analystenprognosen. Firmenchef Michael Dell sagte, das Unternehmen sei in den richtigen Bereichen gewachsen.
Die Service Industry Association (SIA), ein Zusammenschluss von rund 200 Unternehmen, hat eine Kartellbeschwerde über Oracle beim US-Justizministerium eingereicht. Oracle versuche, die Wartung von Sun-Hardware zu monopolisieren, lautet der Vorwurf.
War es Absicht oder ein Versehen? Im April landete mehrere Minuten lang ein nicht unerheblicher Teil aller Internetdaten bei China Telecom. Das Staatsunternehmen bestreitet die Datenumleitung. Der Bericht eines Kongressausschusses zeigt jedoch, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt, sondern dass von China aus systematisch ausländische Computer infiltriert werden. Die Regierung soll daran nicht unbeteiligt sein.
Der Festnetzbetreiber Bezeq will seine Datenübertragungsraten nach Europa verbessern und hat Alcatel-Lucent mit dem Verlegen eines neuen, fast 2.300 Kilometer langen Seekabels beauftragt.
Google hat ein Abkommen mit Hachette geschlossen. Google wird einen Teil der Bücher aus dem Programm des französischen Verlages scannen. Hachette hat sich dabei mehr Rechte gesichert, als Google bisher anderen Verlagen zugestanden hat.
Telekom-Chef René Obermann plädiert für eine Abschaffung der Netzneutralität. Er will "je nach Service unterschiedliche Qualitätsstufen bereitstellen, ohne den heutigen Standard zu verschlechtern."
Intel übernimmt mit Cognovision Solutions einen Softwarehersteller, der über Sensoren und Kameras Kundenreaktionen auf Werbung in Ladengeschäften misst. Intel arbeitet bei Digital Signage bereits mit zwei sehr großen Partnern zusammen.
Media Markt und Foxconn haben heute ihren ersten gemeinsamen Markt eröffnet. Tausende Kunden kamen in den 9.500-Quadratmeter-Markt in der Huai Hai Road.
Im August 2010 hat Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang über 50 Geräte mit dem neuen SoC Tegra 2 versprochen, aber keine Namen von Partnerunternehmen genannt - das macht nun Digitimes für ihn. Dem taiwanischen Medium zufolge sollen große taiwanische, koreanische und US-amerikanische Hersteller auf der CES Tablets mit Nvidias Baustein vorstellen.
Das Startup Lilliputian Systems hat mit Intel ein weitreichendes Abkommen geschlossen. Der Entwickler von Brennstoffzellen auf Halbleiterbasis will Komponenten für seine Geräte in Intels Chipfabriken herstellen lassen. Zudem investiert Intel einen nicht genannten Betrag in das Unternehmen.
Firmengründer Bill Gates und Konzernchef Steve Ballmer sind gegen eine Aufspaltung von Microsoft, die einige Aktionäre fordern. Die Aktie verlor im Jahr 2010 stark an Wert, was die Investoren verzweifeln lässt.
Research In Motion will mit einem vergleichenden Video die Überlegenheit des Blackberry Playbooks gegenüber dem iPad demonstrieren. Das Zwei-Kern-Tablet soll vor allem beim Rendern von Webseiten besonders schnell sein.
Für seinen neuen Kommunikationsdienst Facebook Messages hat das Team von Zuckerberg Hilfe gebraucht. Facebook kaufte drei Freunde und eine E-Mail-Anwendung von einem New Yorker Startup ein. Zenbe Mail wurde am 8. November abgeschaltet.
Die US-Regierung will im kommenden Jahr einen Gesetzesentwurf einbringen, der es den Behörden ermöglicht, die Internetkommunikation abzuhören. Zur Vorbereitung hat sich FBI-Chef Robert Mueller mit Führungskräften von einigen Unternehmen getroffen, darunter Google und Facebook.
Amazon steigt ins Filmgeschäft ein - und bezieht dabei auch den Geschmack und das Wissen von Filmfans ein. Die neue Abteilung Amazon Studios wirbt um fähige Filmemacher und Drehbuchautoren, um deren vielversprechende Projekte zu finanzieren und in Kooperation mit Hollywoodstudios als abendfüllende Kinofilme umzusetzen.
Oracle hat in dieser Woche mit Solaris 11 Express eine kostenlose Variante seines mit Sun übernommenen Betriebssystems in der aktuellen Version veröffentlicht. Diese enthält zahlreiche Neuerungen.
Im Dezember 2010 startet der Onlineverleiher Lovefilm in Deutschland mit Video-on-Demand. Auch ein Angebot auf der Playstation 3 wie in Großbritannien könnte kommen.
Auf der derzeit stattfindenden Supercomputer-Konferenz SC10 in New Orleans will ein neues Konsortium einen neuen Benchmark für die schnellsten Rechner der Welt vorstellen. Der "Graph500" soll nicht mehr nur Standardalgorithmen abwickeln, sondern in großen Datensätzen nach den Beziehungen von Daten suchen.
In den USA erwartet die Buchbranche ein gutes Geschäft mit E-Books und E-Book-Readern zu den Feiertagen. Ein Marktforschungsunternehmen schätzt, dass bis Ende Dezember noch einmal eine Million Lesegeräte verkauft werden.
Für die webbasierte Präsentationssoftware von Sliderocket gibt es ab sofort eine HTML5-Variante für iPad und iPhone. Bislang wurden die Präsentationen im Flash Player abgespielt.
Infineon kann erstmals seit 2003/2004 einen Jahresgewinn ausweisen. Die Aktionäre des Chipherstellers bekommen eine Dividende, die Beschäftigten eine Sonderprämie. Ein Ausbau der Produktionskapazität werde geprüft.
Um 56,7 Prozent hat Ubisoft die Umsätze im ersten Geschäftshalbjahr gesteigert - aber unter dem Strich steht weiterhin ein dickes Minus. Ein Grund sind enttäuschende Absätze von Hoffnungsträgern wie Ruse und Hawx 2.
Rahul Sood verlässt Hewlett-Packard. Sein Posten als Cheftechniker für HPs Spielerechner hat ihm offenbar keinen Spaß mehr gemacht - er will wieder direkter in die Produktentwicklung involviert sein.
Der Google-Chef Eric Schmidt hat erstmals das kommende Android 2.3 vorgestellt. Außerdem zeigte er ein Smartphone mit der kommenden Android-Version, das unter der Bezeichnung Nexus S auf den Markt kommen soll. Der Quasi-Nachfolger des Nexus One wird aber nicht von Google selbst stammen.
Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber hat die Verluste zwar reduziert, enttäuscht mit einem Minus von 7,8 Millionen Euro aber die Erwartungen der Analysten. Video-on-Demand, eigentlich schon für das Frühjahr 2010 angekündigt, soll nun bis März 2011 kommen.
Die OTRS-Entwickler haben ihrer quelloffenen Helpdesk-Software in der Version 3 eine neue Benutzeroberfläche verpasst: Über Ajax, XHTML und CSS kann die Oberfläche dynamisch angepasst werden. Eine optimierte Suchfunktion soll komplexe Suchkriterien erlauben.
Oracle hat auf Apaches Kampfansage offiziell reagiert und ruft Apache auf, die eigene Position zu überdenken. Es sei Zeit, nach vorn zu blicken und die Zukunft von Java zu gestalten.
Facebook hat am Montag keinen Konkurrenten für Google Mail vorgestellt, dafür aber eine neue Generation der Inbox. Darin sollen künftig Nachrichten aus unterschiedlichen Kanälen kombiniert werden können, darunter auch E-Mail und SMS. Dabei entscheidet der Empfänger, auf welchem Weg ihn die Nachricht erreichen soll.
Mark Papermaster arbeitet künftig bei Cisco. Zuletzt war Papermaster als iPhone-4-Entwicklungschef tätig, verließ Apple aber kurz nach der Markteinführung.
Der Berliner Softwareentwickler Neofonie und das Münchner Unternehmen 4titoo gehen in Sachen WeTab künftig getrennte Wege. Neofonie zieht sich aus dem Gemeinschaftsunternehmen zurück, das künftig komplett 4titoo gehört.
Auf dem Nasa-Gelände im Silicon Valley bekommen die Googler eine eigene Stadt, mit Wohnungen, Fitnesscentern, Kindergärten und Büros. Wie viele Menschen dort angesiedelt werden, hält Google geheim.
Das Securityunternehmen Symantec feiert seine neue Untersuchung des Wurms Stuxnet als "Durchbruch". Erstmals soll es gelungen sein, die genaue Hardwareumgebung auszumachen, die Stuxnet angreift. Der Verdacht erhärtet sich, dass das Programm Anlagen zur Urananreicherung gezielt sabotieren sollte.
Seit Anfang Oktober können Teilnehmer an dem britischen Angebot Internet Eyes die Bilder von Überwachungskameras in einigen britischen Geschäften am heimischen Rechner verfolgen und Alarm geben, wenn sie einen Diebstahl sehen. Ein Nutzerin erhielt eine Prämie für die meisten Hinweise auf verdächtige Aktivitäten.
E-Plus hat über 20 Millionen Kunden. Schon Anfang November wurde die 20-millionste Kundin über einen Base-Vertrag gewonnen. Damit hat E-Plus über Billigmarken seine Kundenzahl innerhalb von fünf Jahren verdoppelt.
Passend zum Weihnachtsgeschäft - wie Intel ausdrücklich betont - hat das Unternehmen die OEM-Preise seiner Solid-State-Discs der M-Serie gesenkt. Neben den Modellen mit 80 und 160 GByte gibt es nun auch noch ein neues Laufwerk mit 120 GByte, das ein besonders günstiges Verhältnis von Preis zu Kapazität bieten soll.
Browsergamefirmen wie Bigpoint und Gameforge boomen, World of Warcraft hat weiterhin eine riesige Fangemeinde - aber bislang liegt kaum unabhängig erhobenes Datenmaterial über den Markt der MMOs vor. Eine neue Untersuchung vermittelt eine Vorstellung davon, wie groß er inzwischen ist.