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Ubisoft: Ruse und Hawx 2 enttäuschen

Um 56,7 Prozent hat Ubisoft die Umsätze im ersten Geschäftshalbjahr gesteigert – aber unter dem Strich steht weiterhin ein dickes Minus. Ein Grund sind enttäuschende Absätze von Hoffnungsträgern wie Ruse und Hawx 2.
/ Peter Steinlechner
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Zwischen April und September 2010 hat Ubisoft seine Umsätze auf rund 261 Millionen Euro gesteigert. Das ist nach Unternehmensangaben ein Zuwachs von 56,7 Prozent, für den vor allem das Digitalgeschäft und der starke Backkatalog gesorgt haben. Trotzdem muss der französische Publisher mit einer tiefroten Bilanz leben: Im Halbjahr sind Nettoverluste in Höhe von 89,8 Millionen Euro angefallen – 34,5 Prozent mehr als das Minus von 52 Millionen Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Besonders die beiden Neuveröffentlichungen Ruse und Hawx 2 bezeichnet das Management als Enttäuschung, dazu kommen Abschreibungen und Aufwendungen für Neustrukturierungen im Studionetzwerk.

Driver San Francisco – Spielszenen von der E3 2010
Driver San Francisco – Spielszenen von der E3 2010 (02:58)

Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet Ubisoft-Chef Yves Guillemot eine Rückkehr in die Profitabilität. Dafür sollen vor allem Neuveröffentlichungen sorgen, etwa Assassin's Creed Brotherhood und das Tanzspiel Michael Jackson: The Experience. Die Veröffentlichung von Driver: San Francisco und von Ghost Recon: Future Soldier , beide für Playstation 3, Xbox 360 und Windows-PC, verschiebt sich auf das Geschäftsjahr 2012 – also auf die Zeit zwischen April 2011 und März 2012.


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