Apples iPad Pro sei Dank: Der weltweit größte Auftragsfertiger TSMC hat die ersten Prozessoren mit 10-nm-Technik hergestellt. Im kommenden Quartal soll der Umsatz aufgrund des iPhone 8 dann kräftig steigen, andere Prozesse werden jedoch noch dominieren.
HP ist wieder an erster Stelle, während asiatische Hersteller wie Lenovo und Asus stark an PC-Absätzen verlieren. Chromebooks hingegen sind auf dem US-Markt stark nachgefragt, in Deutschland kaum von Bedeutung.
Macht es Google wie die Tabakindustrie? Der Suchmaschinenkonzern fördert akademische Forschung in seinem Interesse, wie eine Studie belegt. Hinter den Vorwürfen soll wiederum ein alter Google-Konkurrent stecken.
Vodafone will laut unbestätigten Informationen den FTTH-Betreiber Deutsche Glasfaser kaufen. Zugleich soll weiterhin der Deal mit Liberty Global verfolgt werden, um Unitymedia zu erhalten.
Es könnte komplizierter werden, Spiele mit dem roten USK-Logo "ab 18 Jahre" im Onlinehandel zu ordern: Die Landesjugendbehörden der Länder wollen offenbar künftig einen Altersnachweis nicht nur bei der Auslieferung, sondern auch beim Bestellvorgang.
Zugriff auf rund 60 Spiele, eine gut gemachte App für Windows-PC, MacOS und Linux: Das will ein Startup namens Jump noch im Sommer 2017 für Abonnenten bieten. Ab sofort können Interessierte den Dienst kostenlos in der Beta und mit eingeschränktem Angebot ausprobieren.
Office 365 und Windows werden bei Microsoft immer stärker miteinander verbunden. Microsoft 365 ist die neue Lizenz, die Unternehmen Office 365 und Windows 10 als eine Lizenz mieten lässt. Auf der Inspire 2017 pries das Unternehmen auch seine Expansion auf dem Cloud-Markt an - mit einigen großen Zahlen.
Erstmals öffnete Facebook sein Berliner Löschzentrum für Journalisten - nach mehreren Medienberichten, in denen die Arbeitsbedingungen kritisiert wurden. Das Büro sieht aus wie viele andere auch. Brutale Bilder gehören für die Mitarbeiter zum Alltag - aber auch Erfolgserlebnisse.
Elektrisch angetriebene Roller, Transporter und Kleinwagen können nach Ansicht von Bosch den städtischen Verkehr umkrempeln. Golem.de hat mit neuen Modellen wie dem Streetscooter der Post, dem e.Go-Kleinwagen und der eSchwalbe eine Proberunde gedreht.
Der Start des Essential Phone läuft nicht glatt. Das Smartphone-Startup von Android-Gründer Andy Rubin hat den versprochenen Liefertermin für das Smartphone nicht eingehalten. Zu Anfragen schweigt das Unternehmen.
Es hat etwas gedauert, aber jetzt erhalten die früheren Beschäftigten und Lieferanten ihr Geld. Insgesamt werden 73 Millionen Euro ausgezahlt. Qimonda mit seiner Fabrik in Dresden war einst weltweit führend bei DRAM.
Forscher und Aktivisten wollen wissen, wie sehr Google die Ergebnisse zu politischen Suchbegriffen personalisiert. Das Projekt läuft bis zur Wahl und braucht Freiwillige.
Bei Soundcloud werden fast die Hälfte aller Arbeitsplätze abgebaut. In Berlin sind viele Data Scientists, Machine-Learning- und Backend-Entwickler betroffen, obwohl der Standort erhalten bleibt.
Der deutsche Browsergamesanbieter Gamigo (Fiesta Online) kauft Mediakraft Networks. Das Kölner Unternehmen ist vor allem für die Vermarktung von Let's Playern und anderen Youtubern bekannt.
Mit Railcar veröffentlicht Oracle auf Github eine Rust-Implementierung des OCI-Runtime-Spec. Crashcart ist ein Microcontainer Debugging Tool. Orcale bietet damit Alternativen zu den Diensten von Docker oder CoreOS.
Der Europäische Rechnungshof schickt Prüfer, weil in Deutschland wohl die Ausbauziele des Breitbandnetzes nicht erreicht werden. 50 Prozent der Haushalte sollten über 100 MBit/s erhalten.
Eine Datenbank mit 200.000 Umzugsmitteilungen der Post lag ungeschützt im Netz. Tausende andere Firmen aus aller Welt haben exakt den gleichen Fehler gemacht.
Wenn Software allein entscheidet, was mit Menschen passiert, kann das schlimme Folgen haben. Justizminister Heiko Maas fordert deshalb mehr Transparenz von den Entwicklern.
Apple arbeitet angeblich an einer Funktion, mit der das iPhone per Gesichtserkennung entsperrt werden kann. Damit das System nicht durch Fotos getäuscht werden kann, wird das Gesicht dreidimensional erfasst. Das könnte den Fingerabdrucksensor ergänzen oder ersetzen.
Netflix Deutschland probiert derzeit aus, wie die Kunden auf eine Preiserhöhung reagieren. Der Test soll heute beendet werden. In Australien wurde genau so eine Preiserhöhung im Mai vorbereitet und jetzt umgesetzt.
Die Linux-Unterstützung für die Thunderbolt-Security ist zwar noch nicht fertig, ein Red-Hat-Angestellter hält aber schon jetzt wenig von der Technik. Denn ein sinnvolles UI-Design, das Nutzer wirklich schützt, ist damit kaum umsetzbar.
Apple führt die Liste der wertvollsten Unternehmen der Welt weiter an - gefolgt von Alphabet und Microsoft. Die USA steuern der aktuellen Liste von 100 Konzernen 55 Unternehmen bei, aus China kommen elf. Deutschland fällt mit vier Konzernen insgesamt zurück.
Bei Dawanda, dem Online-Marktplatz für selbstgemachte Produkte, müssen 60 Mitarbeiter gehen - von insgesamt nur 230. Der Rauswurf eines Viertels der Beschäftigten soll dem Unternehmen helfen, aus den roten Zahlen herauszukommen. Die Konkurrenz von Amazon und Etsy ist offenbar stark.
Der A10X Fusion ist Apples erster Chip, der per 10-nm-Verfahren hergestellt wird. Für ein iPad-Pro-SoC ist das ungewöhnlich, weshalb der Prozessor bewusst kompakt ausfällt, für einen sogenannten Pipecleaner aber dennoch ziemlich ausladend.
Elektrisch betriebene Drohnen bleiben nur wenige Minuten oder Stunden in der Luft, was für viele Anwendungen nicht ausreichend ist. US-Forscher haben deshalb eine Drohne entwickelt, die mit einem Verbrennungsmotor angetrieben wird und bis zu fünf Tage fliegen soll.
Noch immer warten einige Jolla-Unterstützer auf die Rückzahlungen für ihre nie gelieferten Jolla-Tablets. Nun steht eine Rückzahlstrategie an, die mit den Einnahmen aus Jollas Lizenzgeschäften korrespondieren soll.
Ein besonders ambitioniertes Entwicklerstudio im Bereich der Augmented Reality muss aufgeben: Trotz Top-Entwicklern und technischer Starthilfe von Valve wird Cast AR geschlossen, knapp 70 Mitarbeiter verlieren ihren Job.
Die beiden größten Kabelnetzbetreiber der USA - Charter und Comcast - wollen sich an Sprint beteiligen. Damit ist die Fusion von Sprint und T-Mobile aber nicht erledigt, sie dürfte nur viel größer werden oder vielleicht ganz scheitern, weil Sprint von den Kabelnetzbetreibern gekauft wird.
Apple soll das Unternehmen Sensomotoric aus Teltow bei Berlin übernommen haben. Das Unternehmen hat sich auf Eyetracking spezialisiert, was eine Analyse der Blickbewegungen ermöglicht. Das könnte für die nächste Generation von VR-Brillen wichtig sein.
Hyperkonvergenz verspricht Einfachheit dank eines Alles-in-einem-Ansatzes. Red Hat bringt dafür nun eine integrierte, softwaredefinierte Rechen- und Speicherplattform auf den Markt.
Toshiba hat weiter Schwierigkeiten mit dem jährlichen Geschäftsbericht. Der angeschlagene japanische Elektronikkonzern braucht einige Wochen mehr Zeit.
Snap zahlt 200 Millionen US-Dollar oder mehr für eine App, die den Standort von Freunden trackt. Das Tool wurde bereits für die jugendlichen Snapchat-Nutzer integriert.
Banken sollen besser auf ihre IT-Infrastruktur aufpassen - und sich möglicherweise bald auch in diesem Bereich einem "Stresstest" unterziehen. Das fordert der Bundesbankvorstand Andreas Dombret in einem Interview. Seine Ausführungen zum Darknet bleiben nebulös.
Andere bauen Quantencomputer, er kümmert sich um die Programmierung. Will Zeng vom US-Unternehmen Rigetti hat einen Befehlssatz und ein Software-Toolkit für Quantencomputer mit entwickelt. Im Gespräch mit Golem.de erklärt er, warum es ein Erfolg sein könnte, keinen Quantencomputer bauen zu können.
Der Prototyp ist noch nicht fertig, da wollen schon die ersten Fluglinien das Überschallflugzeug von Boom Supersonic kaufen. Bei dem US-Unternehmen sind schon über 70 Bestellungen eingegangen.
Das Angebot Container-as-a-Service von Suse ist verfügbar. Diese Plattform soll Kunden die Anwendungsentwicklung und Nutzung von und mit Containern deutlich vereinfachen. Grundlage der Plattform ist das Open-Source-Projekt Kubic.
Den Opteron-Prozessor hat in den vergangenen Jahren kaum noch ein Hersteller eingesetzt, erst recht nicht im High-End-Segment für Server. Mit Epyc 7000 ändert sich das für AMD: Große wie kleine Produzenten für Serverhardware wollen Systeme mit AMD-Prozessoren verkaufen - auch im High-End-Segment.
Alexa kommt auch in Lampen. Das Berliner Startup Senic hat mit Covi eine smarte Tischlampe vorgestellt. Möglicherweise werden später auch andere digitale Assistenten mit Covi nutzbar sein.
PCIe oder SXM2: Nvidia wird die Tesla V100 genannte Volta-basierte Rechenkarte für Deep Learning noch 2017 in zwei Formfaktoren veröffentlichen. Die Tesla V100 in Modul-Bauweise ist wie beim Vorgänger etwas schneller und benötigt mehr Energie.
Finanziell schwer angeschlagen will Toshiba sich dennoch den Käufer seiner Flashsparte nach nationalen Gesichtspunkten aussuchen. Ob der Plan aufgeht, ist noch offen.
Der Bund fördert mit Milliarden das Internet auf dem Land. Doch wo der Staat nicht einspringt, versagt der Markt. Zu Besuch in Schlamberg, wo es fast kein Internet gibt.
Es hat nicht gepasst: Chris Lattner hat seinen Posten bei Tesla nach wenigen Monaten aufgegeben. Der ehemalige Apple-Mitarbeiter leitete die Entwicklung des Autopiloten, Teslas Software für autonomes Fahren.
Die Telekom will ihre sehr erfolgreiche Tochter T-Mobile US mit Sprint zusammenlegen und so einen neuen führenden Mobilfunkbetreiber schaffen. Die Kontrolle des Gesamtunternehmens bleibt in Deutschland.
Nachdem die letzten Reste von IBMs x86-Sparte integriert sind, meint es Lenovo richtig ernst: Das Unternehmen will zum größten Anbieter von allen möglichen Servern und anderen professionellen PCs werden. Die Chancen stehen nicht schlecht, wie die Konferenz Transform in New York zeigt.