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Messenger: Snapchat plant 25-Milliarden-Dollar-Börsengang

Snapchat, der Messenger für Jugendliche, will an die Börse. Es könnte eines der größten IPO seit vielen Jahren werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Feingemacht: Evan Spiegel, Chief Executive Officer von Snapchat und seine Verlobte, das Model Miranda Kerr
Feingemacht: Evan Spiegel, Chief Executive Officer von Snapchat und seine Verlobte, das Model Miranda Kerr (Bild: Mary F. Calvert/Reuters)

Snap Inc. bereitet den Börsengang des Messengers Snapchat vor. Das berichtet das Wall Street Journal aus informierten Kreisen. Dabei strebt das Unternehmen eine Bewertung von über 25 Milliarden US-Dollar an.

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Initial Public Offering (IPO) bezeichnet ein erstes öffentliches Angebot für Anleger. Gegenwärtig bereitet Snapchat die Unterlagen für das IPO vor, der Börsengang ist frühestens Ende März 2017 geplant. Es ist auch noch möglich, dass das vier Jahre alte Unternehmen aus dem kalifornischen Venice den Börsengang nicht startet oder an der Wall Street eine niedrigere Bewertung erzielt.

Ein solches IPO wäre das größte in den USA seit dem Jahr 2014, als das chinesische Unternehmen Alibaba 168 Milliarden US-Dollar beim Börsengang erzielte.

Umsatz bei 1 Milliarde US-Dollar

Bei der vergangenen Finanzierungsrunde im Mai 2016 wurde Snapchat noch mit 17,8 Milliarden US-Dollar bewertet. Das Unternehmen hatte Investoren erklärt, dass es in diesem Jahr einen Umsatz im Bereich zwischen 250 Millionen US-Dollar und 350 Millionen US-Dollar erwartet. Für das Jahr 2017 werden 1 Milliarde US-Dollar angestrebt. Im Jahr 2015 betrug der Umsatz erst 60 Millionen US-Dollar. Snapchat soll weiter Verluste machen, erklärten Insider laut Wall Street Journal.

Das als Sexting-Anbieter groß gewordene Unternehmen bietet eine App, über die Nutzer Bilder verschicken, die automatisch verschwinden. Gegenwärtig sind Videotagebücher und witzige Snapchat-Filter (Lenses) bei Jugendlichen angesagt. Eine typische Nachricht ist bei Snapchat für 10 Sekunden sichtbar. Die Aufnahmen sind aber nicht geschützt, sie können über Apps von Drittanbietern gespeichert werden oder einfach per Screenshot. Es gibt diverse Plattformen im Internet, die erotische Snaps sammeln.

In Deutschland wird die App laut Angaben der Telefónica vor allem von Schülern genutzt: An den Wochentagen steigt die Nutzung kurz vor dem Schulbeginn sowie in den großen Pausen und direkt nach dem Unterricht stark an. Die Peaks in der Nutzung zeigen sich wochentags um 7:30 Uhr, 9:30 Uhr, 11:15 Uhr und 13 Uhr, während am Samstag und Sonntag solche Ausschläge ausbleiben.

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Phreeze 07. Okt 2016

ein Riesenanteil der "20-50"Jährigen die ich kennen haben die App auch, und wenns nur ist...


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