• IT-Karriere:
  • Services:

Epiphany-V: Adapteva arbeitet an einem 1.024-Kern-Prozessor

Erstes lauffähiges Silizium soll bald vorliegen: Der Epiphany-V weist stolze 1.024 Kerne und 4,56 Milliarden Transistoren auf. Gedacht ist der RISC-Prozessor für autonome Autos und Deep Learning.

Artikel veröffentlicht am ,
Blockdiagramm des Epiphany-V
Blockdiagramm des Epiphany-V (Bild: Adapteva)

Ein Ingenieur, ein Chip und 1.024 Kerne: Andreas Olofsson, Gründer von Adapteva, hat gemeinsam mit einem kleinen Team von weniger als einer Handvoll Mitarbeitern den Epiphany-V erfolgreich zum Tape-out gebracht. Das bedeutet, die Baupläne für den Prozessor liegen dem Auftragsfertiger TSMC vor, der den Epiphany-V im 16FF+ Prozess herstellen wird. Das gleiche Verfahren nutzt Nvidia für seine GP102-, GP104- und GP106-Chips alias Geforce GTX Titan X sowie Geforce GTX 1080/1070/1060. Unterstützt wurde Olofsson von der DARPA, die das Forschungsprojekt mit einer Million US-Dollar finanzierte.

Stellenmarkt
  1. ING Deutschland, Nürnberg
  2. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz

Der Epiphany-V besteht aus 1.024 RISC-Kernen mit 64-Bit-Unterstützung, die zusammen eine Rechenleistung von 2 Teraflops bei doppelter Genauigkeit (Double Precision) erreichen sollen. Mit im Chip stecken 64 MByte an SRAM - das komplette Design kommt auf 4,56 Milliarden Transistoren bei immerhin neun Metal-Layern und einer Fläche von 117 mm². Bevor in vier bis fünf Monaten erstes lauffähiges Epiphany-Silizium aus TSMCs Fabs zurück ist, möchte Andreas Olofsson sich noch nicht zur Leistungsaufnahme äußern.

Gedacht für Deep Learning

Generell würde der neue Epiphany-V aber die Charakteristiken aufweisen, die ein entsprechend skalierter Epiphany-IV, die Variante mit 64 Kernen, zeigen würde. Für den hatte Adapteva vor vier Jahren bei Kickstarter um Unterstützung angefragt, 2014 verschickte der Hersteller dann die ersten Boards an die Backer. Im Falle des Epiphany-V möchte Adapteva den Chip über Partner vertreiben, sofern die ersten Muster das beherrschen, was die Simulationen ergeben haben. Vor allem die Effizienz sei sehr hoch.

Gerade für Deep Learning und Inferencing geht der Trend zu Chips mit vielen Kernen - egal, ob die Beschleuniger auf GPUs basieren wie Nvidias Tesla P4/P40 oder auf umgebauten x86er wie Intels Xeon Phi Knights Mill.

Weitere Informationen zum Epiphany-V gibt es im Whitepaper (PDF).

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 499,99€ (Vorbestellungen in Märkten weiterhin möglich)
  2. 499,99€ (Vorbestellungen in Märkten weiterhin möglich)
  3. (u. a. Microsoft Surface Book 2 Convertible mit 13,5 Zoll Display i5-8350U 256GB SSD für 1.258...
  4. 99,99€ (Vergleichspreis 198€)

Akiro 06. Okt 2016

Sind schon irgendwelche Preise bekannt, die sie mit ihrem Epiphany-V anpeilen? Wollte mir...

xenofit 05. Okt 2016

GXT->GTX

grorg 05. Okt 2016

Je nach Anwendungsfall müssten 64Mb hinkommen und 1023 Threads brauchen auch nur 4092 Kb...


Folgen Sie uns
       


Golem on Edge: Ein Sekt auf Glasfiber!
Golem on Edge
Ein Sekt auf Glasfiber!

Meine Datsche bekommt bald FTTH, darauf muss angestoßen werden! Das Verständnis für Glasfaser fehlt leider bei Nachbarn wie bei Kollegen.
Eine Kolumne von Sebastian Grüner

  1. EU-Kommission Glasfaser darf auch in Vectoringgebieten gefördert werden
  2. DNS:NET Cottbus bekommt Glasfaser
  3. Deutsche Telekom Gewerbegebiete bekommen bis zu 100 GBit/s

Facebook, Twitter und Youtube: Propaganda, Hetze und Manipulation
Facebook, Twitter und Youtube
Propaganda, Hetze und Manipulation

Immer stärker wird im US-Wahlkampf mit Falschnachrichten, Social Bots und politischen Influencern auf Facebook, Twitter oder Youtube um Wähler gebuhlt.
Eine Analyse von Sabrina Keßler

  1. Rechtsextremismus Wie QAnon zum größten Verschwörungsmythos wurde

Battery Day: Wie Tesla die Akkukosten halbieren will
Battery Day
Wie Tesla die Akkukosten halbieren will

Größer, billiger und vor allem viel viel mehr. Tesla konzentriert sich besonders auf bessere und schnellere Akku-Herstellung.
Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektromobilität Tesla will zehn Prozent an LGs Akkusparte übernehmen
  2. Drei Motoren Tesla Model S Plaid kommt in 2 Sekunden auf 100 km/h
  3. Grünheide Tesla und Gigafactory-Kritiker treffen aufeinander

    •  /