Übernahme: Fujitsu möchte seine PC-Sparte an Lenovo verkaufen

Innerhalb weniger Wochen soll der Deal über den Tisch sein: Fujitsu soll sich in Verhandlungen mit Lenovo befinden, um sein PC-Geschäft auszulagern. Hintergrund sind starke Verluste der Sparte.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Workstation vom Typ Celsius M740
Eine Workstation vom Typ Celsius M740 (Bild: Fujitsu)

Informationen der japanischen Tageszeitung Nikkei zufolge, könnte Fujitsu noch im Oktober 2016 seine PC-Sparte an den chinesischen Konkurrenten und Weltmarktführer Lenovo abtreten. Eine Option sei ein Joint Venture, eine andere eine Mehrheitsbeteiligung. Lenovo soll in beiden Fällen zugesichert haben, die rund 2.000 Mitarbeiter und Fertigungsanlagen zu übernehmen.

Stellenmarkt
  1. Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in für 3D-Sensorik
    Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Dortmund
  2. Softwareentwickler C# (m/w/d)
    Multi Leiterplatten GmbH, Brunnthal
Detailsuche

Ein Blick in die Quartalszahlen des Fiskaljahrs 2015 von Fujitsu zeigt, dass die PC-Sparte konstant weniger Umsatz macht und teils Verlust einfährt. Neben den Lifebook-Notebooks und Celsius-Workstations haben die Japaner auch 2-in-1-Geräte wie Convertibles, Server, Tablets und Thin Clients im Programm.

Nachtrag vom 7. Oktober 2016, 22:00 Uhr

Fujitsu hat eine kurze Mitteilung (PDF) veröffentlicht, in der Bezug auf den Bericht von Nikkei genommen wird. Dieser basiere auf keiner offiziellen Aussage seitens Fujitsu. Allerdings sagen die Japaner auch, dass über die von Nikkei genannten Optionen zur Zukunft der PC-Sparte beraten werde, ohne dass bisher eine Entscheidung getroffen worden sei.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Mercedes-Benz-COO Schäfer
"Das Heil liegt nicht in 2- oder 7-nm-Chips"

IAA 2021 Der Autokonzern Daimler will sich künftig sehr intensiv um die Herstellung und Lieferung von Chips kümmern - angefangen bei den Wafer-Produzenten.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Mercedes-Benz-COO Schäfer: Das Heil liegt nicht in 2- oder 7-nm-Chips
Artikel
  1. Cyrcle Phone 2.0: Rundes Smartphone soll 700 Euro kosten
    Cyrcle Phone 2.0
    Rundes Smartphone soll 700 Euro kosten

    Dass Mobiltelefone in den letzten 20 Jahren meist nicht rund gewesen sind, scheint einen guten Grund zu haben, wie das Cyrcle Phone 2.0 zeigt.

  2. Echtzeit-Strategie: Age of Empires 4 braucht nicht die schnellste Hardware
    Echtzeit-Strategie
    Age of Empires 4 braucht nicht die schnellste Hardware

    Die vollständigen Specs für den Technik-Test von Age of Empires 4 liegen vor. Spieler können ab heute Abend in die Historie eintauchen.

  3. Smartphones: Huawei versucht nicht mehr, die besten Produkte zu machen
    Smartphones
    Huawei versucht nicht mehr, die besten Produkte zu machen

    Das Handelsembargo der USA gegen Huawei zeigt Wirkung, wenn auch anders als geplant.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • iPhone 13: jetzt alle Modelle vorbestellbar • Sony Pulse 3D PS5-Headset Midnight Black vorbestellbar 89,99€ • MM Breaking Deals mit Club-Rabatten (u. a. Samsung 65" QLED 1.189,15€) • WD Black SN750 1TB 96,99€ • Amazon Exklusives in 4K-UHD • GP Anniversary Sale: History & War [Werbung]
    •  /