Abo
  • Services:
Anzeige
Kunden müssen ihr zurückgerufenes Galaxy Note 7 nicht mehr selbst zurückschicken.
Kunden müssen ihr zurückgerufenes Galaxy Note 7 nicht mehr selbst zurückschicken. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Galaxy Note 7: Samsung tauscht das Smartphone vor der Haustür aus

Kunden müssen ihr zurückgerufenes Galaxy Note 7 nicht mehr selbst zurückschicken.
Kunden müssen ihr zurückgerufenes Galaxy Note 7 nicht mehr selbst zurückschicken. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Nach Problemen mit dem Rückgabeprozess in Verbindung mit diversen Transportunternehmen hat Samsung eine Verbesserung angekündigt. Fortan werden die brandgefährdeten Galaxy Note 7 direkt beim Kunden getauscht, denn eigentlich müssen sie vom Kunden als Gefahrgut deklariert werden.

Der Aufwand für den Austausch-Prozess des Galaxy Note 7 steigt weiter für Samsung. Nachdem es zahlreiche Berichte über Probleme beim Rückversand gab, gibt es für Deutschland die Ankündigung, dass die Kunden ihr Gerät nicht mehr selbst zurücksenden müssen. Samsung preist das als Verbesserung an. Dem Kunden erspart das so sicherlich den Aufwand, doch der eigentliche Grund dürfte der Ärger mit Logistikunternehmen sein, die das Risiko nicht auf dem Postweg annehmen wollen. Grund sind verschärfte Regelungen für Gefahrguttransporte und dazu gehören auch Akkus, unabhängig davon, ob sie defekt sind oder ordnungsgemäß funktionieren. Sie sind genauso wie Haarsprays, Tischtennisbälle oder Erfrischungstücher in Paketen für den Transportweg vom Privatkunden wie auch Händler oder Hersteller bei der DHL beispielsweise als Gefahrgut zu deklarieren. Zugeben will Samsung diesen Patzer in seiner Ankündigung jedoch nicht. Im Prinzip hat Samsung zahlreiche Kunden dazu aufgefordert, undeklariertes Gefahrgut zu versenden und Kunden wiederum haben die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der DHL ignoriert, die realistisch gesehen wohl kaum ein Privatkunde vor dem Versand seiner Pakete liest.

Wer sein Smartphone für den Austausch bereits auf der Webseite registriert hat und es noch nicht zurückgeschickt hat, soll dies dementsprechend nicht mehr tun. Stattdessen schickt Samsung direkt ein Austauschgerät, das beim Kunden vor der Haustür übergeben wird. Das Altgerät wird ohne Umweg abgeholt.

Anzeige

Wer sein Gerät schon verschickt hat, bekommt sein Austausch-Smartphone wie gehabt über den Versand. Laut Samsung sind derzeit zahlreiche Geräte unterwegs.

Samsung bemüht sich derzeit möglichst schnell sämtliche Galaxy Note 7 aus dem Verkehr zu ziehen. Allerdings neigen einige Nutzer dazu, das Smartphone trotzdem weiter zu benutzen. Der Hersteller versucht auch in Deutschland per Zwangsupdate die Akkuleistung zu drosseln und so weitere Anreize für einen Austausch zu schaffen. Mit dem Update kann der Anwender zudem sehen, ob sein Smartphone zu den Betroffenen gehört oder einwandfrei arbeitet.


eye home zur Startseite
ArcherV 26. Sep 2016

Wenn ich mich erinnere gab es die Probleme beim Tesla Model S auch. Da war der Akku am...

Note 7 26. Sep 2016

Mein note7 ist spitze, macht super fotos und ist hervorragend wasserdicht; der pen ist...

TC 26. Sep 2016

Michael Bay bekam grad ein leichtes Zucken im Auge

sre 26. Sep 2016

Ich würde vermuten dass das auf >90% zutrifft. Heizöl und Erdgas z.B. ;). Mir fällt...

Der Supporter 24. Sep 2016

Aber nur für nicht defekte Akkus.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Diehl Metering GmbH, Nürnberg
  2. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau
  3. Daimler AG, Ulm
  4. Daimler AG, Leinfelden-Echterdingen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. (u. a. The Revenant 7,97€, James Bond Spectre 7,97€, Der Marsianer 7,97€)

Folgen Sie uns
       


  1. Mobilfunk

    Leistungsfähigkeit der 5G-Luftschnittstelle wird überschätzt

  2. Drogenhandel

    Weltweit größter Darknet-Marktplatz Alphabay ausgehoben

  3. Xcom-2-Erweiterung angespielt

    Untote und unbegrenzte Schussfreigabe

  4. Niantic

    Das erste legendäre Monster schlüpft demnächst in Pokémon Go

  5. Bundestrojaner

    BKA will bald Messengerdienste hacken können

  6. IETF

    DNS wird sicher, aber erst später

  7. Dokumentation zum Tor-Netzwerk

    Unaufgeregte Töne inmitten des Geschreis

  8. Patentklage

    Qualcomm will iPhone-Importstopp in Deutschland

  9. Telekom

    Wie viele Bundesfördermittel gehen ins Vectoring?

  10. IETF

    Wie TLS abgehört werden könnte



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Kryptowährungen: Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
Kryptowährungen
Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
  1. Link11 DDoS-Angriffe nehmen wegen IoT-Botnetzen weiter zu
  2. Ethereum-Boom vorbei Viele gebrauchte AMD-Grafikkarten im Angebot
  3. Kryptowährung Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

Indiegames Rundschau: Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
Indiegames Rundschau
Meisterdiebe, Anti- und Arcadehelden
  1. Jump So was wie Netflix für Indiegames
  2. Indiegames-Rundschau Weltraumabenteuer und Strandurlaub
  3. Indiegames-Rundschau Familienflüche, Albträume und Nostalgie

IETF Webpackage: Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
IETF Webpackage
Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
  1. IETF 5G braucht das Internet - auch ohne Internet
  2. IETF DNS über HTTPS ist besser als DNS

  1. Re: Gibt nur 4 sinnvolle Zahlungsarten...

    mbirth | 22:35

  2. Re: Wurde überhaupt schon jemand damit infiziert?

    FreiGeistler | 22:27

  3. Re: Stark angelehnt am LEDmePlay

    derdiedas | 22:19

  4. Re: warum ist sofortueberweisung überhaupt am Markt?

    My1 | 22:18

  5. Re: Und wieder eine neue Insel..

    MysticaX | 22:15


  1. 19:00

  2. 18:52

  3. 18:38

  4. 18:30

  5. 17:31

  6. 17:19

  7. 16:34

  8. 15:44


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel