Abo
  • Services:

Megacams.me: Porno-Webcam-Suchmaschine soll Doppelgänger-Videos finden

Die Porno-Branche hat Gesichtserkennungssoftware entdeckt: Die Suchseite Megacams.me will anhand eines hochgeladenen Fotos Porno-Webcam-Videos finden, deren Darsteller der Person auf dem Bild ähnelt. Die Gesichtserkennung scheint von Microsoft zu stammen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Webcam-Suchmaschine Megacams.me bietet eine Suche nach Doppelgängern an.
Die Webcam-Suchmaschine Megacams.me bietet eine Suche nach Doppelgängern an. (Bild: Screenshot Golem.de)

Die Porno-Webcam-Suchmaschine Megacams.me hat eine ungewöhnliche Verwendung für Gesichtserkennungssoftware gefunden: Auf der Internetseite können Nutzer ein Foto hochladen, anschließend soll der Suchalgorithmus Webcam-Streams mit ähnlich aussehenden Darstellern finden.

Gesichtserkennung sucht nach Videos mit ähnlichen Darstellern

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. Dataport, Hamburg

Dafür wird das Bild mit einem Gesichtserkennungsalgorithmus analysiert. Die Suchergebnisse bekommt der Nutzer nach einer gewissen Bearbeitungszeit per E-Mail zugeschickt. Das hochgeladene Bild muss Webcams.me zufolge von vorne aufgenommen sein, nur eine Person beinhalten und im JPG- oder PNG-Format sein.

Webcams.me sagt in den Erklärungen zur Suchfunktion, dass der Dienst das Bild nicht fix speichert. Nach 24 Stunden soll es wieder von den Servern gelöscht werden. Die Suche kann dem Anbieter zufolge einige Minuten dauern. Die Resultate werden anhand einer prozentualen Wahrscheinlichkeit, dem Original ähnlich zu sehen, bewertet.

Möglicherweise stammt die Gesichtserkennung von Microsoft

Unklar ist, welche Art von Gesichtserkennung zum Einsatz kommt. Der Internetseite Techcrunch.com zufolge soll es sich um eine API von Microsoft handeln, die die Cognitive Services nutzt. Mit Hilfe der Face-API können Gesichter auf Fotos analysiert und ausgewertet werden. Anschließend lässt sich anhand der Analyse nach ähnlichen Gesichtern suchen.

Techcrunch hat den Service auch ausprobiert und eher gemischte Ergebnisse erhalten: Der Autorin des Tests zufolge hatten die gefundenen Ergebnisse nur bedingt Ähnlichkeit mit ihr. Das beste Suchergebnis hatte eine Ähnlichkeitsrate von 47 Prozent.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 7,99€ inkl. FSK-18-Versand
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

der_wahre_hannes 27. Sep 2016

Aha. Nur, dass da absolut nichts "wunderliches" im dem steht, was die Autorin...

ello 26. Sep 2016

Dazu fällt mir nur das ein: https://www.youtube.com/watch?v=ohmajJTcpNk (Face2Face: Real...

v2nc 26. Sep 2016

Ich glaube du hast sehr vieles in der Branche nicht verstanden.


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key2 - Test

Das Blackberry Key2 überzeugte uns nicht im Test - trotz guter Tastatur.

Blackberry Key2 - Test Video aufrufen
Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /