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Smart Lock: Amazon will den Schlüssel zur Haustür

Amazon will gegen das Problem gestohlener Pakete oder langer Wege zur Post mit Smartlocks vorgehen, welche die heimische Garage oder gar die Haustür für den Paketboten öffnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mit smarten Schlössern und Garagen gegen Paketdiebstahl
Mit smarten Schlössern und Garagen gegen Paketdiebstahl (Bild: 30 Lines/Flickr/CC-BY 2.0)

Amazon plant laut einem Bericht von The Information, Pakete direkt in die Garage oder Wohnung der abwesenden Käufer zu liefern. Dies soll durch fernbedienbare Schlösser möglich sein, die der Paketbote einmalig öffnen kann.

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Dem Bericht zufolge arbeitet Amazon mit dem Schlosshersteller August und dem Garagentürhersteller Garageio zusammen, um diese Hauslieferungen zu ermöglichen. Der Kunde muss so nicht mehr die Pakete in der Nachbarschaft einsammeln oder zum Postamt oder der Paketstation fahren.

Der Kunde soll die Option der Hauslieferung schon bei der Bestellung auswählen können. Garageio ermöglicht es genau wie August mit vernetzten Schlössern, dem Paketboten einen Einmalcode fürs Smartphone zuzustellen, mit dem dieser die Garage oder Haustür öffnen kann. Der Kunde erhält von seinem Smarthome eine Nachricht auf sein Mobilgerät, wenn die Lieferung angekommen ist.

Eine ähnliche Lösung haben DHL und Smart sowie Volvo entwickelt. DHL und Smart wollen Pakete direkt in den Kofferraum des kleinen Fahrzeugs liefern. Volvo will mit dem Startup Urb die In-Car-Lieferung ermöglichen. Der Lieferservice legt die bestellten Waren ebenfalls im Kofferraum des Autos ab. Andere Unternehmen arbeiten an einer Lösung, um eine Paketstation vor dem Haus des Bestellers aufzubauen.

Seit Mai 2014 bietet DHL für Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern Paketkästen an. Mit einem 78 Liter großen Paketfach kostet der einfache Paketkasten 100 Euro, 270 Euro fallen für die Version mit einem 166-Liter-Fach an. Die Ausstattung kann noch erhöht werden und treibt den Preis mit allen Extras auf 570 Euro hoch.

Parcellock ist hingegen ein System von DPD, GLS und Hermes, das auch anderen Zustellfirmen offenstehen soll. Im Unterschied zum DHL-Paketkasten können auf den Parcellock-Kasten also mehrere Zusteller zugreifen. Preise für die Parcellock-Kästen sind noch nicht bekannt.



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Peter Brülls 05. Okt 2016

Haben? Wo?

Peter Brülls 05. Okt 2016

Ist halt sehr von der lokalen Situation abhängig. Supermarkt 200 Meter entfernt, Kiosk...

Mithrandir 30. Sep 2016

Willkommen am Golem-Stammtisch. Hier, eine Bretzel und eine Weißwurst für dich.

Bachsau 29. Sep 2016

Im Leben nicht kriegt irgendein Paketbote Zugang zur Wohnung, wenn ich nicht da bin...

Koto 29. Sep 2016

Gelegenheit macht Diebe. Er kann auch die Infos verkaufen. Und die Einbrecher wissen was...


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