
Unter Leitung der Linux Foundation wollen führende Industrieunternehmen wie Siemens und Hitachi gemeinsam an einer Open-Source-Plattform für zivile Infrastruktur wie die Energieversorgung arbeiten.

Tesla hat eins. GM hat eins. Und jetzt sogar das Pentagon. Doch nicht für alle Unternehmen sind offene Bug-Bounty-Programme die richtige Wahl, wie Kymberlee Price von der Sicherheitsplattform Bugcrowd im Gespräch mit Golem.de sagt.
Von Hauke Gierow

Bei Oracle war Wim Coekaerts Chef der Entwicklungsabteilung für Linux und Virtualisierung und verantwortlich für die Erfolge von Oracle mit Linux. Coekaerts ist nun bei Microsoft beschäftigt.

Gleitschirm- und Drachenflieger sorgen sich um ihr Hobby und ihre Sicherheit, weil Quadcopter der Deutschen Post in ihrem Luftraum operieren, um Sendungen in entlegene Gebiete zu bringen. Die Tourismusbranche wehrt sich schon länger gegen die Drohnen.

Die Deutsche Post will die Autos für ihre Zusteller künftig selbst bauen: Noch im Jahr 2016 sollen die ersten Elektrofahrzeuge hergestellt werden. Tests dazu laufen bereits seit 2013.

Ein Chip mit einem HBM2-Stack: Der Speicherinterface-Entwickler eSilicon arbeitet an einem Design, das im 14LPP-Verfahren entsteht. Dabei könnte es sich um AMDs Zen-basierte APUs namens Raven Ridge handeln, denkbar ist aber auch der Chip des Nintendo NX.

Golem.de liegen inoffizielle Zahlen zum Umfang des deutschen Angebots von Netflix vor. Nach starken Kürzungen in den USA wurde hierzulande die Anzahl der Filme und Serien nur geringfügig verringert.

Nach einem kostenlosen Programm für die Middleware JBoss erweitert Red Hat sein Gratisangebot für Entwickler nun auf seine Enterprise-Linux-Distribution sowie eine Vielzahl von Entwicklungswerkzeugen für Programmiersprachen, Container und die Cloud.

Erst entwickelte er Schachcomputer, dann Suchalgorithmen. Jetzt hat Thomas Nitsche mit seinen Söhnen und seiner Frau die E-Learning-App Math 42 entwickelt, die mehr als 8 Millionen Euro wert ist. Wir haben sein Startup besucht, das nicht dem Klischee entspricht.
Von Sebastian Wochnik

Huawei macht seinen Gewinn weiterhin hauptsächlich mit dem Aufbau von Mobilfunk- und Festnetzen. Doch die Smartphone-Sparte wuchs am stärksten. Auch der IT-Bereich, der mit Cisco konkurriert, wurde stärker.

Einfach, schnell und unabhängig vom Internet: Golem.de beschreitet angesichts der Krise der Onlinemedien neue Wege. Wir kommen dahin, wo die Leser sind: zum Fax.

Ein General-Electric-Manager erinnert sich, dass der damalige Apple-Chef das Unternehmen im Jahr 1996 für nur 2 Milliarden US-Dollar verkaufen wollte. Morgen wird der Konzern 40 Jahre alt und ist über 600 Milliarden US-Dollar wert.

Laut einer inoffiziellen Zählung ist die Anzahl der Filme und Serien bei Netflix massiv gesunken. Auf seinem größten Landesmarkt schrumpft der Katalog um fast 32 Prozent. Netflix berichtet von 125 Millionen Wiedergabestunden pro Tag.

Ist ein normaler Nutzer in der Lage, die Werbeblockersperre von Bild.de zu umgehen? Das Hamburger Landgericht sieht sich damit überfordert, übersieht dabei aber eine einfache Möglichkeit, die selbst der Axel-Springer-Verlag anbietet.
Von Friedhelm Greis

Bier statt Latte macchiato: Mit Artbrew soll Bierbrauen so einfach werden wie Kaffeekochen. Alle Zutaten in die Maschine, Rezept einstellen und ein bis drei Wochen warten - fertig ist der Gerstensaft. Das Finanzierungsziel bei Kickstarter ist fast erreicht.

Alles dreht sich im aktuellen Streit um gesperrte Smartphones von mutmaßlichen Straftätern um Apple und das FBI - US-Behörden haben aber auch an Google zahlreiche derartiger Aufforderungen verschickt. Das hat die Bürgerrechtsvereinigung ACLU herausgefunden.

IBM will konzernweit rund 14.000 Stellen abbauen. In Deutschland sind knapp 1.000 betroffen. Der Konzern kommentiert: "Wir verändern kontinuierlich unseren Mix an Skills."

Build 2016 In Zusammenarbeit mit Canonical bringt Microsoft ein minimales Ubuntu-System auf Windows 10 - ganz ohne Virtualisierung. Darin laufen die Unix-Shell Bash und Kommandozeilenwerkzeuge wie Emacs. Analog zu Wine werden einfach Systemaufrufe übersetzt.

Siemens und Huawei haben erfolgreich Zugsteuerungsdienste über LTE laufen lassen. Auch die Videoüberwachung lief über 4G-Mobilfunk.

Schon wieder ist ein deutscher Verlag vor Gericht gegen Adblock Plus gescheitert. Inzwischen steht es 5:0 für die Eyeo GmbH.

Das IoT macht wirklich vor gar nichts halt, so kultiviert es sich auch gibt: Das Startup Kuvée will die Weinflasche durch einen Dummy mit Display und Kartuschen ersetzen. Na Prost!

Sind die Raumstationen der Zukunft aufblasbar? Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will ein solches Modul im All testen. Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX wird Beam zur ISS bringen.

Die dramatische Übernahme von Sharp durch Foxconn kommt doch noch zustande. Soeben wurde der Plan für den Kauf angekündigt, doch es gab eine erhebliche Änderung.

Dell trennt sich von Dell Services, um sich auf die Übernahme von EMC zu konzentrieren. Der Bereich wird nach Japan verkauft.

Nachdem Taiwan TSMC erlaubt hat, eine weitere Halbleiterfabrik auf dem chinesischen Festland zu bauen, ist nun auch die VR China mit dem taiwanischen Auftragsfertiger für Halbleiter übereingekommen. Für die Fabrik in China wird eine Tochterfirma gegründet.

Bisher kommt das freie WiFi in Berlin wegen Bürokratie nicht voran. Erst Monate später als angekündigt könnte es losgehen. "Jeder einzelne der 650 Standorte erfordert Vorgespräche vor Ort", betonte der Chef der Betreiberfirma.

Project McQueen ist Apples Versuch, komplett eigene Rechenzentren mit neuer Software und Hardware zu entwickeln. Ein Versuch mit SDN-Software soll gescheitert sein.

Trotz des gleichen A9X-Prozessors ist das neu vorgestellte iPad Pro mit 9,7 Zoll großem Bildschirm etwas langsamer, weil der Prozessor mit niedrigem Takt läuft. Das haben Vergleichsmessungen ergeben. Außerdem sind nur 2 statt 4 GByte RAM verbaut worden.

"Boom Technologies" entwickelt Überschallflugzeuge. Virgin will zehn davon kaufen und dafür 2 Milliarden Dollar ausgeben.

Google will in der Cloud seine Konkurrenten Amazon und Microsoft überholen und baut massiv aus. In Deutschland will die Deutsche Telekom Amazon angreifen.

Zwei weitere Amazon-Versandzentren beteiligen sich an dem Streik, der am 21. März begonnen wurde. Es geht um mehr Geld, Pausenzeiten und mehr. "Amazon ist ein Arbeitgeber, der die Beschäftigten herumschieben will, wie es ihm passt", sagte eine Verdi-Sprecherin. Gewerkschafter würden gezielt benachteiligt.
Von Achim Sawall

Andy Grove ist tot. Der langjährige Intel-Chef starb im Alter von 79 Jahren. Grove arbeitete 36 Jahre lang für Intel und war 11 Jahre der Chef des Prozessorherstellers.

Die Suche nach einem Parkplatz kann viel Zeit und Nerven kosten. Mehrere Systeme wollen mit Radar oder anderen Sensoren freie Parkplätze erkennen und vorhersagen. Obwohl Bosch, Siemens und SAP in den Markt drängen, liegt ein Münchner Startup derzeit weit vorne.
Von Friedhelm Greis

Netflix hat seine entspannte Haltung zu illegalen Kopien seiner Filme auf einschlägigen Torrent- und Streaming-Plattformen aufgegeben. Google erreichen unzählige Takedown-Anfragen, aber illegale Plattformen werden auch direkt unter Druck gesetzt.

Alphabet hat möglicherweise keine Lust mehr auf Roboterprojekte, wenn diese keinen Gewinn abwerfen: Die Boston-Dynamics-Abteilung soll daher jetzt verkauft werden. Zwischen der Robotertruppe und der Konzernmutter von Google ist es nicht immer einfach gewesen.

Cisco baut Berlin eine Gesundheitsplattform, auf der Haus- und Fachärzte, Krankenhäuser, Rettungsdienste und Therapieeinrichtungen Patientendaten austauschen können.

Noch in diesem Jahr will die Lufthansa ihre Maschinen innerhalb Deutschlands und Europas mit Internet-an-Bord-Systemen ausstatten. Im kommenden Jahr oder später gibt es eine höhere Datenrate.

T-Mobile hat sich nach monatelangem Streit mit Youtube geeinigt. Auch der erste Pornoanbieter ist jetzt bei Binge On dabei.

Bis zum Helio X30 dauert es noch, also erscheint zuerst der Helio X25: Mediateks neues SoC für Smartphones ist ein höher taktender Helio X20, zumindest die GPU-Frequenz steigt ein bisschen.

500 Beschäftigte sollen Telefónica Deutschland so schnell wie möglich verlassen. Es gibt eine Abfindung von maximal 320.000 Euro.

Das Startup Screening Room, das aktuelle Kinofilme von einer Set-Top-Box streamen will, kommt unter Druck von zwei großen Kinoketten. Doch prominente Filmproduzenten stellen sich hinter den Gründer Sean Parker.

Die Vorserienfertigung startet erst in einem Jahr, dennoch legt TSMC absolute Zahlen vor: Rund jeder dritte SRAM-Baustein mit 7-nm-Fertigung sei funktionsfähig. Künftig sollen damit riesige Interposer hergestellt werden - wichtig für AMD und Nvidia.

Die neue Mercedes E-Klasse ist gespickt mit elektronischen Assistenzsystemen. Sie sind teilweise sehr nützlich, haben aber auch ihre Tücken. Zum Beispiel, wenn sich der Lenkpilot in einer engen Kurve unbemerkt abschaltet ...
Von Friedhelm Greis

Die Telekommunikationskonzerne zählt Huawei fast alle zu seinen Kunden. Jetzt will man im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik wachsen.

Akamai kombiniert die Deutsche-Telekom-Infrastruktur mit einer Plattform, die rund 3.200 Knoten weltweit bereitstellt. Das soll besonders Cloud-Dienste beschleunigen.

Eine zwei Jahre alte Sicherheitslücke in Oracles Java-Umgebung ist offenbar nur unzureichend gepatcht worden. Die Lücke lässt sich potenziell auf Millionen von Geräten mit Java noch immer ausnutzen, ein funktionierendes Update ist nicht in Sicht.

Cebit 2016 Huawei will neuartige Industrieroboter für das Internet der Dinge mit einem Augsburger Unternehmen entwickeln. Auch mit Intel wurde eine Partnerschaft geschlossen.

Mit dem US-Präsidenten als Stargast versucht das SXSW-Festival in Austin, das Misstrauen zwischen Politik und Technikbranche abzubauen. Doch auch Obama enttäuscht.
Von Eike Kühl

Rasant wie die Formel 1, aber ohne Millionenetats: Drohnenrennen sollen Geschwindigkeit, Wettkampf und Adrenalin bieten. Das Berliner Unternehmen Arrow Drone liefert das nötige Zubehör - vom Campingstuhl einmal abgesehen.
Von Werner Pluta

Cebit 2016 Huawei und die Telekom starten ihre Public Cloud auf der Cebit. "Das, was heute online geht, ist nur der Anfang", sagte der Huawei-Chef Eric Xu.