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GT Advanced: Aufsichtsbehörde will Apples Ex-Saphir-Hersteller verklagen

Mit dem Saphir-Displayschutz von GT Advanced wollte Apple seine iPhones vor Zerkratzen schützen und investierte dafür hohe Summen - doch der Plan scheiterte. Jetzt erhebt die US-Aufsichtsbehörde SEC Anklage gegen das Unternehmen wegen Betrugs

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GT Advanced hat es nie geschafft, Saphirkristalle zu einem massenmarkttauglichen iPhone-Displayschutz zu entwickeln. (Symbolbild)
GT Advanced hat es nie geschafft, Saphirkristalle zu einem massenmarkttauglichen iPhone-Displayschutz zu entwickeln. (Symbolbild) (Bild: Tristan Fewings/Getty Images for Sotheby's)

Die Securities and Exchange Commission (SEC) erhebt Anklage gegen GT Avanced (GTAT) und dessen ehemaligen Chef wegen Betrugs, wie die US-Finanzaufsichtsbehörde angekündigt hat. Sie wirft ihnen vor, Investoren in die Irre geführt und gleichzeitig 300 Millionen US-Dollar Schulden falsch klassifiziert zu haben. Als Folge hätten wiederholt Meilensteine der Entwicklung und Produktion nicht eingehalten werden können.

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Dem ehemaligen Chef von GT Advanced, Thomas Gutierrez, wird konkret unter anderem vorgeworfen, er habe in einem Gespräch zu Quartalszahlen des zweiten Finanzquartals 2014 gegenüber Investoren behauptet, dass die Leistungsmeilensteine erreicht würden - was nicht geschah. Ferner hat Gutierrez Verkaufsprognosen ohne Grundlage genannt.

GT Advanced war einmal der Hoffnungsträger von Apple, um das Problem von leicht zerkratzenden und großen Displayschutzgläsern zu lösen. Statt ein Glas sollte Saphirkristall für den Schutz des Panels genutzt werden. Das ist insbesondere in den Größen, wie sie für Smartphones gebraucht werden, schwer und damit teuer herzustellen. Geplant war es, die iPhone-6-Generation mit Saphirkristallen zu schützen. Letztendlich musste Apple aber seine iPhones mit weicherem Glas ausliefern, das über die Generationen hinweg verbessert wurde. Apple kann bis heute nur in Teilen auf Saphirkristall setzen. So werden etwa einige Modelle der Apple Watch und beispielsweise die Kamera des iPhone 7 damit geschützt.

Apple investierte große Summen in GT Advanced. Das Unternehmen konnte nicht liefern und wurde zahlungsunfähig. In einer Einigung mit Apple durfte GT Advanced Fabrikationsfläche kostenlos mieten und die Saphir-Öfen verkaufen, damit zumindest ein Teil der 439 Millionen US-Dollar, die Apple geschuldet wurden, zurückgezahlt werden konnten. Apple hatte zwischen 2013 und Oktober 2014 vier Zahlungen an GT Advanced von insgesamt 578 Millionen US-Dollar geleistet, um die Entwicklung und Produktion hochzufahren.



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Slartie 07. Mai 2019

...in meiner bislang mit Abstand teuersten Fehlspekulation an der Börse, und auch wenn...


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