Abo
  • IT-Karriere:

Castle Peak: AMDs Threadripper v3 könnte erst 2020 erscheinen

Vor wenigen Wochen hatte AMD die Threadripper v3 noch für 2019 in Aussicht gestellt, offenbar verschieben sich die CPUs aber. Zumindest führt die neue Investor-Roadmap die Zen-2-Prozessoren nicht mehr.

Artikel veröffentlicht am ,
Investor-Roadmap von Mai 2019 ohne Threadripper v3
Investor-Roadmap von Mai 2019 ohne Threadripper v3 (Bild: AMD)

Keine Threadripper v3 mehr 2019: Das legt AMDs aktuelle Investor-Roadmap von Mai 2019 nahe. Die HEDT-Prozessoren (High-End Desktop) fehlen bei der Auflistung der Client-Produkte für das laufende Jahr, dabei hatte AMD sie noch im März 2019 erstmals in die Roadmap aufgenommen. Die Threadripper v3 alias Castle Peak könnten somit erst 2020 erscheinen und die Ryzen 3000 alias Matisse wären damit die einzigen Modelle mit der neuen Zen-2-Architektur und 7-nm-Fertigung, die 2019 veröffentlicht werden.

Stellenmarkt
  1. Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München
  2. ec4u expert consulting ag, Böblingen bei Stuttgart, Düsseldorf, Karlsruhe, München

Wieso AMD die Threadripper v3 kommentarlos von der Roadmap genommen hat, bleibt unklar - der Hersteller wollte sich bisher dazu nicht äußern. Das aktuelle Topmodell, der Threadripper 2990WX (Test), weist 32 CPU-Kerne auf und nutzt eine verbesserte Architektur namens Zen+ sowie die 12LP-Fertigung, also ein optimiertes 14-nm-Verfahren. Für die Ryzen 3000 wechselt AMD auf den 7-nm-Node und verbaut sogenannte Chiplets mit je acht Kernen plus einen I/O-Chip mit Speichercontroller und PCIe-Gen4-Lanes. Der Hersteller sieht derzeit Prozessoren mit bis zu 16 Kernen für den Sockel AM4 vor, zumindest ist der Träger für zwei Chiplets vorbereitet.

Neben den Ryzen 3000 braucht AMD die Chiplets vor allem für den Servermarkt, denn die zweite Generation der Epyc-CPUs alias Rome basiert auf gleich bis zu acht davon für 64 Kerne. Es ist somit wirtschaftlich sinnvoll, die 7-nm-Dies für das sehr lukrative Datacenter-Segment zu priorisieren, dann auf den größeren Anteil des Desktop-Bereiches und erst dann auf die HEDT-Nische, sprich Threadripper. Je nachdem, wie gut die Ausbeute bei Auftragsfertiger TSMC ist, hat AMD durchaus die Option, die Threadripper v3 doch noch 2019 zu veröffentlichen oder eben lieber gleich auf 2020 zu schieben.

Bei Intel wird im Mainstream-Desktop vorerst der Core i9-9900K (Test) mit acht Kernen das Topmodell bleiben. Der Nachfolger mit zehn Cores, genannt Come Lake S, ist für Anfang 2020 geplant. Im HEDT-Bereich bietet Intel derzeit bis zu 18 Kerne beim Core i9-9980XE an, im Herbst 2019 sollen höher taktende Modelle erscheinen, die Cascade Lake X.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-64%) 6,50€
  2. 51,95€
  3. 4,31€
  4. 229,00€

FactCheck 08. Mai 2019

AMD hat im Markt was die Absatzzahlen betrifft aufgeholt aber Intel ist noch immer mehr...

Graveangel 07. Mai 2019

Ich habe auch gerade angefangen mit TR zu liebäugeln Vor allem wegen der Lanes. 1 oder 2...


Folgen Sie uns
       


Hyundai Kona Elektro - Test

Das Elektro-SUV ist ein echter Langläufer.

Hyundai Kona Elektro - Test Video aufrufen
Party like it's 1999: Die 510 letzten Tage von Sega
Party like it's 1999
Die 510 letzten Tage von Sega

Golem retro_ Am 9.9.1999 kam in den USA mit der Sega Dreamcast die letzte Spielkonsole der 90er Jahre auf den Markt. Es sollte auch die letzte Spielkonsole von Sega werden. Aber das wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Von Martin Wolf


    FX Tec Pro 1 im Hands on: Starkes Tastatur-Smartphone für 650 Euro
    FX Tec Pro 1 im Hands on
    Starkes Tastatur-Smartphone für 650 Euro

    Ifa 2019 Smartphones mit physischer Tastatur sind oft klobig - anders das Pro 1 des Startups FX Tec. Das Gerät bietet eine umfangreiche Tastatur mit gutem Druckpunkt und stabilem Slide-Mechanismus - wie es in einem ersten Kurztest beweist. Zusammengeklappt ist das Smartphone überraschend dünn.
    Ein Hands on von Tobias Költzsch

    1. Galaxy A90 5G Samsung präsentiert 5G-Smartphone für 750 Euro
    2. Huami Neue Amazfit-Smartwatches kommen nach Deutschland
    3. The Wall Luxury Samsungs Micro-LED-Display kostet 450.000 Euro

    IT-Studium: Kein Abitur? Kein Problem!
    IT-Studium
    Kein Abitur? Kein Problem!

    Martin Fricke studiert Informatik, obwohl er kein Abitur hat. Das darf er, weil Universitäten Berufserfahrung für die Zulassung anerkennen. Davon profitieren Menschen wie Unternehmen gleichermaßen.
    Von Tarek Barkouni

    1. IT Welches Informatikstudium passt zu mir?
    2. Bitkom Nur jeder siebte Bewerber für IT-Jobs ist weiblich

      •  /