• IT-Karriere:
  • Services:

Luftfahrt: Flugtaxi City Airbus hebt erstmals ab

Airbus hat an seinem Helikopter-Standort in Bayern erstmals das Lufttaxi City Airbus vom Boden abheben lassen. Erste echte Flugtests sind für den Sommer geplant.

Artikel veröffentlicht am ,
Lufttaxi City Airbus: unbemannte Flugtests im Sommer 2019
Lufttaxi City Airbus: unbemannte Flugtests im Sommer 2019 (Bild: Airbus)

Der City Airbus steigt auf, aber nur ein bisschen: Airbus hat sein Lufttaxi in Donauwörth, am deutschen Standort von Airbus Helicopters, getestet. Allerdings stieg das Fluggerät dabei nicht sehr hoch auf. Weitere Tests sind in den kommenden Monaten auf dem Militärflugplatz in Manching geplant.

Stellenmarkt
  1. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm
  2. BÄKO München Altbayern und Schwaben eG, Taufkirchen

Bruno Even, Chef der Helikopter-Sparte von Airbus, bestätigte den Testflug über Twitter. Der sei aber nur ein kleiner Luftsprung gewesen, berichtet die Wochenzeitung Welt am Sonntag unter Berufung auf Quellen in der Branche: Der City Airbus sei bei dem Testflug mit Seilen gesichert gewesen und habe deshalb nur einige Zentimeter aufsteigen können.

Airbus will in Kürze in Donauwörth weitere Tests durchführen, ebenfalls mit Sicherungsleinen. Die ersten echten Flugtests des Prototyps seien für den Sommer geplant. Sie sollen auf dem Militärflugplatz in Manching bei Ingolstadt stattfinden. Der City Airbus wird dabei zunächst unbemannt abheben, bis die Technik und Flugsteuerung sicher funktionieren.

Der City Airbus ist ein Multicopter, den Airbus zusammen mit Siemens entwickelt hat. Das Fluggerät wird von vier doppelten Mantelpropellern angetrieben. Jeder der acht Propeller verfügt über einen 200 Kilowatt starken Elektromotor.

In dem Lufttaxi haben vier Insassen Platz. Anfangs soll ein Pilot an Bord sein, später soll der City Airbus seine Passagiere autonom zu ihrem Ziel fliegen. Die Reichweite des Fluggeräts beträgt etwa 15 Kilometer, die Reisegeschwindigkeit 120 km/h

In der Öffentlichkeit war der City Airbus erstmals im März präsentiert worden, anlässlich des Starts des Pilotprojekts für Lufttaxis in Ingolstadt. Daran hatten Verkehrsminister Andreas Scheuer und Staatsministerin Dorothee Bär (beide CSU) teilgenommen. Für die Veranstaltung wurde der Prototyp allerdings per Tieflader nach Ingolstadt gebracht.

Der City Airbus ist nicht die einzige Taxidrohne des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns: Das von Airbus' Abteilung A3 in den USA entwickelte und gebaute Fluggerät Vahana flog Anfang vergangenen Jahres zum ersten Mal. Es hat im Gegensatz zum City Airbus vier Tragflächen, an denen jeweils zwei Propeller angebracht sind. Um dennoch senkrecht starten und landen zu können, hat Vahana Kippflügel: Für Start und Landung werden diese senkrecht gestellt. In der Luft werden die Flügel dann für den Horizontalflug in die Waagerechte gekippt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. 3er Pack Lüfter LL120 RGB für 102,90€, Crystal 680X RGB Gehäuse für 249,90€)

Blade 08. Mai 2019

Das Gegenteil ist der Fall. Mehrere kleinere Rotoren sind leiser und deutlich günstiger...

Blade 08. Mai 2019

Warum sollten 2 Minuten nicht ausreichend sein, um einen alternativen Landeplatz zu...

kontal 07. Mai 2019

Nö falsch... Der Lärm entsteht dadurch, dass der Wirbel eines Rotorblattes mit einem...

Blade 06. Mai 2019

Shuttleservice vom Flughafen zu den Bürogebäuden u.a. für Geschäftsreisende, denen Zeit...


Folgen Sie uns
       


Alienware Concept Ufo - Hands on (CES 2020)

Das Handheld-Konzept von Dell ähnelt dem der Switch, das Alienware Concept Ufo eignet sich aber eher für ernsthafte Gamer.

Alienware Concept Ufo - Hands on (CES 2020) Video aufrufen
Galaxy Z Flip im Hands-on: Endlich klappt es bei Samsung
Galaxy Z Flip im Hands-on
Endlich klappt es bei Samsung

Beim zweiten Versuch hat Samsung aus seinen Fehlern gelernt: Das Smartphone Galaxy Z Flip mit faltbarem Display ist alltagstauglicher und stabiler als der Vorgänger. Motorolas Razr kann da nicht mithalten.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Faltbares Smartphone Schutzfasern des Galaxy Z Flip möglicherweise wenig wirksam
  2. Isocell Bright HM1 Samsung verwendet neuen 108-MP-Sensor im Galaxy S20 Ultra
  3. Smartphones Samsung schummelt bei Teleobjektiven des Galaxy S20 und S20+

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Leistungsschutzrecht: Drei Wörter sollen ...
Leistungsschutzrecht
Drei Wörter sollen ...

Der Vorschlag der Bundesregierung für das neue Leistungsschutzrecht stößt auf Widerstand bei den Verlegerverbänden. Überschriften mit mehr als drei Wörtern und Vorschaubilder sollen lizenzpfichtig sein. Dabei wenden die Verlage einen sehr auffälligen Argumentationstrick an.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein
  2. Leistungsschutzrecht Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein
  3. Leistungsschutzrecht Französische Medien beschweren sich über Google

    •  /