Netzbetreiber: Südkorea laut Huawei bisher führend beim 5G-Ausbau

Wenn sich Deutschland nicht beeilt, erhöht Südkorea bei 5G weiter den Abstand in der Führung. Alle drei Netzbetreiber dort haben schon eine große Anzahl von Sites aufgestellt.

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Walter Haas, CTO bei Huawei spricht am 2. Mai auf der ConnectEC
Walter Haas, CTO bei Huawei spricht am 2. Mai auf der ConnectEC (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Laut Walter Haas, Chief Technology Officer von Huawei Deutschland, ist Südkorea und nicht die USA führend beim 5G Ausbau. Das sagte Haas am 2. Mai 2019 auf der Telekommunikationsmesse ConnectEC in Dresden. "In dem Land haben alle drei Netzbetreiber KT, SK Telecom und LG Uplus bereits jeweils eine viertstellige Anzahl von Basisstationen ausgerollt. Wir müssen Speed aufnehmen, wenn wir nicht ganz abgehängt werden wollen". Südkorea verfügt zudem über ein sehr gut ausgebautes Glasfasernetz als Backhaul.

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Huawei ist in den USA bei den großen Netzbetreibern vom Ausbau ausgeschlossen, wogegen der chinesische Telekommunikationsausrüster seit März 2019 eine Klage wegen Verurteilung ohne Prozess angekündigt hat. Das dürfte auch der Grund sein, warum Haas die großen Fortschritte bei 5G in China völlig unerwähnt lässt.

Haas: "5G nimmt weltweit ziemlich schnell Fahrt auf. Es wird aber eine lange Phase der Koexistenz von 4G und 5G geben. Ende des Jahres erwarten wir 40 5G-Geräte auf dem Mark. Die Technik wird schneller an Breite gewinnen, besonders mit Enhanced Mobile Broadband." Mittelfristig würden alle intelligenten Geräte mit 5G-Modulen ausgerüstet. In China seien laut Haas bei 5G Drohnen ein wichtiges Thema.

Huawei vorsichtig bei privaten Campusnetzen

"Bei privaten Campusnetzen und öffentlichen Netzen erwarten wir eine Kombination, dabei sind die Geschäftsmodelle und wie wir das machen noch unklar", erklärte Haas. 5G sei, nüchtern betrachtet, eine weiterentwickelte mobile Kommunikationstechnologie. Dies sei nicht nur für große Konzerne bedeutend, sondern auch für den Mittelstand und für Startups.

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5G-Security ist laut Haas ein Thema aller Marktteilnehmer, unabhängig von ihrem Herkunftsland. Dies gelte von den Endgeräten über die Sites, das Kernnetz, bis zur Cloud und den Anwendungen. "Hier brauchen wir international einheitliche Standards", forderte Haas.

Offenlegung: Golem.de nimmt auf Einladung von Huawei hin an der ConnectEC in Dresden teil, die Reisekosten wurden gänzlich von Huawei übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.

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