Amtsübergabe auch im Internet: Donald Trump hat die offiziellen Social-Media-Konten des US-Präsidenten mit einer leeren Timeline übernommen. Die Tweets der Obamas werden archiviert.
Twitter hat seine Entwicklerwerkzeuge- und App-Plattform Fabric an Google verkauft. Fabric wird damit Teil von Google Firebase, das gleiche Ziele verfolgt wie das Team von Twitter. Apps, die Fabric nutzen, erreichen rund 2,5 Milliarden Mobilgeräte.
Unterhaltsam ist Trump auf Twitter, nur mit den Fakten nimmt es der künftige Präsident der USA dort nicht so genau. Nun hat ein Sprecher angekündigt, dass Donald Trump auch nach der Inauguration weiterhin aktiv im sozialen Netz bleiben will.
Wer als Tourist oder geschäftlich in die USA reist, wird beim Grenzübertritt nach seinen Konten bei Youtube, Facebook und Twitter gefragt. Was mit den Daten geschieht, ist unklar - Bürgerrechtler sind empört.
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hat Facebook in Deutschland gerade einmal 1.093 Beiträge blockiert. Laut Transparenzbericht des Unternehmens gab es im selben Zeitraum 4.503 Anfragen nach Personen, etwa von Strafverfolgungsbehörden.
Kein Zugang mehr zu gesperrten Seiten: Türkische Provider haben auf Anweisung der Regierung Dienste gesperrt, mit denen sich Website-Blockaden umgehen lassen. Die Zensurmaßnahmen scheinen erfolgreich.
Dank Donald Trump findet Twitter derzeit so viel Beachtung wie kaum je zuvor. Nun erweitert der Dienst sein Angebot: Mitglieder können ab sofort Live-Videos streamen und die eigentlich schon eingestellte Video-App Vine bleibt - wenn auch in veränderter Form.
Eine gemeinsame Datenbank mit Terrorpropaganda soll das Auffinden und Löschen von Propagandamaterial von Terroristen in den sozialen Netzwerken beschleunigen. Die Allianz von Facebook, Youtube, Twitter und Microsoft steht weiteren interessierten Firmen offen.
Obwohl die Zwei-Faktor-Authentifizierung einer der wirksamsten Wege ist, einen Account abzusichern, schrecken nach wie vor viele Nutzer davor zurück. Wir erklären die wichtigsten Fakten.
Das BSI soll ein Gütesiegel für die sichere Nutzung von Internet und Computern entwickeln. Zudem will die Bundesregierung eine "besonders bösartig intelligente Nutzung von Kommunikationsmitteln" bekämpfen.
Was bedeutet der überraschende Wahlsieg Donald Trumps für die IT-Wirtschaft? Noch ist vieles unklar, was der künftige US-Präsident in Sachen Freihandel und Internet unternehmen will. Seine wenigen Äußerungen versprechen nichts Gutes.
Trump darf nicht mehr twittern, Clinton kann ein wenig aufatmen, weil das FBI sie erneut nicht wegen ihres privaten Mailservers anklagen will. Die Nutzung von IT durch die Kandidaten spielt im Wahlkampf eine große Rolle.
Whatsapp und Twitter funktionieren nicht mehr, auch sonst ist der Internetzugang in der Türkei eingeschränkt. Der Deutsche Journalisten-Verband protestiert gegen die Entscheidung der türkischen Regierung.
Wenn Hillary Clinton oder Donald Trump ihr Amt als US-Präsident antreten, bekommen sie auf Twitter und Facebook eine leere Timeline: Das Weiße Haus hat bekanntgegeben, wie die Social-Media-Kanäle der aktuellen Administration übergeben werden.
Twitter muss sparen und kündigt das App-Aus für das mit viel Hoffnung gestartete Videoexperiment Vine ein. Gleichzeitig verlieren rund 300 Mitarbeiter ihren Job.
Im Kampf gegen Hassbotschaften im Internet erhöht die Koalition den Druck auf soziale Netzwerke. Unionsfraktionschef Kauder legt dabei merkwürdige Forderungen auf den Tisch.
Entwickler können über spezielle Schnittstellen zu sozialen Netzwerken eine Unmenge an Daten erhalten. Diese lassen sich offenbar auch von den Behörden gezielt nutzen, wie das Beispiel Geofeedia zeigt.
In dieser Woche dürften Angebote für die Übernahme von Twitter eingehen. Doch die Preisvorstellungen Twitters sind enorm - fast dreimal so hoch wie der Börsenwert.
Der Musikstreamingdienst Spotify plant einem Medienbericht zufolge die Übernahme des Konkurrenten Soundcloud. Mit der Akquisition könnte Spotify den Abstand zu Apple Music vergrößern.
Allein im August 2016 hat Facebook in Deutschland rund 100.000 Beiträge mit Hassinhalten gelöscht - sagt das Social Network selbst. Politiker wie Bundesjustizminister Heiko Maas erkennen dies als Fortschritt an, fordern aber weiter verstärkte Bemühungen der sozialen Netzwerke.
Dass das Internationale Olympische Komitee Verstöße gegen seine Urheberrechte verfolgt, ist nicht neu. Einem venezolanischen Blogger soll nach einer Beschwerde des IOC wegen sieben kurzer Olympia-Videos sein seit acht Jahren bestehendes Twitter-Konto dauerhaft gesperrt worden sein.
Nicht nur bei Hashtags, auch bei Videoschnipseln gibt das Olympische Komitee harte Regeln vor: Sogar Gifs und Vines, in denen Bildmaterial der Spiele in Rio vorkommt, sind untersagt. Das schließt alle Bild- und Tonaufnahmen mit Bezug zu den Spielen ein - egal, von welcher Quelle das Material kommt.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) behält sich Medienberichten zufolge rechtliche Schritte wegen der Nutzung des Twitter-Hashtags "Rio2016" vor. Was ist davon rechtlich - aus Sicht des deutschen Rechts - zu halten?
/47Kommentare/Eine Analyse von Thomas Stadler (Internet-Law)
Wer kein offizieller Sponsor der Olympischen Spiele ist, darf auf Facebook oder Twitter keine geschützten Inhalte zu der Veranstaltung zeigen. Selbst ein Tweet mit dem Hashtag #Rio2016 könnte für Unternehmen zum Problem werden.
Ob Brexit-Votum, US-Wahlkampf oder private Timeline: Automatisierte Programme füllen die sozialen Medien mit Spam und politischen Parolen. Social Bots manipulieren Trends und Meinungen.
Kim Kardashian hat ihn ebenso wie Barack Obama: Den blauen Haken bei Twitter. Jetzt soll das Kennzeichen verifizierter Accounts über ein standardisiertes Antragsformular einfacher zu bekommen sein.
Ein Sicherheitsforscher hat ein Werkzeug veröffentlicht, mit dem Nutzer herausfinden können, ob Passwörter bei populären Webdiensten doppelt genutzt werden. Brute-Force-Angriffe sind damit aber nur in der Theorie möglich.
Urlauber und andere Reisende in die USA sollen künftig nach ihren Social-Media-Konten gefragt werden, so das Department of Homeland Security. Die Angabe soll zwar freiwillig erfolgen, aber trotzdem dürfte sich ein Großteil der Betroffenen zur Auskunft gedrängt fühlen.
Das Berliner Startup Soundcloud hat einen größeren Anteil an Twitter verkauft. Einige Jahre zuvor war ein Übernahmeversuch des Musikstreamingdienstes durch Twitter gescheitert.
Design-Ethiker Tristan Harris ärgert sich darüber, wie unethisch Firmen aus dem Silicon Valley sich verhalten. Sie behandelten Nutzer, als ob diese an einem Glücksspielautomaten säßen. Anstatt deren Alltag zu verbessern, ginge es nur darum, Aufmerksamkeit zu maximieren.
Im Internet kursieren derzeit Millionen von Nutzerdaten aus Jahre alten Angriffen auf Netzwerke wie Myspace, Tumblr und LinkedIn: Nun soll auch ein Datensatz mit fast 33 Millionen Einträgen von Twitter aufgetaucht sein.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg und andere Prominente haben anscheinend die goldene Regel nicht befolgt, bei jedem Onlinedienst ein anderes Passwort zu nutzen: Unbekannte haben kurzzeitig mehrere Accounts bei sozialen Netzwerken übernommen.
Konservative Zeitungsartikel sind unerwünscht bei den Trending Topcis von Facebook - das berichtet zumindest ein US-Magazin mit Bezug auf ehemalige Angestellte. Ein Facebook-Manager weist die Anschuldigungen zurück.
Update Nutzer sollten mit der KI Tay chatten, Microsoft wollte aus den Konversationen lernen - und hat dabei nach eigenen Angaben unterschätzt, dass die Twitter-Gemeinde eine Schwachstelle des Programms ausnutzen könnte. Ob Tay wieder online gehen wird, ist noch unklar.
Tay heißt Microsofts künstliche Intelligenz, mit der sich unter anderem Twitter-Nutzer unterhalten können. Innerhalb der ersten 24 Stunden ihrer Existenz wandelte sich Tay jedoch recht schnell zum Rassisten - bis Microsoft offenbar den Stecker zog.
Bei Twitter werden auch künftig keine Nachrichten mit mehr als 140 Zeichen möglich sein. Als Alternative bleibt Nutzern, die mehr zu sagen haben, weiterhin der Screenshot.
Facebook wird für die Verbreitung von Nachrichten immer wichtiger: Das Netzwerk konnte seinen Marktanteil beim Empfehlen von News auf mittlerweile 94 Prozent steigern. Der wichtigste Konkurrent verliert dagegen an Bedeutung.
IMHO Twitter wird nie so viele Nutzer haben wie Facebook. Das Management um Jack Dorsey sollte deshalb auch aufhören, krampfhaft den Erwartungen der Börse nachzulaufen - und sich auf die Stärken des Dienstes besinnen.
Der Microblogging-Dienst Twitter steigert seinen Umsatz, aber die Anzahl der aktiven Nutzer geht zurück. Mitgründer und Chef Jack Dorsey verspricht einen weiteren Umbau des Kurznachrichtendienstes, um ihn für Neulinge attraktiver zu machen.
Nicht ganz so drastisch wie befürchtet: Twitter bietet seinen Mitgliedern eine neue Sortierung der Timeline an. Allerdings nur als Option, und selbst dann soll mit nur einem Klick wieder die bewährte chronologische Reihenfolge verfügbar sein.
Update Twitter folgt bei der Sortierung der Timeline wohl dem großen Konkurrenten Facebook: Bereits in den kommenden Tagen soll die Timeline nicht mehr grundsätzlich chronologisch sortiert werden - sondern zumindest auf Wunsch auch so, wie Algorithmen es richtig finden.
Ob Kim Kardashian Werbung auf Twitter angezeigt wird - oder Gronkh und Satya Nadella? Wir wissen es nicht, aber trotz mutmaßlich großer Kaufkraft bekommen reichweitenstarke Promi-Kunden bei dem Microblogging-Dienst keine Reklame zu sehen.
Internationale Protestbewegungen nutzen das Internet nur selten für inhaltliche Debatten. Stattdessen gehe es in den Diskussionen meist um organisatorische Aspekte vor Ort - und darum, sich mit einem Like besser zu fühlen.
Seit ein paar Monaten ist Mitgründer Jack Dorsey wieder Chef bei Twitter, nun steht ein umfassender Umbau des Topmanagements an. Unter anderem der Leiter der Softwareentwicklung verlässt das Unternehmen.
Neben Kartoffelchips und der Fernbedienung gehört auch das Smartphone bei vielen Zuschauern inzwischen zum Fernsehabend. Laut einer neuen Auswertung verzeichnen klassische TV-Sendungen immer mehr Beiträge und Kommentare auf Facebook und Twitter.
Twitter ist seit mehreren Stunden immer wieder nicht erreichbar. Fast noch schlimmer: Statt des bei vielen Nutzern fast schon liebgewonnenen "Failwhale" ist als Sinnbild für die Störung nur ein Roboter zu sehen.
Der Live-Übertragungsdienst Periscope erlaubt nun das direkte Einbinden in Twitter: Nutzer auf Geräten mit iOS können Videos ab sofort in der Timeline sehen. Alle weiteren Plattformen sollen so schnell wie möglich folgen.