Abo
  • Services:
Anzeige
Das IOC mag es nicht, wenn Videomaterial der Spiele in Rio einfach verbreitet wird - hier ein Bild des Rugby-Finalspiels der Damen.
Das IOC mag es nicht, wenn Videomaterial der Spiele in Rio einfach verbreitet wird - hier ein Bild des Rugby-Finalspiels der Damen. (Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images)

Rio 2016: Twitter soll Nutzerkonto wegen IOC-Beschwerde gelöscht haben

Das IOC mag es nicht, wenn Videomaterial der Spiele in Rio einfach verbreitet wird - hier ein Bild des Rugby-Finalspiels der Damen.
Das IOC mag es nicht, wenn Videomaterial der Spiele in Rio einfach verbreitet wird - hier ein Bild des Rugby-Finalspiels der Damen. (Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images)

Dass das Internationale Olympische Komitee Verstöße gegen seine Urheberrechte verfolgt, ist nicht neu. Einem venezolanischen Blogger soll nach einer Beschwerde des IOC wegen sieben kurzer Olympia-Videos sein seit acht Jahren bestehendes Twitter-Konto dauerhaft gesperrt worden sein.

Der venezolanische Blogger Luigino Bracci Roa hat in einem Blog-Eintrag erklärt, dass Twitter ihm aufgrund einer Beschwerde des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) sein Konto dauerhaft gesperrt habe. Grund für die Sperrung sei die Veröffentlichung von sieben kurzen Videos gewesen, die Ausschnitte der Olympischen Spiele in Rio gezeigt haben sollen.

Anzeige

IOC beantragte Deaktivierung des Kontos nicht

In seinem Blog-Beitrag veröffentlichte Bracci Roa sowohl die E-Mail Twitters zur Sperrung seines Kontos als auch den ursprünglichen Beschwerdebrief des IOC an Twitter. Das IOC beanstandete in diesem Schreiben die Urheberrechtsverletzung und forderte Twitter auf, das Material sofort und permanent von der Seite zu entfernen.

Eine Sperrung des Kontos beantragte das IOC hingegen in dem Schreiben nicht. Warum Twitter nicht einfach die betreffenden Posts löschte und Bracci Roa verwarnte, statt gleich das Konto zu deaktivieren, ist nicht bekannt. Dass Bacci Roa gegen die Medienregeln des IOC verstoßen hat, ist relativ eindeutig; die Entfernung des betreffenden Bildmaterials wäre daher nicht verwunderlich. Die Internetseite Ars Technica hat Twitter um eine Erklärung gebeten, wieso das Konto direkt gesperrt wurde, allerdings noch keine Antwort erhalten.

Bacci Roa betreibt sein Twitter-Konto nach eigenen Angaben seit 2008. Er soll 42.900 Follower haben und insgesamt 133.000 Nachrichten abgesetzt haben.

Verbreitung von Videoschnipseln der Spiele ist verboten

Im Vorfeld der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro hatte das IOC explizit darauf hingewiesen, dass auch die Verbreitung olympischen Bildmaterials als Gif oder kurze Videos verboten sei. Das schließt auch Aufnahmen vom Training oder angeschlossenen Bereichen der Wettkampfstätten ein. Zuvor hat das IOC Unternehmen die Nutzung des Hashtags #Rio2016 untersagt, wenn sie nicht offizielle Sponsoren der Spiele sind.


eye home zur Startseite
Thaodan 10. Aug 2016

Also sind Retweeets nicht erlaubt?

Hazamel 10. Aug 2016

Ich würde mal sagen, dass man sich da auf eine ähnliche Argumentationskette wie bei Lewis...

Hotohori 09. Aug 2016

Da sieht man doch gut was ihnen das Ganze bringt, viele bekommen kaum mit das die WM...

Hotohori 09. Aug 2016

Weiß ich auch gerade erst seit dem Artikel hier. ;)

werredetwirdged... 09. Aug 2016

jedenfalls sollten die es zumindest nächstes mal schaffen, sämtliche research-chemical...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Ratbacher GmbH, Raum Düsseldorf
  2. Viega Holding GmbH & Co. KG, keine Angabe
  3. Samvardhana Motherson Innovative Autosystems B.V. & Co. KG., Michelau
  4. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau


Anzeige
Top-Angebote
  1. 2.999,00€ (Vergleichspreis ab 3.895€)
  2. 559,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Trappist-1

    Der Zwerg und die sieben Planeten

  2. Botnetz

    Wie Mirai Windows als Sprungbrett nutzt

  3. Server

    IBM stellt Komplettsystem für kleine Unternehmen vor

  4. Einspeisegebühr

    Netzbetreiber darf nicht nur einzelne Sender abkassieren

  5. Ultra-HD mit Dolby Vision

    Erst Harry Potter, dann die Abspielgeräte

  6. Perspective

    Google hilft, Forentrolle zu erkennen

  7. Microsoft und Gemalto

    Windows 10 bekommt native eSIM-Unterstützung

  8. Mobilfunk

    Telefónica verschlechtert Prepaid-Tarife

  9. Amazon Echo und Echo Dot im Test

    Alexa, so wird das nichts!

  10. Petunia Tech

    Wisoccero spielt Fußball



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

  1. Re: Kauft bloß kein Smart!

    IncredibleAlk | 14:55

  2. Das muss eine schlechte Mensa sein

    M.P. | 14:55

  3. Re: Genau der gleiche Beschiss wie bei Vodafone!

    david_rieger | 14:54

  4. Re: Hab mir das Ding als "Radio" geholt

    Tantalus | 14:51

  5. Re: Kein egde, sondern nur noch edge?

    |=H | 14:51


  1. 14:19

  2. 13:48

  3. 13:30

  4. 13:18

  5. 13:11

  6. 13:01

  7. 12:56

  8. 12:38


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel