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Clinton und Trump während des ersten TV-Duells
Clinton und Trump während des ersten TV-Duells (Bild: Jewel Samad/Getty Images)

US-Präsidentschaftswahl: Trump hat Twitterverbot, Clinton kein Mailproblem mehr

Clinton und Trump während des ersten TV-Duells
Clinton und Trump während des ersten TV-Duells (Bild: Jewel Samad/Getty Images)

Trump darf nicht mehr twittern, Clinton kann ein wenig aufatmen, weil das FBI sie erneut nicht wegen ihres privaten Mailservers anklagen will. Die Nutzung von IT durch die Kandidaten spielt im Wahlkampf eine große Rolle.

Donald Trump twittert nicht mehr selbst, wie aus einem Bericht der New York Times hervorgeht. Sein enger Beraterkreis soll dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten den Zugang zum Twitterkonto "entrissen" haben, damit dieser nicht mehr selbst in Debatten eingreift, weil dies häufig zu Auseinandersetzungen und Skandalen geführt hatte und von dem eigentlichen Wahlkampf ablenkte. Gute Nachrichten gab es für Hillary Clinton: Das FBI will nach einer erneuten Untersuchung der E-Mails weiterhin keine Anklage erheben.

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Twitter ist für Trump einer der wichtigsten Kanäle, um seine Botschaften auszusenden und seine Unterstützer zu erreichen. Bereits während des gesamten Wahlkampfes hatten Beobachter darauf hingewiesen, dass bestimmte Tweets von Trump selbst verfasst wurden, weil er dazu, anders als seine Kampagne, ein Android-Smartphone nutzt. Einige Twitterclients zeigen an, welcher Client genutzt wurde, um die Botschaft abzusenden.

Die von Trump selbst verfassten Botschaften sorgten oft tagelang für Medienaufmerksamkeit, die von seiner eigenen Kampagne ablenkte. So hatte er nach einer Präsidentschaftsdebatte über Twitter empfohlen, ein Sex-Video einer ehemaligen Schönheitskönigin anzuschauen, außerdem hatte er dort immer wieder Beleidigungen und Verleumdungen formuliert. Die New York Times hat eine Liste von 282 Personen und Orten zusammengestellt, die Trump während seiner Kandidatur beleidigt hatte.

Tatsächlich zeigt die Disziplin der vergangenen Wochen Wirkung: Trump bleibt stärker bei seinen eigenen Botschaften, die Umfragen in mehreren Bundesstaaten haben sich leicht zu seinen Gunsten verschoben.

Der amtierende US-Präsident Barack Obama machte sich bei einer Rede in Florida über das Twitterverbot für Trump lustig. Er sagte: "Seine Kampagne hat offenbar so wenig Vertrauen in seine Selbstkontrolle, dass sie ihm den Twitteraccount wegnehmen." Doch wer noch nicht einmal seinen Twitteraccount kontrollieren könne, dem dürfe man keinen Zugang zu den Codes für den Abschuss von Atombomben geben, sagte der Präsident weiter.

FBI sieht kein strafbares Verhalten bei Clinton

Zwei Tage vor der Wahl hatte der FBI-Direktor James Comey hingegen gute Nachrichten für Hillary Clinton, die demokratische Bewerberin für das Präsidentenamt. Seine Behörde empfahl auf Basis neuer untersuchter E-Mails erneut, keine Anklage gegen die frühere Außenministerin zu erheben. Clinton hatte während ihrer Zeit im State Department einen privaten Mailserver benutzt. Ihr wird vorgeworfen, damit US-Staatsgeheimnisse leichtfertig riskiert zu haben.

In einem umstrittenen Schritt hatte der FBI-Direktor vor wenigen Tagen eine erneute Untersuchung der Mails angekündigt, weil Ermittler auf dem Rechner des ehemaligen Kongressabgeordneten Anthony Weiner auch E-Mails seiner damaligen Frau Huma Abedin gefunden hatten. Abedin gilt als eine der engsten Beraterinnen Clintons.

Einige Republikaner kritisieren Comey wegen des schnellen Freispruchs. Er habe seit Einleitung der Ermittlungen nur 690.000 Sekunden Zeit gehabt, es seien aber 650.000 Mails analysiert worden. Damit könne keine genaue Prüfung stattgefunden haben, sagte unter anderem Donald Trump selbst. Tatsächlich stellte sich offenbar heraus, dass der allergrößte Teil der gefundenen Mails Duplikate bereits untersuchter Mails sind. Das kann auch mit Hilfe eines kurzen Python-Skripts analysiert werden.

Clintons Wahlkampf wird weiterhin durch die fortlaufende Veröffentlichung von E-Mails ihres Beraters John Podesta beeinflusst. Wikileaks publiziert täglich neue Mails, insgesamt sollen rund 65.000 E-Mails von dem privaten Gmail-Konto des Beraters kopiert worden sein. Podesta fiel auf eine Phishing-Attacke herein.


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Cyber 08. Nov 2016

Nein, haben sie nicht! Bei dem ganzen Mist gehts darum, dass die gute Frau Clinton...

n0x30n 08. Nov 2016

Um die Originaltweets von Mr. "I know words, I have the best words" zu erkennen reicht es...

Der_Hausmeister 07. Nov 2016

Völlig hirnrissig zu behaupten Hillary würde Krieg mit Russland beginnen. Das ist...

Tigtor 07. Nov 2016

Nur wenn sich der Tierschutz einmischt. Hat eigentlich mal einer das arme Eichhorn auf...

Bujin 07. Nov 2016

Trumps Strategie ist nicht die feinste aber ich denke der Erfolg gibt ihm Recht. Ted...



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