Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Olympische Spiele: Firmen dürfen #Rio2016 im sozialen Netz nicht verwenden

Wer kein offizieller Sponsor der Olympischen Spiele ist, darf auf Facebook oder Twitter keine geschützten Inhalte zu der Veranstaltung zeigen. Selbst ein Tweet mit dem Hashtag #Rio2016 könnte für Unternehmen zum Problem werden.
/ Peter Steinlechner
54 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Olympisches Dorf in Rio de Janeiro (Bild: Mario Tama/Getty Images)
Olympisches Dorf in Rio de Janeiro Bild: Mario Tama/Getty Images

Das Hashtag #Rio2016 ist unter Umständen nicht so harmlos, wie es aussieht: Nach Auffassung des Internationalen Olympischen Komitees dürfen es nur offizielle Sponsoren der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro nutzen, berichten US-Medien wie ESPN(öffnet im neuen Fenster). Alle anderen Firmen sollen #Rio2016 auf ihren offiziellen Kanälen – etwa auf Facebook oder Twitter – grundsätzlich nicht einsetzen dürfen, weil sie damit gegen bestehende Markenrechte verstoßen würden.

Auch das Veröffentlichen von Sportergebnissen oder Bildern ist demnach nicht gestattet. Von dem Verbot dürften vor allem Firmen betroffen sein, die einen Sportler finanziell unterstützen und dafür wenigstens mal ein Foto von einem Event oder Ähnliches etwa in ihrer Timeline auf Facebook erwarten.

Medienunternehmen dürften #Rio2016 im Rahmen ihrer Berichterstattung ebenso verwenden wie Privatpersonen. Ähnliche Reglungen gibt es zwar schon länger bei sportlichen Großereignissen. Dass die Veranstalter so eindeutig auch die Verwendung etwa eines Hashtags unter ihre Kontrolle bringen wollen, ist allerdings neu.


Relevante Themen