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Richtlinien: Twitter konkretisiert, was es unter Hass versteht

Gewaltandrohungen und hassschürendes Verhalten sind auf Twitter natürlich schon länger nicht erlaubt. Jetzt benennt das Netzwerk in seinem Regelwerk genauer, was verboten ist - und welche Maßnahmen bei Verstößen ergriffen werden.
/ Peter Steinlechner
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Logo der Twitter-App (Bild: Twitter)
Logo der Twitter-App Bild: Twitter

Twitter hat die Regeln überarbeitet(öffnet im neuen Fenster) , in denen es die Nutzer darüber informiert, was in dem sozialen Netzwerk erlaubt ist und was nicht. So ist dort nun etwas konkreter nachzulesen, dass hasserfüllte Kommentare verboten sind, die sich auf "Abstammung, ethnische Zugehörigkeit, nationale Herkunft, sexuelle Orientierung, Geschlecht, Geschlechtsidentität, religiöse Zugehörigkeit, Alter, Behinderung oder Krankheit" beziehen. Alle anderen Arten von Hasskommentaren könnten somit erlaubt sein.

Grundsätzlich untersagt sind immerhin "gewalttätige Drohungen oder Aufforderungen zur Gewalt gegen andere, einschließlich Drohungen oder Aufforderungen zu Terrorismus." Twitter war in letzter Zeit wiederholt vorgeworfen wurden, sich nicht genug um Hasskommentare und terroristische Propaganda zu kümmern. So hatte ein US-Institut in einer Studie herausgefunden, dass allein der Islamische Staat (IS) zwischen September und Dezember 2014 über 46.000 Twitter-Konten betrieben hatte.

In seinem englischsprachigen Blog(öffnet im neuen Fenster) stellt Twitter zudem die Sanktionen vor, die bei Verstößen ergriffen werden. So drohen Nutzern dauerhafte oder vorübergehende Sperren. Letzteres kann zeitlich begrenzt sein oder andauern, bis das Mitglied einen oder mehrere als problematisch markierte Kommentare selbst gelöscht hat. Außerdem müssen auffällige Nutzer offenbar auch ihre Telefonnummer überprüfen lassen.


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