
Recherchen des Spiegel und der britischen Organisation Finance Uncovered ergaben, dass Liberty Global dem Kabelnetzbetreiber Unitymedia die Zinsen für die Übernahmekredite und mehr in Rechnung gestellt hat. Der hochprofitable Verkauf an Vodafone soll weitgehend steuerfrei ablaufen.

Um eine alte Richtlinie umzusetzen, wird die britische BT Group Technik von Huawei aus dem Kernnetz nehmen. Das gefällt nicht jedem: BT Chief Architect Neil McRae hatte erst Ende November 2018 gesagt: "Es gibt momentan nur einen echten 5G-Anbieter, und das ist Huawei - die anderen müssen aufholen."

Die Forderung nach einer 5G-Versorgung in jedem Winkel ist aus Sicht von Telekom-Chef Höttges völlig überzogen. Keiner frage, wie dies ermöglicht werden solle, aber es werde gefordert. Dies sei genauso sinnvoll, wie Privatjets für alle zu verlangen, sagte er in Nürnberg.

Super Vectoring lässt sich auch bei winterlichen Temperaturen aktivieren. In den vergangenen vier Wochen kamen bei der Telekom rund zweieinhalb Millionen Anschlüsse hinzu.

Kommendes Jahr erscheinen die ersten 5G-Smartphones, unter anderem von Samsung. In ihnen steckt zumeist der Snapdragon 855 von Qualcomm mit integriertem LTE, der daher ein zusätzliches 5G-Modem benötigt.

Nach der Telekom hat auch die Telefónica Huawei ihr Vertrauen ausgesprochen. Netztechnologie von externen Dienstleistern werde im Vorfeld ausführlichen Tests unterzogen, auch zu Sicherheitsstandards.

Zweimal "sehr gut" und einmal "befriedigend", lautet das Urteil im Connect Netztest für die drei Mobilfunkbetreiber. Das Testverfahren sei im Vergleich zum Vorjahr "weiter verschärft" worden.

Ein Pre5G-Campus-Netzwerk zeigt auf dem Flughafen Wien, was es kann. Mit Network Slicing können das interne Flughafennetz und die Versorgung der Fluggäste getrennt werden.

In besonders teuren Smartphones steckt nicht immer aktuelle Technik. Diese Erfahrung werden iPhone-Käufer demnächst machen. Apple will erst einmal abwarten, bis es ein erstes iPhone mit 5G-Technik auf den Markt bringt.

Der Ausruf der USA an die Verbündeten, Huawei auszuschließen, ist für die Telekom sachlich unbegründet. Zudem können die US-Geheimdienste Deutschlands Regierung keinerlei Belege vorlegen.

Auf dem Digitalgipfel der Bundesregierung entwerfen Telekom, Huawei und Nokia zusammen Pläne, um 5G mit seinen vielen Antennen zu verwirklichen. An U-Bahn-Zugängen und Straßenlaternen sollen schnell und einfach Antennenstandorte entstehen.

Der FTTH-Betreiber Swisscom will seine Netze nicht reguliert öffnen müssen und hat sich damit bei Nationalrat und Ständerat durchgesetzt. Das fordert in Deutschland auch die Telekom und ist damit nicht allein.

Nach Bochum ist in Nordrhein-Westfalen Düsseldorf für Docsis 3.1 ausgebaut worden. Monatlich kostet der Zugang bei Unitymedia 100 Euro.

Elektrotretroller sind in Deutschland für den Betrieb auf öffentlichen Straßen noch nicht zugelassen. Das Bundesverkehrsministerium hat bereits eine Gesetzesänderung vorgeschlagen - die aber nicht mehr 2018 kommen wird.

Huawei fragt sich, warum die US-Regierung weltweit gegen den Netzwerkausrüster vorgeht. "Ist es, weil wir mit 5G zu gut sind?", vermutet Eric Xu.

5G wird nicht mit der nächsten Auktion im Frühjahr 2019 flächendeckend, sondern wenn überhaupt, dann erst mit der übernächsten. Das stellte der Chef der Bundesnetzagentur Jochen Homann sichtlich genervt klar.

Nach den USA und Australien verhängt auch Neuseeland einen Bann gegen den chinesischen Ausrüster Huawei. Allerdings betrifft dieser nicht alle Produkte des Unternehmens, sondern lediglich das schnelle Mobilfunknetz 5G.

Ohne alternative Verlegemethoden seien die Gigabitziele der Bundesregierung nicht einmal bis zum Jahr 2025 zu schaffen, sagt die Direktorin des Wissenschaftlichen Instituts für Kommunikation. Der Preisanstieg beim Kabeltiefbau liegt bei 30 Prozent.

In der Debatte um die Einführung eines Eigentums am "Rohstoff" Daten haben sich die Verbraucherschützer zu Wort gemeldet. Sie halten sehr wenig von dem neuen Konzept, für das die Bundesregierung wirbt. Die Probleme ließen sich ohne neue Gesetze lösen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

Der Cloud-Anbieter AWS bietet für sein eigenes globales Netzwerk eine Datenpriosierung an, die eine bessere und zuverlässigere Übertragung regionsübergreifend sicherstellen soll. Allerdings kostet der Global Accelerator einiges pro gesendetem Gigabyte.

Zuerst war sich die Große Koalition mal wieder uneinig. Dann wurde am Montag doch von allen Vertretern der Regierungsparteien für die 5G-Vergaberegeln gestimmt. Ein Beiratsmitglied der Bundesnetzagentur erklärt, wie das ablief.

Die Bundesnetzagentur setzt die Deutsche Telekom mit einer Frist unter Druck. Sollte die Tarifoption Stream On nicht den Auflagen angepasst werden, droht demnächst ein Bußgeld.

In dieser Woche wird der Ausbau von DVB-T2 in den letzten drei Städten für private Sender fertiggestellt. Mit dem Ausbau von LTE müssen zudem weitere Bereiche geräumt werden.

Der Kompromiss für die Versteigerung der 5G-Frequenzen ist bestätigt. Ein flächendeckendes 5G-Netz werde es auf lange Sicht mit den Frequenzen nicht geben, meint der Bitkom.

Der Chip-Netztest macht diesmal alle Netzbetreiber glücklich. Zwei Mal gibt es ein "sehr gut" und ein Mal die Note "gut". Doch die Ergebnisse gelten nur entlang der Messstrecken.

Peter Altmaier schämt sich so sehr für das deutsche LTE-Netz, dass er keine Anrufe von ausländischen Ministern mehr auf Dienstfahrten annimmt. Die Verbindung breche immer wieder ab. Er müsse drei- bis viermal anrufen.

Ob LTE-V2X oder WLAN-V2X für die Kommunikation zwischen Autos zum Einsatz kommen soll, ist stark umstritten. BMW und Daimler setzen gemeinsam mit der Deutschen Telekom auf LTE-V2X und den Nachfolger 5G. Andere Automobilkonzerne sind dagegen.

Um Funklöcher zu schließen, soll die Bundesnetzagentur nationales Roaming anordnen können. Dafür wollen die Vize-Fraktionsvorsitzenden von Union und SPD das Gesetz ändern.

Vodafone treibt seinen Docsis-3.1-Ausbau voran. Wieder sind Städte in einem weiteren Bundesland mit GBit/s versorgt.

In mehreren Staaten betreibt die Telekom schon Testnetze für LTE-M. Nun wurden die ersten Anwendungen gezeigt, darunter intelligente Schuhsohlen.

Die Android-App Quicksy will eine Brücke schlagen zwischen Nutzern des XMPP-Protokolls und der Möglichkeit, Kontakte über die Telefonnummer zu finden.

Nach einem schweren Datenleck ist der Chatanbieter Knuddels noch einmal glimpflich davongekommen. Das Bußgeld nach der DSGVO fiel niedrig aus, weil das Unternehmen gut mit dem Datenschutzbeauftragten kooperierte.

BKA-Chef Münch will nicht nur die tatsächliche, sondern auch die gefühlte Sicherheit verbessern. Das gilt auch bei der Bekämpfung von Internetkriminalität.

Die EU weitet das Mandat der Behörde EU-Lisa stark aus, die über die IT-Systeme von Polizei und Migrationsbehörden wacht. Eine Suchmaschine soll die verschiedenen Datenbanken verbinden, die eigentlich getrennt voneinander entworfen wurden.
Von Jannis Brühl

Zum Ende der Hausmesse MBBF 2018 von Huawei gab es einen kurzen Ausblick auf Neuerungen bei der Mobilfunkausrüstung. Ein neuer Marketingbegriff für Giga-LTE ist Superband.

Trotz ihrer Niederlage vor Gericht will die Telekom mit Stream On weiterhin gegen die Netzneutralität und EU-Roamingvorgaben verstoßen. Nun wächst der Druck auf die Bundesnetzagentur, die Verstöße sofort abstellen zu lassen.

Die Anzahl der neuen Antennenstandorte ist ein Kernthema bei 5G. Hier will Huawei eine Lösung haben.

Mit dem Rollout von 5G verliert 4G nicht an Bedeutung. Die Netze werden verschmelzen. Für die Telefónica Deutschland bleibt LTE sogar unerlässlich.

Der zweitgrößte Netzbetreiber der Schweiz will sein Kupfer auf der letzten Meile nicht mehr nutzen. 5G und Fixed Wireless Access wird es ersetzen, sobald Huawei die Technik liefert.

Die Deutsche Telekom verstößt laut einem Gerichtsbeschluss mit ihrem Zero-Rating-Angebot Stream On gegen Vorgaben zur Netzneutralität und zum EU-Roaming. Die Zustimmung der Kunden sei irrelevant.

Die letzten 10 Prozent zu versorgen, ist genauso teuer wie die ersten 90 Prozent. Das erklärte Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland. Und einige Gemeinden wollten gar keine Mobilfunkanlagen.

Huawei ist bereits dabei, seine 5G-Mobilfunkanlagen in viele Länder auszuliefern. Der neue Mobilfunkstandard werde sehr viel schneller verteilt, als Huawei angenommen habe, sagte Firmenchef Ken Hu.

Vectoring wird immer weiter von der Telekom ausgebaut. Diesmal wurden mehrere Tausend Haushalte in 141 Kommunen freigeschaltet.

Ohne einen Zwang zu National Roaming will United Internet nun doch keinen zweistelligen Milliardenbetrag in ein 5G-Netz investieren. "Es sieht momentan nicht besonders gut aus", meinte Ralph Dommermuth.

Nach jahrelanger Verzögerung scheint nun endlich ein Plan zu existieren, wie die Berliner U-Bahn mit LTE versorgt werden kann. Es wird staatlich finanziert.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) will in Deutschland Fahrdienste wie Uber zulassen, die eigentlich in der Taxibranche wildern. Noch in dieser Wahlperiode sollen die Dienste erlaubt werden. Dazu wäre eine Gesetzesänderung nötig.

Nachdem Unitymedia ein Dorf in Nordrhein-Westfalen nicht ausbauen wollte, haben die Anwohner einen Verein gegründet und selbst den Tiefbau begonnen. Unitymedia wurde dann doch noch zum Partner.

Zum zweiten Mal stehen die Chefs der drei deutschen Nachrichtendienste im Bundestag Rede und Antwort. Der neue Verfassungsschutzpräsident Haldenwang zeigt dabei, dass er sehr ähnliche Wünsche wie sein geschasster Vorgänger Maaßen hat.

Vodafone erwägt eine Klage. Die Telefónica bezweifelt die Rechtssicherheit der 5G-Vergabebedingungen und der Bitkom stellt fest, es sei nun an den Netzbetreibern zu entscheiden, ob sie den Klageweg beschreiten.

Huawei hat gemeinsam mit dem Chef des BSI sein neues Security Lab in Bonn gestartet. Auch Quellcodeanalysen zu 5G sind dort grundsätzlich möglich.