Galaxy S20: Langsamerer Chip und kein mmWave-5G für Europa

Die hiesige Variante von Samsungs Galaxy S20 leistet weniger als andere - und das bei einem Einstiegspreis von 900 Euro.

Artikel veröffentlicht am ,
Die drei Modelle des Galaxy S20 nebeneinander
Die drei Modelle des Galaxy S20 nebeneinander (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mittlerweile hat Samsung das Galaxy S20, das Galaxy S20+ und das Galaxy S20 Ultra in den Handel gebracht. Bei allen Modellen inklusive des günstigsten - oder besser gesagt mit 900 Euro am wenigsten teuren - gibt es in Europa jedoch mal wieder Einschränkungen verglichen zu den Versionen, die in Nordamerika verkauft werden. Konkret betrifft dies das System-on-a-Chip und die 5G-Antennen.

Stellenmarkt
  1. Trainee (m/w/d) Digitalisierung und Blenden Learning mit betriebswirtschaftlichem Fokus
    Königsteiner Services GmbH, Stuttgart
  2. DevOps Lead (w/m/d)
    Dataport, verschiedene Standorte
Detailsuche

Alle europäischen Geräte sind mit Samsungs eigenem Exynos 990 ausgestattet, in den USA hingegen wird der Snapdragon 865 von Qualcomm verbaut. Diese Aufteilung wird seit Jahren vorgenommen und sorgt auch regelmäßig für Kritik, wie etwa eine Petition zeigt. Hintergrund ist, dass der Exynos 990 langsamer ist, früher seinen Takt drosselt und im alltäglichen Betrieb mehr Energie benötigt - was effektiv weniger Akkulaufzeit bedeutet.

Hinzu kommt, dass zwar der Exynos 990 und der Snapdragon jeweils mit einem externen Multimode-Modem verbunden sind, Samsung jedoch nicht die gleichen 5G-Netze bei den einzelnen Modellen unterstützt. Beim Galay S20+ und beim Galaxy S20 Ultra gibt es dieses Problem nicht, einzig beim regulären Galaxy S20: Hier fehlen schlicht die mmWave-Antennen, stattdessen verbaut Samsung bei diesem EU-Gerät nur solche für sub-6-GHz-Frequenzbereiche.

Tatsächlich liegt derzeit in Europa der Fokus (noch) auf Sub-6-GHz, womit größere Flächen abgedeckt und vorhandene LTE-Stationen genutzt werden können. Im Vergleich hat das kurzwellige mmWave eine höhere Downlink-Geschwindigkeit in Städten, das erfordert aber eine Verdichtung von Funkmasten, weil das in den USA vor allem von Verizon ausgebaute mmWave empfindlich auf Verdeckung reagiert. Zumindest diejenigen, die international unterwegs sind oder das Galalxy S20 längere Zeit nutzen möchten, haben also Nachteile.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Seitan-Sushi-Fan 27. Mär 2020

Google gibt sehrwohl vor, dass Müll wie Chrome installiert ausgeliefert wird, obwohl...

George99 27. Mär 2020

Mein lieber Freund und Kupferstecher, pass bloß auf, sonst schicke ich meinen großen...

joe97 27. Mär 2020

Also ich hab seit paar Tagen die Exynos - Variante. Komme mit einem Vollen akku aber...

mike64 27. Mär 2020

Ohne Not oder irgendeinen technischen Grund wird der Kunde in Europa wieder für dumm...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Künstliche Intelligenz
Wie erklären Menschen die Entscheidungen von Computern?

Je komplexer eine KI, desto schwerer können Menschen ihre Entscheidungen nachvollziehen. Das ängstigt viele. Doch künstliche Intelligenz ist keine Blackbox mehr.
Von Florian Voglauer

Künstliche Intelligenz: Wie erklären Menschen die Entscheidungen von Computern?
Artikel
  1. Prehistoric Planet: Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!
    Prehistoric Planet
    Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!

    Musik von Hans Zimmer, dazu David Attenborough als Sprecher: Apples Prehistoric Planet hat einen Kindheitstraum zum Leben erweckt.
    Ein IMHO von Marc Sauter

  2. Sparmaßnahmen: Tech-Unternehmen fahren Neueinstellungen zurück
    Sparmaßnahmen
    Tech-Unternehmen fahren Neueinstellungen zurück

    Technologiekonzerne und Startups reagieren mit Entlassungen und Einstellungsstopps auf die unsichere wirtschaftliche Entwicklung.

  3. Retro Gaming: Wie man einen Emulator programmiert
    Retro Gaming
    Wie man einen Emulator programmiert

    Warum nicht mal selbst einen Emulator programmieren? Das ist lehrreich und macht Spaß - wenn er funktioniert. Wie es geht, zeigen wir am Gameboy.
    Von Johannes Hiltscher

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung 870 QVO 1 TB 79€ • Prime Video: Filme leihen für 0,99€ • Alternate (u. a. Recaro Rae Essential 429€) • Gigabyte RTX 3080 12 GB ab 1.024€ • Mindstar (u. a. AMD Ryzen 5 5600 179€, Palit RTX 3070 GamingPro 669€) • SanDisk Ultra microSDXC 256 GB ab 14,99€ • Sackboy 19,99€ [Werbung]
    •  /