Build 2020 Gehostet wird das System in der Azure-Cloud. Es soll ausschließlich für das Berechnen von komplexen KI-Modellen von OpenAI verwendet werden.
Wissenschaftler beschäftigen sich derzeit mit dem Coronavirus. Google, Intel und Lenovo stellen ihnen dafür unterschiedliche Hilfsmittel zur Verfügung, um das Virus und seine Funktionsweise besser zu verstehen.
Ausblick für zwei Jahre: AMD plant mit Zen-3- und Zen-4-basierten CPUs, bei den Grafikkarten gibt es eine Zweiteilung. Die effiziente RDNA2-Technik bringt Raytracing für PC-Spieler und Konsolen noch 2020, die CDNA(2)-Technik mit Unified Memory wird in Rechenzentren eingesetzt.
Mit dem El Capitan arbeitet das US-amerikanische Energieministerium am voraussichtlich schnellsten Supercomputer der Welt: Das System nutzt AMDs nächste Epyc-CPU-Generation und künftige Radeon-Instinct-Beschleuniger. Mit unter 40 Megawatt wird der Rechner zudem effizient.
Der Druck durch AMDs Epyc 7002 wird immer deutlicher: Intel aktualisiert seine intern Cascade Lake SP genannten Xeon-CPUs mit zusätzlichen Kernen bei mehr Takt, zudem kosten die Chips auch noch weniger.
26 Petaflops für das Höchstleistungsrechenzentrum (HLRS) der Universität Stuttgart: Der Hawk ist der leistungsstärkste Supercomputer in Deutschland, er basiert auf über 10.000 von AMDs 64-kernigen Epyc-7002-CPUs.
Das Lise-System ist eine Rarität: Als einer der wenigen Supercomputer weltweit verwendet er die Cascade Lake AP genannten CPUs von Intel. Die haben 48 Kerne und sind aus zwei Chips zusammengesetzt.
Eine durchgesickerte Präsentation zeigt, dass Intels Xe-HP-Grafik für Server und Workstations aus GPU-Chiplets aufgebaut ist. So kann sie von 75 Watt bis 500 Watt skaliert werden - offen bleibt, wie schnell Arctic Sound ist.
Die European Processor Initiative (EPI) arbeitet an einem Prototyp für den geplanten Exascale-Supercomputer. Das Design umfasst ARM-Kerne und RISC-V-basierte Vector-Beschleuniger, überdies nutzt es HBM2-Stapelspeicher und die moderne 6-nm-EUV-Halbleiterfertigung von TSMC.
Die CPU-Architektur Power fristet derzeit ein Nischendasein, wird aber Open Source. Das könnte auch mit Blick auf RISC-V ein notwendiger Befreiungsschlag werden. Dafür muss aber einiges zusammenkommen und sehr viel passen.
Die Chinesische Akademie der Wissenschaften hat zwei Quadcore-Prozessoren für Notebooks/Desktops und Server veröffentlicht: Die 28-nm-Chips liefern dank GS464V-MIPS-Architektur und höherem Takt deutlich mehr Performance, zudem wird DDR4-Speicher unterstützt.
Gemeinsam mit Partnern hat Nvidia eine Referenzplattform entworfen, um die eigenen Tesla-V100-Grafikmodule mit ARM-Prozessoren zu kombinieren. Passend dazu gibt es Cuda X als Software-Stack und Magnum I/O, um Netzwerk sowie Storage per GPU zu beschleunigen.
Laut CPU-Hersteller Marvell werden dessen ARM-Server-Chips ThunderX2 nun von Microsoft produktiv in der Azure-Cloud benutzt. Cray und Fujitsu nennen unterdessen weitere Kunden für ihre ARM-Supercomputer-Chips.
Update Intel hat seine 7-nm-Xe-Grafikmodule erläutert: Die heißen intern Ponte Vecchio, nutzen diverse Packaging-Techniken sowie Stapelspeicher und werden in multipler Form gekoppelt. Zusammen mit Sapphire-Rapids-CPUs bilden sie die Basis des Aurora-Exaflops-Supercomputers.
Mit der Booster-Erweiterung auf 70 Petaflops wird der JUWELS-Supercomputer des Jülich Supercomputing Centre die höchste Rechenleistung in Europa erreichen. Das JSC kombiniert dazu AMDs Epyc 7002 alias Rome mit der nächsten Tesla-Grafikkarten-Generation von Nvidia.
Fast so viel Umsatz wie zu den besten Zeiten, erneut Gewinn und weniger Schulden: Das dritte Quartal 2019 war ein gutes für AMD, wenngleich das Server- und das Konsolengeschäft schlechter laufen als im Vorjahr.
Mathematiker von IBM haben die Überlegenheit von Googles Quantencomputer Sycamore deutlich zurechtgestutzt. Ihr Algorithmus könnte ein besseres Ergebnis in nicht mal einem Millionstel der behaupteten Zeit erhalten. Trotzdem ist Sycamore mehr als tausend Mal so schnell.
Die offene Befehlssatzarchitektur RISC-V erfreut sich dank ihrer Einfachheit und Effizienz bereits großer Beliebtheit im Bildungs- und Embedded-Segment, auch Nvidia sowie Western Digital nutzen sie. Mit der geplanten Vektor-Erweiterung werden sogar Supercomputer umsetzbar.
Der Archer2 soll 2020 die höchste CPU-Leistung aller Supercomputer weltweit erreichen und es dank Beschleunigerkarten in die Top Ten schaffen. Im System stecken fast 12.000 Epyc-7002-Chips und Next-Gen-Radeons.
Die erste Demonstration von Quantenüberlegenheit soll es gewesen sein. Doch bei genauem Hinsehen zeigt ein vorzeitig veröffentlichtes Dokument hauptsächlich: Der Computer rechnet zwar, die Technik ist aber noch längst nicht unter Kontrolle.
Über tausend Bastelplatinen werden zum Cluster: Oracle hat aus allerhand Raspberry Pi 3B+ in 3D-gedruckten Einschüben einen Supercomputer mit Linux-Betriebssystem und typischer Energieversorgung gebaut.
UpdateKopf in den Sand! Erst kam der Urknall, dann entstand zufällig Leben - oder es war alles vollkommen anders. Informationen könnten das Wichtigste im Universum sein, und vielleicht leben wir in einer Simulation.
Nach dem Frontier und dem Aurora wird der El Capitan der dritte Exascale-Supercomputer der USA. Finanziert vom Energieministerium und gebaut von Cray wird er zur Atomwaffenforschung eingesetzt.
Auf 3,2 GBit/s von Samsung folgt SK Hynix mit 3,6 GBit/s: Der Stapelspeicher taktet höher als der der Konkurrenz, die Kapazität fällt mit 16 GByte pro Stack identisch aus. Bis zur Serienfertigung dauert noch bis 2020.
Zusammen mit OpenAI will Microsoft eine generelle künstliche Intelligenz schaffen, die mit Menschen interagieren kann. Eine Milliarde US-Dollar investiert das Unternehmen in diese Vision. Um Szenarien wie in Science-Fiction-Kultur vorzubeugen, soll dabei ein Fokus auf ethischen Werten liegen.
Mit 3,7 Petaflops wird der VSC-4 Österreichs schnellster Supercomputer werden. Das System von Lenovo steht in der TU Wien und soll für wissenschaftliche Simulationen genutzt werden - etwa um den Anfang des Universums zu erforschen.
Die Linux-Community hat Code aus dem Kernel entfernt, der nur von Nvidias proprietärem Treiber genutzt wird. Das könnte Probleme für Nvidia in der Supercomputing-Sparte bringen. Neu sind die zugrundeliegenden Differenzen zwischen Entwicklern und Nvidia nicht.
Die Trump-Administration hat einen weiteren Exportstopp verhängt: Der chinesische Supercomputer-Hersteller Sugon darf nicht mehr mit Hardware beliefert werden, auch das Thatic genannte Joint Venture von AMD und eine Universität in Wuxi unterliegen dem Handelsembargo.
Offenbar sind Intels Probleme bei der 14-nm-Halbleiterfertigung größer als erwartet: Nächstes Jahr soll Samsung die Rocket-Lake-Chips herstellen, damit Intel selbst mehr Kapazität für andere Designs hat. Schon im April 2019 hatte GPU-Chef Raja Koduri die 14-nm-Fab in Giheung besucht.
Bisher unterstützt Nvidia nur x86- und IBMs Power-Prozessoren, ab Ende 2019 soll die eigene Software wie Bibliotheken und Frameworks auch auf ARM-CPUs laufen. Erste Supercomputer befinden sich in Arbeit.
Die Top-500-Liste der schnellsten Systeme weltweit zeigt, dass viele Supercomputer in den USA hinzugekommen sind, wenngleich China ebenfalls nicht untätig war. In Europa hat vor allem Frankreich viele Rechner fertiggestellt, der Pangea 3 verfehlt nur knapp die Top 10.
Ein von der EU-Kommission unterstütztes Konsortium will bis 2021 eigene energieeffiziente Chips für High-Performance-Computing und den Automotive-Bereich erstellen. Grundlage sollen ARM und das freie RISC-V werden.
Nach anderthalb Jahren ist HPEs Supercomputer von der ISS zurückgehrt. HPE will ihn analysieren, um neue Weltraumrechner zu bauen. Besonders interessant ist, wie der softwarebasierte Strahlenschutz funktioniert hat.
Hewlett Packard Enterprise wird den Supercomputer-Hersteller Cray übernehmen. Zusammen will man in den Bereichen Hochleistungscomputing und KI führend werden.