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HiSilicon Hi1620: Huawei zeigt 64-Kern-ARM-Chip für Server

Die erste 7-nm-CPU für ARM-Server: Der Hi1620 genannte Prozessor wird von Huaweis internem HiSilicon-Team entwickelt und hat 64 Kerne mit eigener ARM-v8-Architektur. Mit acht DDR4-Speicherkanälen und Quad-Sockel-Option ist das Design zudem sehr leistungsstark ausgelegt.

Artikel veröffentlicht am ,
Huawei entwickelt seine eigenen Server-CPUs weiter.
Huawei entwickelt seine eigenen Server-CPUs weiter. (Bild: Anandtech)

Huawei hat auf der Supercomputing 2018 ein paar Details zu seinem Hi1620-Prozessor für ARM-Server verraten, das berichtet Anandtech von der Supercomputer-Konferenz aus Dallas im US-Bundesstaat Texas. Der Chip folgt auf mehrere vorherige CPUs des chinesischen Herstellers, welche in den vergangenen Jahren entwickelt wurden - der Hi1620 ist allerdings deutlich schneller und moderner.

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Das 7-nm-TSMC-Design stammt von HiSilicon, das zu Huawei gehört und auch die Kirin-SoCs für Smartphones entwickelt. Der Hi1620 nutzt 24 bis 64 Kerne pro Chip und kann bis zu vier davon zusammenschalten. Als Architektur verwendet HiSilicon eine Umsetzung auf Basis der ARM-v8.2-Lizenz, sie wird Ares genannt und scheint eine Abwandlung der Cortex-A76-Kerne zu sein. Dafür sprechen die je 64 KByte an L1D- und L1I-Cache sowie der L2-Puffer von 512 KByte pro Core und bis zu 64 MByte an L3-Cache. Daten bezieht der Prozessor über acht DDR4-3200-Kanäle, zum maximalen Speicherausbau macht Huawei aber keine Angaben. Der Hi1620 unterstützt 40 PCIe-Gen4-Lanes, zwei 100-GBit/s-Ports und den CCIX als Interconnect.

Einer Präsentation aus dem Sommer 2018 zufolge peilt Huawei an, Intels 28-kernige Xeon Platinum mit einem 24-Core-Modell des Hi1620 beim Spec-Int-Benchmark einzuholen. Der Takt des Designs liegt bei 2,6 GHz bis 3 GHz und die thermische Verlustleistung soll zwischen 100 Watt und 200 Watt betragen. Frühere CPUs für ARM-Server von Huawei sind der Hi1610 von 2015 mit 16 Cortex-A57, der Hi1612 von 2016 mit 32 Cortex-A57 und der Hi1616 von 2017 mit 32 Cortex-A72; alle diese CPUs nutzen TSMCs 16-nm-Node statt 7 nm.

Neben Huawei bieten noch Ampere Computing (Ampere A1/Emag), Cavium (ThunderX2) sowie Qualcomm (Centriq 2400) eigene ARM-Server-CPUs an und Fujitsu hat mit dem A64FX ein Design speziell für Supercomputer, genauer den japanischen Post-K, entwickelt.



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bionade24 22. Nov 2018 / Themenstart

Ein Kern eines Cavium ThunderX2 würde dir mehr als ausreichen. Auf dem i9 Level kann ARM...

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