Archer2: Britischer Top-10-Supercomputer nutzt AMDs Epyc

Der Archer2 soll 2020 die höchste CPU-Leistung aller Supercomputer weltweit erreichen und es dank Beschleunigerkarten in die Top Ten schaffen. Im System stecken fast 12.000 Epyc-7002-Chips und Next-Gen-Radeons.

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Der bald abgelöste Archer1
Der bald abgelöste Archer1 (Bild: UKRI)

Die Universität von Edinburgh erhält ab Mai 2020 einen der leistungsstärksten Supercomputer der Welt: Der Archer2 wird von der Regierungsbehörde UKRI (UK Research and Innovation) mit 79 Millionen Britischen Pfund finanziert und soll eine theoretische Rechengeschwindigkeit von 28 Petaflops erreichen. In der Top500-Liste würde es das System derzeit vor dem deutschen SuperMUC-NG in die Top 10 schaffen.

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Im Archer2 stecken 5.848 Knoten, jeder davon ist mit zwei 64-kernigen Epyc 7002 (Rome) bestückt. An vier Nodes sind zudem noch Next-Gen-Radeon-Instinct-Beschleuniger angeschlossen, diese Collaboration Platform steigert die Rechenleistung des Systems aber vergleichsweise wenig. Der Archer2 wird von Cray, mittlerweile eine HPE-Tochter, gebaut und basiert auf den sogenannten Shasta-Knoten, so wie auch der Aurora, der Frontier und der El Capitan.

Als weitere Daten nennt das UKRI noch 1,57 Petabyte Arbeits- sowie 1,1 Petabyte SSD- und 14,5 Petabyte HDD-Speicher. Die Hardware wird in wassergekühlten Schränken verbaut und per Slingshot-Interconnects verbunden, der Software-Stack von Cray läuft auf einer Linux-Distribution. Der bisherige Archer-Supercomputer wird am 18. Februar 2020 heruntergefahren; der Archer2 soll vom 6. Mai 2020 an einsatzbereit sein. Das UKRI spricht von einer 8,7- bis 18-fach höheren Leistung in Benchmarks wie CP2K, OpenSBLI, CASTEP, GROMACS und HadGEM3.

Im ersten Archer rechnen 4.920 Nodes mit je zwei zwölfkernigen Xeon E5-2697 v2 (Ivy Bridge EP) und 64 GByte Arbeitsspeicher pro Knoten; es gibt keine Beschleuniger. Auch hier war Cray der Hersteller des Systems, welches im November 2013 ans Netz ging. Weitere Supercomputer in Großbritannien sind der Cumulus in Cambridge und die beiden Cray-Rechner des Met Office, des meteorologische Dienst des Vereinigten Königreichs.

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nomnomnom 16. Okt 2019

wenn man sich den selber zusammenbaut, kann man mindestens 400 Euro sparen!



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