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Cascade Lake SP Refresh: Intels Xeon werden signifikant günstiger

Der Druck durch AMDs Epyc 7002 wird immer deutlicher: Intel aktualisiert seine intern Cascade Lake SP genannten Xeon-CPUs mit zusätzlichen Kernen bei mehr Takt, zudem kosten die Chips auch noch weniger.

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Die Cascade Lake SP Refresh haben mehr Kerne und Takt und kosten weniger.
Die Cascade Lake SP Refresh haben mehr Kerne und Takt und kosten weniger. (Bild: Intel)

Intel hat die Cascade Lake SP Refresh vorgestellt, so nennt der CPU-Hersteller seine überarbeiteten Xeon-Prozessoren für Server. Modelle wie der Xeon Gold 6248R haben verglichen mit ihren Vorgängern, hier der Xeon Gold 6248, mehr Kerne bei höherem Takt und werden zu einem niedrigeren Preis angeboten. In diesem Fall gibt es 24 Cores bei 3,0 GHz für 2.700 US-Dollar statt 20 Cores bei 2,5 GHz für 3.100 US-Dollar. Das Preis-Leistungs-Verhältnis pro Kern und Basistakt steigt somit um fast zwei Drittel an.

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Die Cascade Lake SP alias 2nd Gen Xeon Scalable Processors wurden im April 2019 veröffentlicht, knapp ein Jahr später folgt nun der Refresh. Hintergrund ist der Druck durch AMDs Epyc 7002 alias Rome, die viele Kerne zu geringen Kosten integrieren. Intels nächste Generationen, genannt Cooper Lake CPX6/CPX4 und Ice Lake SP, folgen erst in den kommenden Monaten.

Für die 2.700 US-Dollar des neuen Xeon Gold 6248R gibt es alternativ einen Epyc 7502 mit 32 Kernen und 2,5 GHz. An dieser Stelle sei jedoch angemerkt, dass die Listenpreise vor allem bei Intel - und auch bei AMD - mit den tatsächlichen Kosten in der Praxis oft wenig bis kaum etwas zu tun haben. So summieren sich die CPUs in Deutschlands schnellstem Supercomputer, dem Hawk, alleine auf knapp 80 Millionen US-Dollar; das System kostete aber nur 38 Millionen Euro.

  • Die Cascade Lake SP Refresh haben mehr Kerne bei höherem Takt und sind obendrein günstiger. (Bild: Intel)
  • Überblick der Modelle des Cascade Lake SP Refresh (Bild: Intel)
Die Cascade Lake SP Refresh haben mehr Kerne bei höherem Takt und sind obendrein günstiger. (Bild: Intel)

Erst vor wenigen Wochen hatte Intel bereits die Preise seiner Xeon-CPUs angepasst: Die M-Ableger mit Freigabe für 4,5 TByte Arbeitsspeicher pro Sockel wurden drastisch im Preis gesenkt. Der 28-kernige Xeon Platinum 8280L kostet daher laut Listenpreis statt zuvor knapp 18.000 US-Dollar nur noch 13.000 US-Dollar, der 18-kernige Xeon Gold 6240L fiel von 10.300 US-Dollar auf etwa 5.500 US-Dollar und der 10-kernige Xeon Silver 5215L von 9.100 US-Dollar auf 4.200 US-Dollar.

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Kirschkuchen 25. Feb 2020

Intel wird das wissen, ich schätze die aktuelle Marktposition von Intel wird die...


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