Hawk: Deutscher 24-Petaflops-Supercomputer nutzt AMDs Rome-Epyc

Gemeinsam mit HPE baut das Höchstleistungsrechenzentrum der Universität Stuttgart einen neuen Supercomputer: Der Hawk schafft 24 Petaflops auf Basis von Rome, AMDs zweiter Epyc-Server-CPU-Generation.

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Der aktuelle Hazel Hen genannte Supercomputer
Der aktuelle Hazel Hen genannte Supercomputer (Bild: Julian Herzog/CC-BY 4.0)

In Stuttgart wird künftig einer der schnellsten Supercomputer der Welt stehen: Auf den aktuellen - und mit 7,4 Petaflops alles andere als langsamen - Hazel Hen von 2015 folgt schon nächstes Jahr das Hawk genannte System. Das Höchstleistungsrechenzentrum (HLRS) der Universität Stuttgart kooperiert hierzu diesmal mit HPE statt mit Cray und peilt eine theoretische Spitzenleistung von 24,06 Petaflops bei doppelter Genauigkeit an, die Hardware stammt von AMD.

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Für den Hawk nutzen das HLRS und HPE die intern Rome genannten Prozessoren der Epyc-Serie, welche bis zu 64 Kerne bei über 2,35 GHz aufweisen und anteilig im 7-nm-Verfahren gefertigt werden. Der Supercomputer soll aus 5.000 Knoten bestehen, die dann zusammen die besagten 24 Petaflops erreichen. Offen bleibt vorerst, ob das Höchstleistungsrechenzentrum tatsächlich rein auf CPUs setzt oder ob es wie beim bisher schnellsten deutschen System, dem SuperMUC-NG bei München, auch ein paar optionale Nodes mit Tesla-GPU-Beschleunigern geben wird.

Der SuperMUC-NG wurde erst vor wenigen Tagen offiziell in die Top500-Supercomputer-Liste aufgenommen und liefert rechnerisch 26,9 Teraflops allein mit 24-kernigen Xeon-8174-CPUs von Intel. Wie der Hawk gehören auch der SuperMUC-NG des Leibniz-Rechenzentrum und der Juwels (Jülich Wizard for European Leadership Science) des Jülich Supercomputing Centre mit 12 Petaflops zur Gauss Centre for Supercomputing genannten Allianz.

Sie wird von Bund und Ländern gefördert, weshalb die 38 Millionen Euro für den Hawk je zur Hälfte vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bereitgestellt werden. Obendrein gibt es noch das European High-Perfomance Computing Joint Undertaking (EuroHPC-JU) mit einem Etat von 1,5 Milliarden Euro - das Ziel ist es, sich besser gegen China und die USA zu positionieren.

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