• IT-Karriere:
  • Services:

HBM2E: SK Hynix hat schnellsten Stapelspeicher

Auf 3,2 GBit/s von Samsung folgt SK Hynix mit 3,6 GBit/s: Der Stapelspeicher taktet höher als der der Konkurrenz, die Kapazität fällt mit 16 GByte pro Stack identisch aus. Bis zur Serienfertigung dauert noch bis 2020.

Artikel veröffentlicht am ,
HBM2E von SK Hynix mit 16 GByte und 3,6 GBit/s
HBM2E von SK Hynix mit 16 GByte und 3,6 GBit/s (Bild: SK Hynix)

SK Hynix hat nach eigenen Angaben den schnellsten HBM2E entwickelt. Das steht für High Bandwidth Memory 2nd Gen Enhanced und beschreibt verglichen zu HBM2 eine Version des Stapelspeichers mit höherer Geschwindigkeit und doppelter Kapazität. Gedacht sind solche Stacks für Rechenbeschleuniger wie FPGAs oder GPUs, diese werden primär im Server-Segment verwendet. AMD hat mit der Radeon VII (Test) jedoch auch eine Consumer-Version im Angebot.

Stellenmarkt
  1. BSH Hausgeräte GmbH, Dillingen an der Donau
  2. Versicherungskammer Bayern, München

Bisher hatte nur Samsung eine Variante von HBM2E angekündigt, intern wird diese als Flashbolt bezeichnet. Ein Stapel aus acht DRAM-Chips (8Hi) mit je 16 GBit weist eine Kapazität von 16 GByte auf und hat eine Datenrate von 3,2 GBit/s. Die HBM2E-Stacks von SK Hynix sind mit 3,6 GBit/s immerhin 12,5 Prozent schneller: Ein Stapel alleine an einem üblichen 1.024-Bit-Interface erreicht so bereits 461 GByte/s. Das ist fast so viel, wie eine Geforce RTX 2080 Super (Test) mit acht Packages des derzeit flottesten GDDR6-Speichers liefert.

High Bandwidth Memory ist vergleichsweise teuer, weshalb er primär auf hochpreisigen Produkten für den Server- oder Workstation-Markt verwendet wird. So setzen ihn unter anderem AMD (Radeon Instinct MI60 und Radeon VII), Intel (NPP alias Spring Crest sowie Stratix-FPGAs), Nvidia (Quadro GV100 und Tesla V100) sowie Xilinx (Alveo U280) ein. Bisher basieren aber die meisten Implementierungen noch auf HBM2 mit 4 GByte oder 8 GByte pro Stack und 2 GBit/s, was bis zu 32 GByte sowie 1 TByte/s bedeutet.

Mit HBM2E wären Designs mit 64 GByte und 1,84 TByte/s denkbar, wenn vier Stacks verwendet werden. Beschleuniger wie die SX-10 Aurora Tsubasa von NEC, eine Vektorkarte für unter anderem Supercomputer, haben allerdings sogar sechs Stapel.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. (u. a. Rage 2 für 11€, The Elder Scrolls V: Skyrim Special Edition für 11,99€, Doom Eternal...
  3. (-82%) 11,00€

Folgen Sie uns
       


Disney Plus - Test

Der Streamingdienst Disney Plus wurde am 24. März 2020 endlich auch in Deutschland gestartet. Golem.de hat die Benutzeroberfläche einem Test unterzogen und auch einen Blick auf das Film- und Serienangebot des Netflix-Mitbewerbers geworfen.

Disney Plus - Test Video aufrufen
Ryzen 7 Mobile 4700U im Test: Der bessere Ultrabook-i7
Ryzen 7 Mobile 4700U im Test
Der bessere Ultrabook-i7

Wir testen AMDs Ryzen-Renoir mit 10 bis 35 Watt sowie mit DDR4-3200 und LPDDR4X-4266. Die Benchmark-Resultate sind beeindruckend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Ryzen 4000G (Renoir) AMD bringt achtkernige Desktop-APUs mit Grafikeinheit
  2. AMD Ryzen Threadripper Pro unterstützen 2 TByte RAM
  3. Ryzen 3000XT im Test Schneller dank Xtra Transistoren

Funkverschmutzung: Wer stört hier?
Funkverschmutzung
Wer stört hier?

Ob WLAN, Bluetooth, IoT oder Radioteleskope - vor allem in den unlizenzierten Frequenzbändern funken immer mehr elektronische Geräte. Die Folge können Störungen und eine schlechtere Performance der Geräte sein.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. 450 MHz Bundesnetzagentur legt sich bei neuer Frequenzvergabe fest
  2. Aus Kostengründen Tschechien schafft alle Telefonzellen ab
  3. Telekom Bis Jahresende verschwinden ISDN und analoges Festnetz

Garmin Instinct Solar im Test: Sportlich-sonniger Ausdauerläufer
Garmin Instinct Solar im Test
Sportlich-sonniger Ausdauerläufer

Die Instinct Solar sieht aus wie ein Spielzeugwecker - aber die Sportuhr von Garmin bietet Massen an Funktionen und tolle Akkulaufzeiten.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearables Garmin Connect läuft wieder
  2. Wearables Server von Garmin Connect sind offline
  3. Fenix 6 Garmin lädt weitere Sportuhren mit Solarstrom

    •  /