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Google:
Ein Quantencomputer zeigt, was derzeit geht und was nicht

Die erste Demonstration von Quantenüberlegenheit soll es gewesen sein. Doch bei genauem Hinsehen zeigt ein vorzeitig veröffentlichtes Dokument hauptsächlich: Der Computer rechnet zwar, die Technik ist aber noch längst nicht unter Kontrolle.
/ Frank Wunderlich-Pfeiffer
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Mit dem Sycamore-Prozessor sollte erstmals die Quantenüberlegenheit gezeigt werden. (Bild: Google)
Mit dem Sycamore-Prozessor sollte erstmals die Quantenüberlegenheit gezeigt werden. Bild: Google

Die Entwicklung von Quantencomputern macht langsam Fortschritte. Google gelang es, einen frei programmierbaren Chip namens Sycamore mit 54 supraleitenden Qubits zu bauen, von denen immerhin 53 funktionieren. Vorzeitig veröffentlichte Testergebnisse(öffnet im neuen Fenster) machten kurz darauf Schlagzeilen, nach denen damit die sogenannte Quanten-Überlegenheit demonstriert sei. Ein Quantencomputer habe eine Rechnung in drei Minuten durchgeführt, die auf einem Supercomputer 10.000 Jahre gedauert hätte. Es ist eine Aussage, die gleichzeitig korrekt ist und dennoch an die Grenzen dessen geht, was noch als Rechnung bezeichnet werden kann.

Der durchgeführte Test(öffnet im neuen Fenster) wurde speziell entwickelt, um schnellstmöglich die potentielle Überlegenheit von Quantencomputern in der Praxis zu demonstrieren, ohne vorher einen tatsächlich einsatzfähigen Computer entwickeln zu müssen. Der Chip hat noch zu wenige Qubits, als dass damit Rechnungen wie die Zerlegung von großen Zahlen in Primfaktoren durchgeführt werden könnte. Außerdem sind die Qubits zu instabil und die durchgeführten Rechenschritte zu ungenau, als dass fehlerfreie Rechnungen möglich wären.

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