• IT-Karriere:
  • Services:

Supercomputer: El Capitan schafft mehr als 1,5 Exaflops

Nach dem Frontier und dem Aurora wird der El Capitan der dritte Exascale-Supercomputer der USA. Finanziert vom Energieministerium und gebaut von Cray wird er zur Atomwaffenforschung eingesetzt.

Artikel veröffentlicht am ,
El-Capitan-Supercomputer
El-Capitan-Supercomputer (Bild: Department of Energy)

Ende 2022 soll der El Capitan fertiggestellt sein: So heißt der neue Supercomputer des US-Energieministeriums (Department of Energy, DoE). Er entsteht am Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) in Kalifornien und soll eine theoretische Rechenleistung von mehr als 1,5 Exaflops erreichen. Der El Capitan ist damit neben dem Frontier (2021) und dem Aurora (2021) das dritte Exascale-System der USA.

Stellenmarkt
  1. Industrial Application Software GmbH, Karlsruhe, Düsseldorf
  2. con terra GmbH, Münster

Der Frontier gehört zum Oak Ridge National Laboratory (ORNL) im US-Bundesstaat Tennessee, der Aurora zum Argonne National Laboratory (ANL) in Chicago. Das LLNL ist - wie das Los Alamos National Laboratory und das Sandia National Laboratories auch - Teil der National Nuclear Security Administration (NNSA), einer Unterabteilung des US-Energieministeriums. Der Fokus der NNSA liegt auf der Forschung und Simulation von militärisch zu nutzender Kernenergie im Rahmen der nationalen Sicherheit, was Atomantriebe und -waffen umfasst.

Gebaut wird der El Capitan von Cray, genauso wie der Frontier und der Aurora. Das Department of Energy steuert für den Supercomputer rund 600 Millionen US-Dollar bei, technische Basis ist erneut die Shasta-Architektur von Cray. Welche Hardware verwendet wird, ließ der US-Serverhersteller bisher offen. Der Frontier basiert auf einer Kombination von Epyc-CPUs und Radeon-Instinct-Beschleunigern von AMD, der Aurora wiederum setzt auf Xeon-CPUs und Xe-Beschleuniger von Intel. Für den El Capitan wären Tesla-Beschleuniger von Nvidia denkbar, theoretisch zusammen mit IBM-Prozessoren. Allerdings unterstützt Shasta derzeit zumindest offiziell keine Power9-Modelle.

Shasta sieht Blades mit vier Nodes mit je zwei CPUs und Varianten mit Beschleunigern vor, gekühlt wird mit Wasser - selbst der Arbeitsspeicher ist in den Kreislauf eingebunden. Neben dem Aurora, dem Frontier und dem El Capitan entsteht auch der Perlmutter-Supercomputer des US-Forschungslabors NERSC in Berkeley auf Basis von Shasta. Das System koppelt Epyc-CPUs und Tesla-Beschleuniger für 100 Petaflops.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (Hardware, PC-Zubehör und mehr für kurze Zeit reduziert)
  2. 36,48€ (Vergleichspreis ca. 56€)
  3. (u. a. Planet Zoo - Deluxe Edition für 19,99€, Hitman 3 - Epic Games Store Key für 39,99€ und...
  4. 54,99€

Dwalinn 15. Aug 2019

Stimmt wollte erst nur über Iran sprechen haben dann aber noch Nordkorea ergänzt.

emdotjay 14. Aug 2019

da reicht aber eine Armada an gattling cannons und Laserwaffen. Zur not können sie noch...


Folgen Sie uns
       


Turrican II (1991) - Golem retro_

Manfred Trenz und Chris Huelsbeck waren 1991 für uns Popstars und Turrican 2 auf C64 und Amiga ihr Greatest-Hits-Album.

Turrican II (1991) - Golem retro_ Video aufrufen
Whatsapp, Signal, Telegram: Regierung fordert Nutzerverifizierung bei Messengern
Whatsapp, Signal, Telegram
Regierung fordert Nutzerverifizierung bei Messengern

Ebenfalls auf der Wunschliste des Innenministeriums: Provider sollen für Staatstrojaner Datenströme umleiten und Ermittlern Zugang zu Servern erlauben.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Großbritannien Datenleck bei Kindergarten-Überwachungskameras
  2. Überwachungsgesamtrechnung "Weiter im Überwachungsnebel waten"
  3. Überwachung Bundesrat stimmt gegen Bestandsdatenauskunft

Logitech vs. Cherry: Leise klackert es im Büro (oder auch nicht)
Logitech vs. Cherry
Leise klackert es im Büro (oder auch nicht)

Tastaturen für die Büroarbeit brauchen keine Beleuchtung - gut tippen muss man auf ihnen können. Glücklich wird man sowohl mit der Logitech K835 TKL als auch mit der Cherry Stream Desktop.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. SPC Gear Mechanische TKL-Tastatur mit RGB kostet 55 Euro
  2. Launch Neue Details zur Open-Source-Tastatur von System76
  3. Youtube Elektroschock-Tastatur bestraft schlampiges Tippen

AOC Agon AG493UCX im Test: Breit und breit macht ultrabreit
AOC Agon AG493UCX im Test
Breit und breit macht ultrabreit

Der AOC Agon AG493UCX deckt die Fläche zweier 16:9-Monitore in einem Gerät ab. Dafür braucht es allerdings auch ähnlich viel Platz.
Ein Test von Mike Wobker

  1. Agon AG493UCX AOC verkauft 49-Zoll-Ultrawide-Monitor mit USB-C und 120 Hz

    •  /