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Studien

Online-Gamer wollen nicht allein sein

... vernachlässigen aber mitunter ihre Umgebung. Das Umfrageportal Sozioland der Respondi AG hat zwischen Dezember 2005 und Mai 2006 eine Umfrage unter rund 4.500 Spielern von Massively Multiplayer Online Games (MMOG) durchgeführt und nun die Ergebnisse veröffentlicht. Vor allem die Kommunikation mit anderen Spielern macht den Reiz der Online-Spiele aus - gleichwohl gaben 52 Prozent der Befragten an, dass durch das Spielen Kontakte im unmittelbaren Umfeld vernachlässigt werden.

Emotionale Auswirkungen von Gewalt in Videospielen

US-Mediziner vermuten kurzfristige Effekte. Computer- und Videospiele mit Gewaltdarstellung werden oft - unter wenigstens zeitweiliger Vernachlässigung sozialer Umstände - vorschnell als Ursache für Gewalttaten von Jugendlichen verantwortlich gemacht, obwohl es widersprüchliche Studien und demzufolge keine eindeutigen Beweise dafür gibt. Dass Spiele mit Gewaltdarstellung aber dennoch andere, wenn auch kurzfristige Auswirkungen haben als Spiele ohne Gewalt, wollen nun US-Mediziner im Rahmen einer Studie ermittelt haben.

internet facts: T-Online weiter Spitze

United Internet Media ist der reichweitenstärkste Vermarkter. T-Online hat in Sachen Reichweite in Deutschland auch weiterhin die Nase vorn - dahinter folgen Web.de, Yahoo, MSN und GMX. Das geht aus den Zahlen der Markt-Media-Studie "internet facts 2006-II" hervor, die von der Arbeitsgemein­schaft Online-Forschung (AGOF) heute veröffentlicht wurde.

Handy-Pornos sind im Kommen

3,3 Milliarden-Dollar Umsatzvolumen für 2011 erwartet. Einer Studie des Marktforschungsunternehmens Jupiter Research zufolge blüht dem Mobilfunkmarkt eine wahre Pornoflut. Der Markt soll weltweit bis zum Jahr 2011 auf 3,3 Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahr wachsen. Derzeit sollen in diesem Markt 1,4 Milliarden US-Dollar pro Jahr umgesetzt werden.

5 Prozent weniger Informatikstudenten

Insgesamt 3,5 Prozent weniger Erstsemester im Studienjahr 2006. Ob es die in vielen Bundesländern angekündigten oder eingeführten Studiengebühren sind, ist unklar. Klar hingegen sind die Studienanfängerzahlen, die das Statistische Bundesamt in Wiesbaden herausgegeben hat: Insgesamt gibt es 3,5 Prozent weniger Erstsemester im Studienjahr 2006 gegenüber dem Jahr 2003. Nach Fächern sortiert stimmt besonders der Rückgang im Bereich Informatik bedenklich. Hier gab es 5 Prozent weniger Studienanfänger.

Mehr als 100 Millionen Symbian-Smartphones verkauft

37 Millionen Symbian-Smartphones im laufenden Jahr abgesetzt. Nach dem dritten Quartal 2006 blickt Symbian auf weltweit insgesamt 100 Millionen verkaufte Smartphones mit Symbian als Betriebssystem zurück. Das Überschreiten der 100-Millionen-Marke war dem Verkauf von 13 Millionen Symbian-Smartphones im dritten Quartal 2006 zu verdanken.

Goldgrube Handymarkt: 21,5 Prozent mehr verkaufte Geräte

Stärkstes Wachstum in der Region Asien/Pazifik. Der Handymarkt wächst weiter: Nach den jüngsten Marktzahlen von Gartner wurden im dritten Quartal 2006 weltweit 251 Millionen Handys verkauft, das sollen 21,5 Prozent mehr gewesen sein als im Vorjahr. Doch während in Europa kaum noch große Steigerungsraten zu verzeichnen sind, wachsen die Umsätze vor allem im asiatisch-pazifischen Raum. Größtes Potenzial bieten hier Indien und China.

Sony-Ericsson-Handys machen glücklich

Handywechsel alle 16,6 Monate. Sony Ericsson stellt seine Kunden am besten von allen Handyherstellern zufrieden. Dies hat eine Befragung des US-Marktforschungsinstituts J.D. Power and Associates ergeben. Dabei überzeugen die Handys des schwedisch-japanischen Unternehmens durch lange Haltbarkeit, durchdachte Funktionen und eine lange Akku-Laufzeit. LG, Sanyo und Motorola folgen in der Gesamtwertung auf den Plätzen zwei bis vier.
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Online-Shops ringen stationäre Elektronikhändler nieder

Verkäufer selten auf Preisdiskussion vorbereitet. Unterhaltungselektronik wird immer häufiger online gekauft. Nach einer Studie der GfK wurden 2006 schon 17 Prozent der Videokameras, 15 Prozent der Verstärker und 10 Prozent der Flachbildfernseher online gekauft. Die Gründe sind handfester Natur: Die Kunden genießen so Preisvorteile von 5 bis 15 Prozent.

Bundesamt: Energieverbrauch privater Haushalte gestiegen

Dennoch Hoffnung auf Trendwende durch sparsamere Geräte. Das Statistische Bundesamt und das Umweltbundesamt haben die neue "Umweltökonomische Gesamtrechnung" (UGR) vorgelegt. Demnach stieg von 1995 bis 2005 der Energieverbrauch privater Haushalte insgesamt um 3,5 Prozent an. Grund sind immer mehr Elektrogeräte im Haushalt, auch wenn diese teils sparsamer sind.

Das Handy ist passé, die Zukunft gehört Elektroklamotten

Sender im Bund, Tastatur im Ärmel. Professor Nigel Linge von der University of Salford in Großbritannien hat die Zukunft des Mobiltelefons untersucht. Seine Vorhersage: In fünf Jahren wird es Handys, so wie wir sie heute kennen, nicht mehr geben. Stattdessen werden Elektroklamotten die Funktion von Mobiltelefonen integriert haben.

Fraunhofer-Studie: Mehr Beschäftigung durch Open Source

OSS-Aufträge der öffentlichen Verwaltung gehen oft an regionale Dienstleister. Der Einsatz von Open Source Software (OSS) führt zu teilweise erheblichen Einsparungen in der öffentlichen Verwaltung, und auch IT-Unternehmen profitieren von ihren OSS-Aktivitäten. Das ist das Ergebnis einer von IBM, Novell und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) beim Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Auftrag gegebenen Studie.

Telefonumsätze gehen jährlich um eine Milliarde Euro zurück

Breitband-Plus gleicht Gesprächsminus aus. Nach Angaben des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) müssen die Telekommunikationsunternehmen derzeit einen starken Rückgang bei den Umsätzen mit Sprachdiensten im Festnetz verkraften. Die Umsätze in diesem Bereich gehen nach Verbandsangaben jedes Jahr um eine Milliarde Euro zurück. Doch das macht unterm Strich nichts.

Handy-TV der Zukunft: Kurze Episoden und Mini-Werbespots

Interaktive Game-Shows und eigene Filme beitragen. Eine Studie der London School of Economics hat im Auftrag von Nokia jüngst untersucht, wie mobiles Fernsehen doch noch ein Erfolg werden könnte. Die Schlagworte lauten: Personalisierung und Interaktivität. Die veränderte Nutzung wird Auswirkungen auf Rundfunk und Werbeindustrie haben.

Bundesbürger tragen immer mehr Elektronik spazieren

Wachsende Beliebtheit mobiler Videospieler. Um die Zeit unterwegs totzuschlagen, nutzen immer mehr Deutsche elektronisches Zubehör. So schleppen die Bundesbürger einer Studie der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) zufolge seit 2006 rund 315.000 Videospieler mehr mit sich herum. Im Vorjahr wurden nur 113.000 Stück abgesetzt. 2007 sollen es nach einer Schätzung der Gesellschaft 550.000 Videoplayer sein, die über die Ladentheken gehen.

PDAs verlieren zunehmend an Attraktivität

Weiter schrumpfender PDA-Weltmarkt. Weltweit interessieren sich Kunden immer weniger für klassische PDAs. Das berichten die Marktforscher von IDC, die mit dem dritten Quartal 2006 das elfte Quartal in Folge verzeichnen, in dem die Menge der verkauften mobilen Assistenten zurückgeht. Unverändert führt Palm den PDA-Markt unangefochten an und konnte den Marktanteil weiter erhöhen, so dass HP abgeschlagen auf dem zweiten Rang verharrt.

Golem.de-Leser verschmähen den Internet Explorer 7

Nur 17 Prozent der Internet-Explorer-Nutzer setzten neue Version ein. Während viele Leser von Golem.de kurz nach dem Erscheinen von Firefox 2.0 in Scharen auf die neue Version des Browsers gewechselt sind, sieht es für den Internet Explorer 7 sehr düster aus. Seitdem die deutsche Version des Internet Explorer 7 vor rund 1,5 Wochen erschienen ist, sind gerade einmal 2 Prozent der Golem.de-Leser auf den Neuling umgestiegen, die den Internet Explorer einsetzen.

Telekom kann Inlandsgeschäft stabilisieren

9,4 Millionen DSL-Anschlüsse von T-Com in Betrieb. Rund 45,5 Milliarden Euro konnte die Telekom in den ersten neun Monaten 2006 umsetzen, 1,4 Milliarden Euro mehr als noch ein Jahr zuvor. Der Umsatz konnte im Inland stabilisiert werden, im Ausland legten die Erlöse weiter zu, so die Telekom.
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GameStop: Angriff auf die Spiele-Fachhändler

Gegengewicht zu Media Markt/Saturn? Nach mehreren Übernahmen, dem Aufkauf durch Barnes & Noble, späterer Firmenausgründung und Schlucken von EB Games ist aus einer kleinen Klitsche die größte Spielehandelskette der Welt geworden. Jörg Langer hat sich in der Branche für Golem.de umgehört, wie GameStops Aktivitäten in Deutschland eingeschätzt werden.

Zu alt und ungebildet? 23 Millionen Offliner in Deutschland

Gut zwei Drittel der Internetabstinenzler haben keine abgeschlossene Lehre. Zu alt oder zu wenig gelernt - daran sollen diejenigen zu erkennen sein, die immer noch nicht im Internet surfen. 78 Prozent der Offliner sind über 50 Jahre alt und lediglich sieben Prozent von ihnen haben Abitur oder ein abgeschlossenes Studium. 56 Prozent von ihnen sind Rentner oder Pensionäre.

Zieht der Druckermarkt 2007 wieder an?

Schwarz-Weiß- und Farblaserdrucker stehen am häufigsten in deutschen Büros. 2007 wollen deutsche Unternehmen mehr Geld in ihre Druckerlandschaft investieren als im Jahr 2006. Dabei gehen 85 Prozent der Käufer davon aus, dass auf Grund eines Überangebots an Druckern mit einem rapiden Preisverfall zu rechnen ist. 75 Prozent der verantwortlichen Einkäufer setzen auf gekaufte Drucker, nur knapp ein Drittel findet die Leasing-Angebote der Hersteller attraktiv. Das meiste Geld fließt nach wie vor in die Anschaffung von Schwarz-Weiß- oder Farblaserdruckern.

Rekrutierung online: Job-Portale verzeichnen Zuwächse

Unternehmen suchen Bewerber zunehmend online. Die Jobsuche findet immer häufiger online statt. Nach einer Studie des Marktforschungsinstituts Comscore haben im dritten Quartal 2006 rund 6,6 Millionen Deutsche mindestens einmal im Monat eine Job-Website besucht - eine Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem Vorquartal, so der Verband Bitkom, der die Studie beauftragte.

Studie: Wer Digitalfernsehen hat, schaltet öfter ab

Neue Medien verdrängen sich gegenseitig oder verleiten zum Ausgehen. Eine unter Leitung des Software-Anbieters Buhl Data erstellte Studie zur Mediennutzung im digitalen Zeitalter kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Wer Fernsehen digital empfangen kann und die nötigen Geräte bereithält, sieht im Endeffekt weniger fern. Auch mobiles Fernsehen sei kaum noch gefragt, so die Marktforscher.

25-prozentiges Umsatzplus beim Online-Shopping erwartet

Weihnachtszeit treibt Nachfrage nach oben. Die Mehrwertsteuererhöhung und das nahende Weihnachtsfest lassen die Deutschen wie wild online Waren und Dienstleistungen nachfragen. Der Bitkom-Verband prognostiziert, dass in diesem Jahr mehr als 40 Milliarden Euro im Internet ausgegeben werden - ein Plus von 25 Prozent gegenüber 2005.

Preisrutsch bei Handytelefonaten

Mobiles Telefonieren knapp 10 Prozent, Internet fast 5 Prozent billiger. Im Kampf um die Kunden liefern sich die Mobilfunker harte Gefechte. Das Ergebnis: Die Preise für ein Handytelefonat sind von Oktober 2005 zu Oktober 2006 um 8,8 Prozent gesunken. Im Vergleich zu September 2006 gingen die Gebühren im vergangenen Monat um 0,1 Prozent zurück. Auch fürs Surfen im Netz zahlen die Bundesbürger 4,2 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr.
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Sehnsucht nach der Kamera? 1 Milliarde Fotohandys in 2010

Noch wird nur jedes zweite Handy weltweit mit Kamera verkauft. Bis Ende 2006 soll nur jedes zweite verkaufte Handy weltweit über eine eingebaute Kamera verfügen. Verwunderlich, angesichts der Tatsache, dass in Deutschland mit Ausnahme von Einsteigerhandys beispielsweise kaum noch ein Handy ohne Knipser zu erwerben ist. Doch der Anteil an Kamerahandys wächst unerbittlich, glaubt man der Marktforschung: Bis 2010 prognostiziert Gartner für 81 Prozent aller Geräte das Fotowerkzeug an Bord.

Golem.de-Leser lieben Firefox 2.0

Über die Hälfte der Firefox-Nutzer setzen aktuelle Version ein. In kurzer Zeit sind viele Leser von Golem.de auf den aktuellen Firefox 2.0 gewechselt. Bereits nach knapp einer Woche entfielen mehr als die Hälfte aller Firefox-Zugriffe auf die neue Version. Auf die Webseiten von Golem.de greifen die Hälfte der Leser mit Firefox zu. Abgeschlagen rangiert der Internet Explorer auf dem zweiten Platz mit großem Vorsprung vor Opera.

Blogs sei Dank: Mehr als 100 Millionen Websites

Netcrafts "Web Server Survey" zeigt rasantes Wachstum des Web. Mehr als 100 Millionen Websites zählt das britische Unternehmen Netcraft in seinem Web Server Survey im November 2006, ein Zuwachs von 3,5 Millionen Websites im letzten Monat. Vor allem Blogs lassen die Zahl der Website kräftig steigen.

MP3-Player im Handy - Fluch oder Segen?

Britische Studie entdeckt Mängel bei Tonqualität und Benutzerführung. Der MP3-Player im Handy ist keine nutzlose Zugabe der Mobiltelefonhersteller, sondern wird mindestens einmal pro Woche von etwas mehr als zwei Dritteln aller Musik-Handybesitzer genutzt. Doch nur 13 Prozent bekennen sich täglich zu dem Musikgenuss via Mobiltelefon.

US-Heimatschutzministerium ignoriert RFID-Risiken

Werden Sorgen vor möglichem Missbrauch unter den Tisch gekehrt? RFID-Chips sollten möglichst nicht zu Identifizierung und Verfolgung von Personen eingesetzt werden. Diese Empfehlung gibt ein Unterkomitee des US-Heimatschutzministeriums (DHS), das sich mit den Risiken des RFID-Einsatzes auseinander gesetzt hat. Die Eigenheiten der Technik würden einem unbemerkten Missbrauch Vorschub leisten, so die Autoren eines Datenschutzgutachtens zum Thema RFID. Derweil scheint der breite Einsatz von RFID-Chips in Ausweisen aller Art nicht mehr aufzuhalten zu sein.

DFL sagt Fußball-Filmen bei YouTube den Kampf an

Ausschnitte auf Videoportalen gefährden die Exklusivität. Über Video-Sites wie YouTube lassen sich nicht nur verrückte Kurzfilme abrufen, auch Szenen aus Fußballspielen finden sich zuhauf. Dem will die Deutsche Fußball Liga (DFL) nun ein Ende bereiten. Gegenüber der Berliner Zeitung spricht DFL-Sprecher Tom Bender vom "großen Gegenschlag".

IT-Verband: Bloggen in Firmen tut Not

Wissensmanagement lässt sich durch Web 2.0 verbessern. Der Bitkom-Verband lobt den Einsatz von Web-2.0-Techniken zum Wissensmanagement in Unternehmen. Während bei früheren Ansätzen die Mitarbeiter ihr Wissen in Datenbanken einhacken sollten, wozu ihnen oft die Motivation fehlte, soll mit Instant Messaging, Webkonferenzen, Blogs, Podcastings oder Wikis alles besser gehen.

44 Prozent der MP3-Player schlummern ungenutzt

Frauen nutzen MP3-Player länger als Männer. Die Verbreitung von MP3-Playern hat in Deutschland nach einer Studie von TNS Infratest mittlerweile ein Niveau erreicht, dass man schon fast von Allerweltsgegenständen sprechen kann: Über 18 Millionen Menschen sollen einen MP3-Player besitzen - doch nur etwas mehr als jedes zweite Gerät wird auch genutzt.

BitTorrent überholt eDonkey

Bis zu 70 Prozent des deutschen Internet-Traffics läuft über P2P-Systeme. Der durch Internettauschbörsen verursachte P2P-Traffic in Deutschland steigt weiter an, meldet die ipoque GmbH, die das Nutzerverhalten in den populärsten Tauschbörsen während der vergangenen sechs Monate beobachtet und ausgewertet hat. P2P-Traffic macht je nach Tageszeit laut ipoque 30 bis 70 Prozent des Gesamt-Traffics aus. BitTorrent hat dabei eDonkey überholt.

Internet-Wachstum sorgt für Neuverteilung der Werbebudgets

Die 20 größten Webportale machen ein Viertel der Wertschöpfung aus. Nach der Studie einer Unternehmensberatung erwirtschaften die 20 größten Webportale in Deutschland mehr als ein Viertel der im Internet erwirtschafteten Wertschöpfung in Höhe von 8,7 Milliarden Euro. In der Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney wird allerdings in Frage gestellt, ob die Portale ihre vorherrschende Stellung angesichts der Bedeutung und rasanten Verbreitung von sozialen Netzwerken und der Möglichkeiten des Web 2.0 behalten werden.

Internet-Telefonie: 11 Prozent der Verbraucher tun es

Unternehmen nutzen VoIP seltener als Privatpersonen. Auch wenn die Kostenersparnisse enorm sind - in Deutschland ist bei der Internettelefonie die Privatnutzung höher als die geschäftliche. Nach Studien der FGW Online und des europäischen E-Business-Watch nutzen 11 Prozent der Deutschen Voice over IP, während es bei den Unternehmen derzeit erst 9 Prozent sind.

Bald 90 Prozent der Weltbevölkerung per Handy erreichbar

Aufstockung auf 100 Prozent Netzabdeckung denkbar. Die GSM Association veröffentlichte eine Prognose, wonach 90 Prozent der Weltbevölkerung bis zum Jahr 2010 per Handy erreichbar sein werden. Derzeit liegt die Mobilfunknetzabdeckung auf dem Globus bei 80 Prozent. Nach Auffassung der GSM Association könnten schon bald 100 Prozent der Menschen weltweit mit Mobilfunk versorgt werden, wenn die verfügbaren Geldmittel anders eingesetzt würden.

Bitkom: Europäischer ITK-Markt soll 2006 und 2007 wachsen

Breitband-Dienste, Software und IT-Services sind Markttreiber. Der Markt der Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) soll innerhalb der Europäischen Union 2006 um 3,1 Prozent auf 644 Milliarden Euro wachsen. Die Bundesrepublik soll auch weiterhin den größten Einzelmarkt ausmachen, so der Bitkom-Verband.

Handygespräche im September um 9,9% billiger als im Vorjahr

Internetnutzung im Jahresvergleich um 4,4 Prozent günstiger geworden. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden sind die Preise für Handygespräche abermals gefallen. Im Vergleich zum September 2005 lagen sie im gleichen Zeitraum dieses Jahres um 9,9 Prozent niedriger. Gegenüber dem Vormonat sanken hier die Preise um 0,1 Prozent.

Private IP-Telefonie stagniert in Deutschland

11 Prozent nutzen das Internet zum Telefonieren. Nach einer Erhebung der "Forschungsgruppe Wahlen Online" hat die Internetnutzung in Deutschland im Vergleich zum letzten Quartal minimal zugenommen. Zwei von drei Deutschen ab 18 Jahren (66 Prozent) haben demnach einen Zugang zum Netz. Verglichen mit dem gleichen Zeitraum des Vorjahres ist ein moderates Wachtum um 2 Prozent zu verzeichnen. Die Internet-Telefonie wird von 11 Prozent aller volljährigen Deutschen genutzt - im Jahresvergleich hat sich hier keine wesentliche Änderung mehr ergeben.

Studie: Geizen beim Online-Einkauf out

Gute Erfahrungen wichtiger als niedrigster Preis. Auch wenn es eine bundesweite Elektromarkt-Kette immer wieder beschwört - zumindest beim Online-Kauf scheint den Kunden der Preis nicht das wichtigste Kriterium zu sein. Einer Studie zufolge, die novomind mit der Wirtschaftswoche und handelsblatt.com durchgeführt hat, sollen die Kunden vielmehr auf gute Erfahrungen mit dem jeweiligen Anbieter setzen als auf den billigsten Shop.

Browser gefährden Computersicherheit

Mehrzahl der Internetangriffe richtet sich gegen Privat-PCs. Auch im ersten Halbjahr 2006 stellen Browser ein deutliches Sicherheitsrisiko für die Computersicherheit dar, heißt es in Symantecs halbjährlich erscheinendem Sicherheitsbericht "Internet Security Threat Report". Weiterhin haben Angreifer Privatpersonen im Visier, konzentrieren sich aber verstärkt auf Unternehmen insbesondere aus dem Finanzsektor.

Online-Werbung wächst 2006 stärker als gedacht

OVK-Prognose für 2006 auf 1,65 Milliarden Euro Umsatz erhöht. Die Online-Werbevermarkter erhöhen ihre Umsatzprognose für 2006 deutlich. Statt der noch im Februar prognostizierten 1,3 Milliarden Euro sollen nun im Jahr 2006 1,65 Milliarden Euro in diesem Bereich umgesetzt werden. Mit einem Anteil von 7,6 Prozent an den gesamten Werbeumsätzen sei Online damit nun das viertgrößte Werbemedium.

DRM: "Gekommen, um zu bleiben"

Studie soll über digitales Rechte-Management aufklären. Das Center for Democracy & Technology (CDT) hat eine Studie zu digitalem Rechte-Management (DRM) vorgelegt, um Verbraucher, Verbraucherschützer und Journalisten über die Eigenschaften von DRM-Systemen aufzuklären. Welche DRM-Systeme sich im Markt durchsetzen, "hängt weitgehend davon ab, welchen Wettbewerbsdruck die Verbraucher erzeugen", so eines der Ergebnisse.

Websurfen in Deutschland: Die Alten kommen

Im Internet verändert sich die Alterspyramide. Die Studie internet facts der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF) hat ergeben, dass das Internet in Deutschland inzwischen eine Reichweite von 57 Prozent hat, d.h. 37,20 Millionen Menschen im Netz sind. Nach wie vor sind mehr Männer im Netz als Frauen (55,9 Prozent Männer, 44,1 Prozent Frauen), wobei jedoch in den jüngeren Altersklassen beide Geschlechter nahezu gleich stark vertreten sind.

Digitalkamera-Markt: 2006 werden 7 Millionen Geräte verkauft

Spiegelreflexkameras und Mini-Geräte besonders gefragt. Die Verkäufe von Digitalkameras und das damit verbundene Zusatzgeschäft rund um Objektive, Software, Drucker, Zubehör und Ausbelichtung der Bilder sind seit Jahren zu einem ernstzunehmenden Wirtschaftsfaktor geworden. Angesichts der bevorstehenden Photokina, die vom 26. September bis zum 1. Oktober 2006 in Köln stattfindet, hat nun der Branchenverband Bitkom eine Statistik veröffentlicht, wie viel Geld die Branche mittlerweile umsetzt.

Musik-Downloads legen weiter zu

Fast 12 Millionen Downloads im ersten Halbjahr 2006. Nie zuvor wurde in Deutschland so viel Musik im Internet gekauft wie im ersten Halbjahr 2006. Die Anzahl der Downloads kletterte auf 11,71 Millionen, der Umsatz auf 21,2 Millionen Euro. Damit ist der Markt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Drittel gewachsen, teilt der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) mit.

Job-Motor Windows Vista?

IDC: 50.000 neue Jobs durch Windows Vista in Europa. Rund 50.000 neue Jobs wird Windows Vista im Jahr 2007 in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen und Spanien schaffen. Das zumindest vermeldet Microsoft unter Berufung auf die Marktforscher von IDC.