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5 Prozent weniger Informatikstudenten

Insgesamt 3,5 Prozent weniger Erstsemester im Studienjahr 2006. Ob es die in vielen Bundesländern angekündigten oder eingeführten Studiengebühren sind, ist unklar. Klar hingegen sind die Studienanfängerzahlen, die das Statistische Bundesamt in Wiesbaden herausgegeben hat: Insgesamt gibt es 3,5 Prozent weniger Erstsemester im Studienjahr 2006 gegenüber dem Jahr 2003. Nach Fächern sortiert stimmt besonders der Rückgang im Bereich Informatik bedenklich. Hier gab es 5 Prozent weniger Studienanfänger.
/ Andreas Donath
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Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes sind im gerade begonnenen Wintersemester 2006/2007 an den Hochschulen in Deutschland mit rund 1,979 Millionen etwa genauso viele Studierende wie im Jahr zuvor eingeschrieben.

An den Universitäten ging die Zahl der Studienanfänger um knapp 5 Prozent zurück, an den Fachhochschulen um gut 1 Prozent. Vor allem an den Unis in Sachsen (minus 13 Prozent), Nordrhein-Westfalen (minus 10 Prozent), Sachsen-Anhalt (minus 10 Prozent), Baden-Württemberg (minus 9 Prozent) und Bremen (minus 8 Prozent) kam es zu Einbrüchen. In Berlin begannen hingegen 9 Prozent mehr ein Universitäts- und 9 Prozent mehr ein Fachhochschulstudium.

Für vier ausgewählte technisch orientierte Studienbereiche liegen Informationen über die Studierenden vor, die 2006 ein entsprechendes Fachstudium aufnahmen: Rund 28.400 Studierende im ersten Fachsemester begannen ein Informatikstudium (minus 5 Prozent), 33.700 schrieben sich erstmalig im Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik ein (minus 8 Prozent), 15.200 in der Elektrotechnik (minus 15 Prozent) und 7.900 im Bereich Bauingenieurwesen (minus 5 Prozent).


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