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Längere Ladenöffnungszeiten keine Gefahr für Online-Shops

Online-Weihnachtsumsatz soll 8 Milliarden Euro betragen. Die in vielen Bundesländern beschlossenen oder schon umgesetzten längeren Ladenöffnungszeiten werden den Online-Handel nicht bedrohen, schätzt der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) laut eines Berichts(öffnet im neuen Fenster) im Tagesspiegel.
/ Andreas Donath
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Die längeren Ladenöffnungszeiten werden dem Online-Handel nicht schaden" , bekräftigte Florian Koch vom Bitkom im Gespräch mit dem "Tagesspiegel am Sonntag". "Beide Handelsformen entwickeln sich in guter Koexistenz." Im Netz würde vor allem der Preis der Waren für den Kunden wichtig sein.

"Wir gehen davon aus, dass in diesem Weihnachtsgeschäft rund acht Milliarden Euro im Internet umgesetzt werden" , schätzte Koch, der sich dabei auf den deutschen Markt bezieht. Wie auch im stationären Handel ist dies die wichtigste Zeit. Online-Shops sollen im Oktober und November rund ein Fünftel ihres Umsatzes erzielen.

Für das vollständige Jahr erwartet der Branchenverband einen E-Commerce-Umsatz von ungefähr 40 Milliarden Euro. Das entspräche einer Steigerung von 25 Prozent gegenüber dem Jahr 2005. Für das kommende Jahr erwartet man wiederum eine zweistellige Wachstumsrate.

"Die stärkere Verbreitung von Breitbandanschlüssen ist ein Motor für die Entwicklung" , ist sich Koch sicher. Er betonte gegenüber dem Tagesspiegel, dass man Ende 2006 in Deutschland mit rund 14 Millionen Breitbandanschlüssen rechnen könne.


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